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Verbraucherschutz und PR

Die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl eines Girokontos

Kommende Woche, am 16. September, hält die Stiftung Warentest eine Pressekonferenz ab, mal wieder. Thema, mal wieder: die Dispozinsen. Zitat aus der Einladung: „Mit bis zu 14,25 Prozent Dispozinsen zahlen Kunden immer noch deutlich zu viel, wenn sie ihr Konto überziehen.“ Ich muss sagen: Der Mist geht mir auf die Nerven. Als PR-Hansel weiß ich zwar, dass hohe Sollzinsen immer für eine gut laufende Pressemitteilung gut sind – erst recht, wenn sie von denjenigen bezahlt werden müssen, die ohnehin nicht viel haben. Und als ehemaliger Mitarbeiter einer Verbraucherzentrale habe ich auch selbst schon Pressemitteilungen dazu geschrieben und Interviews zum Thema gegeben. Aber das ändert nichts daran, dass die regelmäßig hochkochende Aufregung um die (zu) hohen Dispozinsen heillos übertrieben ist. Denn mal ehrlich: Die wesentliche Funktion eines Girokontos ist beim besten Willen nicht, den Inhaber mit einer ebenso flexiblen wie günstigen Kreditlinie zu versorgen.Mehr...

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Asset-Allokation

Das Musterdepot von Gerd Kommer (und meine Kritik daran)

Immer wieder mal in den vergangenen Jahren haben Leser mich gebeten, neben den verschiedenen, relativ einfachen ETF-Musterdepots auf Der Privatanleger auch einmal ein komplexeres Musterportfolio anzubieten. Ich habe dann normalerweise geantwortet, dass ich das irgendwann bestimmt machen werde. Nur hat es nie geklappt. Jetzt habe ich noch einmal etwas intensiver darüber nachgedacht – und bin zu einem Entschluss gekommen: Ein komplexes Privatanleger-Musterdepot wird es nicht geben. Warum nicht, möchte ich der Einfachheit halber am Beispiel des ETF-Musterdepots erläutern, das Gerd Kommer in seiner Dissertation „Herleitung und Umsetzung eines passiven Investment-Ansatzes für Privatanleger in Deutschland“ vorgeschlagen hat. Das Depot und die Begründungen für seinen Aufbau zeigen nämlich genau die Probleme auf, vor denen ich kapituliert habe: hohe Komplexität und eine wenig überzeugende Argumentationsbasis für die konkrete Asset-Allokation.Mehr...

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Von Information, Bestätigung und Lernen

Wenn man sich im Internet umsieht oder Finanzmedien liest, stellt man fest, dass der überwiegende Teil der Berichterstattung Erklärungen und Argumentationen abliefert: Zu jeder Nachricht und Krise, zu jedem Zucken der Kurse. Da ist dann über vermutete Ursachen und Wirkungen zu lesen und daraus werden Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen abgeleitet. Sehr selten wird man einfach eine Aufzählung der Faktenlage finden, das Eingeständnis der unsicheren weiteren Entwicklung und daran angeschlossen den Aufruf, einfach mal die Füße still zu halten und abzuwarten. Kaum verwunderlich, dass auch die Schlagzeilen und Titel dieser Artikel irgendwie immer ähnlich klingen, mit Signalwörtern wie Top, Flop, Krise, Chance.Mehr...

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Bis bald

Sommerpausen-Ankündigung & Leseempfehlung

In letzter Zeit schon war es aufgrund beruflich wie privat guter Auslastung bereits ziemlich still hier. Jetzt möchte ich mich zumindest mal "offiziell" für einige Zeit abmelden: Ich mache mal wieder Sommer-Familienpause, voraussichtlich bis Ende August. Bis dahin wünsche ich viel Spaß - im Urlaub, auf anderen guten Blogs, mit älteren Artikeln auf der Privatanleger und natürlich mit meinem jüngsten kleinen Artikel zur neuen Ausgabe des ergo ETF Monitors, den meine Kollegen von ergo Kommunikation und ich gemeinsam mit finanzen.net fabriziert haben. Natürlich würde ich mich auch auf unserem Team-Blog über Eure/Ihre Meinung zur Swap- und Wertpapierleihe-Thematik freuen. Schließlich geht es auch in der Studie um Privatanleger und ihre Einstellung zu ETFs.

Bis bald - und wie immer danke für die Geduld!

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Abenteuer Mittelstandsanleihe

Beate Uhse, Thomas von Aquin und die neue Erwartungstheorie

Der heilige Thomas von Aquin

Als hätte es die Insolvenzverfahren von Strenesse, Centrosolar, Windreich, WGF-Immobilien, Rena, HKW, SAG Solarstrom und viele andere mehr sowie den Bilanzskandal des Fahrradherstellers MiFA  nicht gegeben, haben die Anleger wieder bei einer äußerst fragwürdigen Unternehmensanleihe beherzt zugegriffen. Die Ausgabe einer 30 Millionen Euro umfassenden Anleihe der Beate Uhse AG ist „wegen mehrfacher Überzeichnung vorzeitig beendet worden“ (Unternehmensnachricht). Da lockt der Zins von 7,75 Prozent, fest über 5 Jahre, ein Zins, der meilenweit entfernt ist von den Renditen der Anleihen solider deutscher oder internationaler Unternehmen, von den Staatsanleihen ganz zu schweigen.Mehr...

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Altersvorsorge

Das Kreuz mit der Lebenserwartung

Peter Rannings Buch „Gedanken eines Privatiers“ habe ich in meiner Rezension vor einiger Zeit ziemlich gelobt – zugleich aber auch geschrieben, dass es auch einige eher zweifelhafte Ratschläge enthält. Einen davon finde ich besonders interessant: Peters Beschäftigung mit seiner Lebenserwartung und deren Einfluss auf seine Anlagestrategie. Die ist nämlich meiner Meinung nach einfach falsch. Die gute Nachricht für Peter: Ich glaube, er unterschätzt seine eigene Lebenserwartung. Die schlechte: Das könnte im Extremfall dazu führen, dass ihm das Geld ausgeht, wenn er noch quicklebendig ist.Mehr...

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Für zwischendurch

Ein paar Linktipps zum Wochenende (IX)

Zugegeben: Das Wochenende ist fast vorbei. Aber für Linktipps ist es ja fast nie zu spät - schon gar nicht fast 20 Minuten vor Anpfiff des ersten Achtelfinalspiels des Tages. Also:Mehr...

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Umgang mit Komplexität

Catching the Frisbee

Catching the Frisbee (Foto: Michal Zacharzewski)

„Einen Frisbee zu fangen, ist schwierig. Um erfolgreich zu sein, muss der Fänger ein komplexes Gleichungssystem physikalischer und atmosphärischer Faktoren lösen, darunter Frisbee-Rotation und Windgeschwindigkeit. Würde man einen Physiker beauftragen, das erfolgreiche Fangen mathematisch zu beschreiben, würde er unter anderem Newtons Gesetze der Schwerkraft verstehen und anwenden müssen.

Doch trotz dieser Komplexität werden Frisbees bemerkenswert häufig gefangen. Empirisch wissen wir ebenfalls, dass es dafür gerade keinen Doktor der Physik benötigt! Es ist eine Aufgabe, die sogar ein durchschnittlicher Hund meistern kann. In der Tat: Einige Hunde, wie die Rasse der Border Collies, sind besser als Menschen im Frisbee fangen.Mehr...

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