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Aktiv-Passiv-Debatte

Aktive Fonds nur für Profis?

Die Protagonisten von Indexfonds sagen schon lange, dass aktive Fonds in der Mehrheit schlechter abschneiden als der Index. Da es um zukünftige Ergebnisse und Vertrauen geht, ist die Diskussion vor allem vom Marketing der Anbieter getrieben. Nun liefert die Indexabteilung von Standard & Poor‘s/Dow Jones endlich auch für Europa einen seriösen empirischen Nachweis über Ergebnisse in der Vergangenheit. Wie jede Analyse ist natürlich die Methodik auch an einigen Stellen zu kritisieren, was aber nichts, soviel sei vorweg genommen, an den katastrophalen Ergebnissen für die Zunft der aktiven Fondsanbieter ändert.Mehr...

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Crowdfunding

Andy Murray wird dann auch mal Crowdinvestor

Wenige Tage ist es her, dass ich den Start einer neuen Serie übers Crowdinvesting auf Der Privatanleger angekündigt habe - und schon habe ich den ersten prominenten Trittbrettfahrer angelockt: Andy Murray, Tennisspieler, Wimbledonsieger, Olympiasieger, Fan-Liebling und Schotte (!) hat offenbar so viel Geld gespart, dass er noch einiges übrig hat, um es unter britischen Start-Ups zu verteilen. Gestern gaben Murray und die britische Crowdfunding-Plattform Seedrs nämlich eine Kooperation bekannt: Der Tennisstar wird Berater des Unternehmens und investiert künftig auch über die Plattform.Mehr...

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Neue Serie

Ich werde dann auch mal Crowdinvestor

Die Crowd (Foto: Adbulhamid Alfadhly)

Crowdfunding und Crowdinvesting sind wirklich angesagt. Nicht nur bei Hipstern, die sich engagieren, weil sie hoffen als erste die selbst finanzierte Smartwatch am Armgelenk tragen zu können – auch die Politik hat längst die Crowd für sich entdeckt. Das neue, am 1. Juli in Kraft tretende, Kleinanlegerschutzgesetz schafft höhere Hürden für den Vertrieb von Finanzprodukten am Grauen Kapitalmarkt? Kein Problem – für Crowdinvesting werden Ausnahmen eingebaut: „Die Einfügung des neuen § 2a zielt darauf, neue, über Internetdienstleistungsplattformen vertriebene und beworbene Finanzierungsformen von bestimmten Anforderungen des Vermögensanlagengesetzes auszunehmen. Durch diese Befreiung werden die Anbieter von sogenannten Crowdinvestments über Vertriebsplattformen im Internet in den Stand versetzt, die verfolgte Finanzierung von kleineren und mittleren Unternehmen weiter zu  unterstützen, ohne einer Prospektpflicht und bestimmten Anforderungen an die Rechnungslegung unterworfen zu werden.“Mehr...

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Finanzblogger-Fragebogen

"Banken laufen Gefahr, rein ausführendes Backoffice zu werden"

Als ich Ende 2007 ein bisschen (und ziemlich erfolglos) mit Mikrokrediten experimentiert habe, hat Claus Lehmann bereits kompetent über das Thema gebloggt. Und heute - tut er es immer noch. Claus ist mit seinen Blogs P2P-Kredite.com und P2P-Banking.com sicher einer der wichtigsten Experten zum Thema P2P-Lending im deutsch- und englischsprachigen Internet. Und ich persönlich kenne sonst überhaupt niemanden, der sich so lange vor dem großen Kreditmarktplatzboom so konsequent mit dem Thema beschäftigt hat. Deshalb freue ich mich (wieder einmal) ganz besonders, dass jemand wie Claus meinen Finanzblogger-Fragebogen ausgefüllt hat. Also: viel Spaß!Mehr...

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Verbraucherschutz

Berufsunfähigkeit: gesetzlicher Schutz für alle?

Wie wichtig ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung? Für wen lohnt es sich, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen? Diese und andere Fragen wurden auf diesem Blog vor kurzem ziemlich engagiert diskutiert. Nun haben der Bund der Versicherten (BdV) und die Verbraucherzentrale NRW ebenfalls einen Debattenbeitrag geliefert. Oder so etwas in der Art. Sie fordern nämlich einen gesetzlichen Berufsunfähigkeitsschutz für alle. Die Begründung: Die Erfahrungen der beiden Verbraucherschutzorganisationen zeigen, dass begrenzte Vertragslaufzeiten und Rentenhöhen sowie die Tendenz zum Rosinen picken hinsichtlich der versicherbaren Berufsgruppen und Vorerkrankungen den theoretisch zur Verfügung stehenden privaten Versicherungsschutz aus. „Damit die Versicherungswirtschaft ihrer sozialpolitischen Aufgabe gerecht wird, muss sie langfristig gezwungen werden, flächendeckend Absicherungen anzubieten“, erklärt BdV-Vorstandssprecher Axel Kleinlein in der gemeinsamen Pressemitteilung der Verbraucherschützer.Mehr...

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Fintech

Die DBAN: geniale Idee oder Hirngespinst?

Bild: ayla87

22 Stellen, ein Gemisch aus Buchstaben und Zahlen, eine Kombination von Länderkennung, Prüfsumme, Bankleitzahl und Kontonummer: Die International Bank Account Number ist für den europaweit einheitlichen Zahlungsverkehr (SEPA) zwar unabdingbar, aber wahrlich kein besonders einprägsames Gebilde. Kein Wunder, dass sie in der Öffentlichkeit längst unter dem Kosenamen „IBAN, die Schreckliche“ firmiert. Und kein Wunder, dass findige Geister nach Alternativen zur IBAN suchen, die für Bankkunden leichter zu handhaben sind. Einer dieser Geister ist Michael Scholz, Geschäftsführer des Unternehmens ementexx. Und: Erfinder der DBAN, der Dynamic Bank Account Number. Das Versprechen des Unternehmens: „Die DBAN ersetzt die IBAN und vereinfacht die Nutzung von Überweisung und Lastschrift entscheidend. Denn im Aufbau orientiert sich die DBAN an gewöhnlichen E-Mail-Adressen.“ Klingt erst mal vielversprechend – schließlich galten E-Mail-Adressen in den 1990ern einmal als die beinahe beste Idee seit der Erfindung des geschnittenen Brotes. Kann die DBAN an diesen Erfolg anknüpfen? Oder ist sie ein zum Scheitern verurteiltes Hirngespinst?Mehr...

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Verbraucherschutz

Versicherungen: Test, Siegel, Sieg

Testsiegel (Bild: Bartek Ambrozik)

Im Grunde gibt es nur erstklassige Versicherungen. Das jedenfalls könnte man glauben, wenn man (nur) einen Blick auf die Vielzahl an Testsiegeln und Testsiegen wirft, mit denen sich zahlreiche Versicherungsunternehmen schmücken. Die Verbraucherzentrale NRW hat jetzt einen gründlichen zweiten Blick riskiert – mit teils erstaunlichen, teils belustigenden, in jedem Fall aber nachdenklich machenden Ergebnissen.Mehr...

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Gastbeitrag

Antifragilität: Wenn der Schwarze Schwan uns zufällig narrt

Sinnbild der Fragilität: Schmetterlinge wie das Tagpfauenauge

Haben Sie Ihr Leben bereits antifragil gestaltet? Dann brauchen Sie nicht weiterlesen. Aber wahrscheinlich ist Ihnen der Begriff neu. Kein Wunder:

„Antifragilität“von Nassim Taleb als Buch, Konzept und Begriff ist schon zwei Jahre alt und findet wenig Anklang in der Ökonomenwelt. Das ist zunächst nicht überraschend, denn der Autor teilt kräftig aus gegen die ökonomische Zunft, vor allem die an den Universitäten, Konzernlenker, Unternehmensberater, Zentralbanken und Politiker.Mehr...

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