Die FIHM AG (früher SHB AG) macht Investors Inside das Leben schwer
Kritische Blogbeiträge zu veröffentlichen, ist riskant - das erlebt Lars vom Finanzblog Investors Inside seit Monaten am eigenen Leib: Immer wieder flattern ihm nach eigenen Angaben Abmahnungen einer umstrittenen Gesellschaft ins Haus, die geschlossene Fonds auflegt. Erstmals forderte die SHB AG Lars im Dezember 2009 auf, einen kritischen Artikel über mögliche Interessenkonflikte bei der SHB AG bzw. den von ihr aufgelegten Fonds vom Netz zu nehmen. Seither muss er sich immer wieder gegen Abmahnungen wehren.
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Die Idee des gescheiterten Instituts erschien anfangs charmant - doch es gibt genügend Alternativen
Mit dem Ende der Noa Bank ist es ein wenig wie damals mit dem Untergang des Kommunismus: In den 90er Jahren gab es nur wenige, die ernsthaft die Sowjetunion oder die DDR gut fanden – aber dass Kommunismus an sich eine schöne Idee sei, damit konnten sich viele anfreunden.
Auch die gute Idee hinter der Noa Bank wurde in den vergangenen Tagen immer mal wieder gelobt – bei aller Kritik im Detail.
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Die Einlagensicherung springt ein, aber Anleger müssen wohl noch Monate auf ihr Geld warten
Erst im November 2009 nahm die Noa Bank das Kundengeschäft auf, gestern verhängte die Bafin ein Moratorium über die Bank. Das Ende. Für die Anleger beginnt nun das Warten auf eine Entschädigung. Aufregend war die kurze Geschichte der alternativen Bank aber schon in den Monaten zuvor. Ein kurzer Überblick über Anfang und Ende der Noa Bank (und einige wichtige Ereignisse zwischendrin).
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Antwort: Es handelt sich um Nachrangkapital, das so ziemlich überhaupt nicht sicher ist.
Um es direkt zu sagen: Prokon Genussrechte nerven. Schon zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate wurde ich heute per Postwurfsendung mit dieser vermeintlich tollen Anlagemöglichkeit belästigt. "Rental, flexibel, einfach", so der Slogan. Beim letzten Mal wurde außerdem noch mit der angeblich hohen Sicherheit dieser Dinger geworben, wenn ich mich recht entsinne. Wie dem auch sei: Der aggressive Vertrieb per Postwurfsendung weckt in jedem Fall Zweifel an der Seriosität der ganzen Geschichte.
Also, was ist nun dran an diesen Genussrechten? Zu welchem Genuss berechtigen sie genau?
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Es ging bergauf, wenn auch nicht besonders steil
Die Fußball-WM steuerte ihrem Höhepunkt entgegen, und der Sommer kam ebenfalls richtig in Form – der Juli war eigentlich kein Monat, von dem man sich gute Besucherzahlen versprechen konnte. Aber immerhin: Es schauten deutlich mehr Leser vorbei als noch im Juni.
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Keine neuen Beiträge für die nächsten zwei Wochen (oder so)
Auch wenn es noch weniger Menschen interessiert als die Sommerpause dieser früher mal beliebten Pralinen mit der Piemont-Kirsche: Auch der Privatanleger macht mal Pause. Der nächste Artikel wird irgendwann Anfang August erscheinen. Bis dahin wünsche ich allen sonnige Tage.
Alstria Office REIT und ein schönes Beispiel für die Verflechtung von Interessen
Nach dem Platzen der Internet-Blase habe ich aufgehört, an den Wert von Analystenempfehlungen zu glauben. Und ungefähr seit dieser Zeit wundere ich mich wieder und wieder, warum nicht auch alle anderen mit mir vom Glauben abgefallen sind. Meiner Skepsis zum Trotz bezahlen praktisch alle großen Banken aber immer noch Analysten. Und die sprechen immer noch Empfehlungen für (und nur selten gegen) Aktien aus. Und wenn ich über diese Empfehlungen stolpere, dann wundere ich mich.
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Wie konnte die Liquidität des Offenen Immobilienfonds im Verlauf des Monats Mai so stark sinken?
Als im Mai einige Offene Immobilienfonds (erneut) die Anteilsrücknahme aussetzten, sorgte das für große Aufregung – bei den betroffenen Anlegern, aber auch in den Medien. Anfang Juli wurde es dann erneut unruhig. Schließlich legte die Monatsstatistik des Fondsverbandes BVI für den Monat Mai nahe, dass die Mittelabflüsse beim Groß-Immobilienfonds SEB Immoinvest so hoch gar nicht waren. Geschlossen ist wurde er trotzdem. Und auch die Schließung des Konkurrenzfonds Kanam Grundinvest wirkte im Licht dieser Zahlen undurchsichtig.
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Ein misslungener Update-Versuch hat dieses Blog ein bisschen durcheinandergewürfelt
Falls jemand seit gestern Mittag mal hier vorbeigeschaut hat, wird er sich vielleicht gewundert haben: Mal war außer einer Fehlermeldung gar nichts zu sehen, mal war das Blog da - aber ohne Kommentare, dann wurde ein Artikel veröffentlicht, den es jetzt nicht mehr gibt ("Sorry: keine Kommentare mehr"), und jetzt habe ich fünf Artikel am Stück veröffentlicht - die aber allesamt schon einen bis ein paar Tage alt sind.
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Wie soll Market-Timing funktionieren, wenn nicht mal das Marketing-Timing richtig klappt?
Ich glaube, der eine oder andere Kommunikationsverantwortliche bei DWS hat in den vergangenen Tagen kräftig geflucht. Wegen des schlechten Timings der aktuellen DWS-Werbeaktion. Nämlich: Gestern flatterte mir ein Werbemagazinchen der selbsternannten Nummer 1 unter den deutschen Fondsgesellschaften ins Haus. Titelthema: "Weichgespült. Wie Anleger auf den Euro-Absturz reagieren sollten." Dazu gab es, durchaus kreativ, eine rosafarbene Weichspülerflasche mit der Aufschrift "Euro". Was hab ich gelacht. Nicht wegen des Bildes allerdings - sondern weil ich ganze 20 Minuten zuvor den Manager-Magazin-Artikel über das Comeback des Euro gelesen hatte. Anlass: Der Euro war gestern zum ersten Mal seit Monaten wieder mehr als 1,30 US-Dollar wert.
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