| Beiträge 1 - 8 von 508 | Nächste Seite (9 - 16) »

Scope: Small-Cap-Fonds haben ein besseres Risiko-Ertrags-Profil

Eine der Kernaussagen der Kapitalmarkttheorie ist, dass Risiko und Rendite untrennbar verbunden sind. Dass demnach also eine höhere erwartete Rendite auch mit einem höheren Risiko einhergeht. Eine der einflussreichsten wissenschaftlichen Beschreibungen dieses Sachverhalts stammt von Kenneth French und Eugene Fama, deren Drei-Faktoren-Modell ziemlich berühmt ist. Vereinfacht ausgedrückt besagt es, dass vor allem drei Risikofaktoren bei Aktieninvestments für Überrenditen im Vergleich zu risikolosen Anleihen verantwortlich sind: das allgemeine Aktienmarktrisiko, das Buchwert-Marktwert-Verhältnis (die Value-Prämie) und die Marktkapitalisierung (die Small-Cap-Prämie). Vor allem die Auswirkungen letzterer auf das Verhalten von Investmentfonds haben die Analysten von Scope nun untersucht. Mit einem überraschenden Ergebnis: Nebenwerte-Fonds haben langfristig nicht einfach nur höhere Renditen geliefert - sie waren auch dann noch überlegen, wenn die Analysten die Rendite ins Verhältnis zum eingegangenen Risiko setzten.Mehr...

Kategorie: 
Stichwörter: ,,,.

Hat jemand Fragen zu Finanzblogs?

Morgen, am 6. Mai, beginnt die re:publica 13 in Berlin. Der Netzkongress ist auch für die Finanzblogosphäre nicht ganz unwichtig, denn die comdirect vergibt direkt am ersten Tag ihren Finanzblog-Award. Spannend ist daran natürlich zum einen die Preisverleihung selbst - schließlich sind auch in diesem Jahr unter den neun Nominierten wieder einige Blogs, die ich selbst gern lese und denen ich daher auch die Daumen drücke. Zum anderen gibt es aber vor der Preisverleihung auch eine vielversprechende Podiumsdiskussion. Thema: „Finanzblogs: Intellektuelle Elite oder verständliches Massenmedium?“Mehr...

Kategorie: 
Stichwörter: ,,,.

Neue 5-Euro-Scheine, neue Sicherheitsmerkmale

Ich gebe zu, ich hatte davon bis vor drei Tagen nichts mitbekommen - aber seit heute sind neue 5-Euro-Scheine im Umlauf (und das obwohl es doch in den vergangenen Jahren so viele Gerüchte gab, dass die Bundesdruckerei nur noch mit der Vorbereitung einer Rückkehr zur D-Mark beschäftigt sei). Die Geldscheine zeigen im Wasserzeichen und im Hologramm den Kopf der griechischen Göttin Europa. Daher wird die neue Geld-Generation folgerichtig auch "Europa-Serie" genannt.Mehr...

Kategorie: 
Stichwörter: ,,,.

Spekulationsblasen: Welche Rolle spielt kriminelle Energie?

Blasenbildung gibt es nicht nur an den Börsen. (Foto: Grzesiek Meduna)

Gerade habe ich „Inside Job“ gelesen, Charles Fergusons ziemlich gründliche Auseinandersetzung mit den Ursachen der Immobilienblase in den USA, den Machenschaften und Versäumnissen von Kreditvermittlern, Banken, Ökonomen und Regulatoren während des scheinbaren Immobilienbooms – und deren Folgen. Im Angesicht von Fergusons doch eindrucksvollen Recherchen hat sich mir eine Frage machtvoll aufgedrängt: Waren es vielleicht gar nicht größtenteils ökonomische Faktoren, die zum Entstehen und schließlich zum Platzen der US-Immobilienblase geführt haben? Die vom Wirtschaftswurm initiierte Ökonomenblogparade im April kommt daher gerade recht, lädt sie doch ein, öffentlich über das Thema Spekulationsblasen nachzudenken. Hier also meine Gedanken.Mehr...

Kategorie: 
Stichwörter: ,,,,.

Probleme bei Prokon, Ermittlungen gegen Gechäftsführer

Ein alter Artikel auf dieser Website über die (vermeintliche) Sicherheit von Genussrechten des Windenergie-Unternehmens Prokon wird auch Jahre nach seinem Erscheinen noch häufig gelesen - und rege diskutiert. Für alle mit Interesse am Thema dürfte eine gut recherchierte Story interessant sein, die gestern in der Welt am Sonntag erschien. Darin geht es um viele bekannte Vorwürfe, um Intransparenz, Ärger mit Geldgebern, aber auch um neue Vorwürfe. So soll die Staatsanwaltschaft Lübeck wegen Betrugs und Vorteilsgewährung gegen den Geschäftsführenden Gesellschafter Carsten Rodbertus ermitteln. Unter anderem soll Prokon eine Kreisverwaltung bestochen haben.Mehr...

Kategorie: 
Stichwörter: ,,,.

Rezension - Indexzertifikate, ETFs und ETCs für Dummies

"Indexzertifikate, ETFs und ETCs für Dummies" – der Titel des Buches von Judith Engst und Janne Jörg Kipp lässt schon vermuten, dass ihr Finanzschmöker nichts für Finanzprofis oder Experten ist. Denn die haben meist schon einen Überblick darüber, wie sie ihr Geld anlegen sollen und welche Instrumente sie dafür nutzen. Für Profis kann das Buch aber gut als Nachschlagewerk im Regal stehen, denn es erlaubt auch die gezielte Stichwortsuche. Wenn Sie sich aber so wie ich über Investments wie die gerade sehr beliebten Exchange Traded Funds informieren wollen und einen leicht verständlichen Einstieg in die Materie suchen, ist das Grundlagenbuch von Engst und Kipp eine gute Wahl.Mehr...

Kategorie: 
Stichwörter: ,,,,.

DAX: die 8.000 Punkte und die Repräsentativitätsheuristik

Der DAX hat in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe runder Indexstände erreicht und gekreuzt – mal von oben, mal von unten: 4.000 Punkte, 5.000 Punkte, 6.000 Punkte, 7.000 Punkte. Aber um keine dieser Marken wurde so viel Aufhebens gemacht wie um die aktuell wieder aus dem Blick geratenden 8.000 Punkte. Aber warum ist das so? Ich glaube, die Behavioral Finance, die Verhaltensökonomik, liefert eine ziemlich überzeugende Erklärung. Sie zeigt nämlich, warum wir so viel Wert auf bestimmte, markante Kursstände legen. Und als Teil unserer Oster-Blogparade möchte ich versuchen, diese Erklärung einmal nachzuvollziehen.Mehr...

Kategorie: 
Stichwörter: ,,,,.

Wie sicher sind Bankeinlagen in schweren Krisen?

Bankeinlagen sind sicher. Zumindest bei deutschen Banken. Dieser Grundsatz galt lange Zeit und ziemlich unhinterfragt. Doch die nicht enden wollende Eurokrise zieht inzwischen auch das von uns allen liebgewonnene Bild von Tagesgeld und Festgeld als festen Säulen sicherheitsliebender Anleger in Mitleidenschaft: Vorige Woche hieß es plötzlich, zur Rettung Zyperns vor der Staatspleite sollten auch Kleinanleger einen Teil ihrer Einlagen verlieren. Nun sind sie doch verschont geblieben, und es trifft nur die großen Einleger, die herbe Einbußen fürchten müssen. Und nicht nur das: Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem hat das Vorgehen bei der Zypern-Rettung nun offenbar sogar zum Modellfall erklärt: Künftig soll regelmäßig geprüft werden, ob neben Aktionären und Gläubigern auch Kunden von Problembanken zur Sanierung herangezogen werden können, berichtet Spiegel Online. Da fragt man sich schon: Wie sicher sind unsere Einlagen bei deutschen Banken und Sparkassen eigentlich wirklich, wenn es hart auf hart kommt?Mehr...

Kategorie: 
Stichwörter: ,,,,,.
| Beiträge 1 - 8 von 508 | Nächste Seite (9 - 16) »