Sind Finanzmärkte effizient? Drei Argumente

Als Argument für passive Geldanlage mit ETFs wird oft angeführt, dass Finanzmärkte effizient seien, dass also die Preise der gehandelten Wertpapiere stets fair sind, alle öffentlich verfügbaren Informationen bereits enthalten und sich in Windeseile an neue Informationen anpassen. Dabei wird diese These immer wieder in Zweifel gezogen - vor allem von der verhaltensorientierten Ökonomik (Behavioral Finance). Da ich mich seit einiger Zeit damit beschäftige, möchte ich in einer kleinen Artikelserie verschiedene Aspekte des Themas Effizienz/Ineffizienz der Finanzmärkte beleuchten. Heute: Grundlagen.Mehr...

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Ein paar Änderungen beim Privatanleger

Der eine oder andere hat es (hoffentlich) schon bemerkt: Beim Privatanleger gibt es seit ungefähr zwei Wochen keine Google-Anzeigen mehr. Auch am Layout habe ich ein paar Dinge geändert. Und inhaltlich möchte ich das Blog auch sanft neu ausrichten. Und zumindest kurz möchte ich meine Entscheidungen auch erklären.Mehr...

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Offene Immobilienfonds: Anbieter können aufatmen – und Anleger?

Dass der vom Bundesfinanzministerium ursprünglich geplante pauschale 10-prozentige Bewertungsabschlag auf von Offenen Immobilienfonds gehaltene Immobilien nicht kommen soll, wurde bereits Ende voriger Woche öffentlich. Heute nun hat das Handelsblatt weitere Details zur geplanten Reform der Offenen Immobilienfonds veröffentlicht. Offenbar soll es faktisch auch keine Haltefristen für Kleinanleger geben. Wie das Handelsblatt berichtet, sollen Anleger nämlich Fondsanteile im Wert von 5.000 Euro pro Monat zurückgeben können, ohne irgendwelche Fristen beachten zu müssen.Mehr...

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Sportzertifikate - Glücksspiel im Wertpapiermantel

Sportwetten sind auf deutschem Boden rechtlich gesehen ein heikles Thema. Völlig durchschaue ich es nicht, aber derzeit dürfte der staatliche Wettveranstalter Oddset der einzige definitiv legale Anbieter sein. So gesehen finde ich es ziemlich komisch, dass in Deutschland ohne Weiteres Sportzertifikate gehandelt werden dürfen. Diese in Schuldverschreibungen verbrieften Wetten auf den Ausgang von Sportereignissen sind nämlich nichts anderes als ein äußerst notdürftig verpacktes Glücksspiel, das durch den Handel an der Jungbörse Tradegate wohl einen Hauch von Seriosität erhalten soll. Dabei unterscheidet sich ihre Funktionsweise kaum von Sportwetten, und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist die Regel, nicht die Ausnahme.Mehr...

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Münze oder Medaille - was ist der Unterschied?

Fast hätte ich es vergessen: Wenn eine Fußball-WM (oder ein beliebiges anderes Großereignis, das sich vermarkten lässt) stattfindet, treten regelmäßig die Anbieter fragwürdiger "Gedenkmedaillen" auf den Plan, werben mit Anzeigen in der Yellow Press und tun überhaupt alles, um die Menschen nicht nur für das Ereignis an sich, sondern auch für ihren eigenen fragwürdigen Beitrag dazu zu begeistern. Da kommt die heutige Warnung des Bundesverbandes Deutscher Banken gerade recht: Beim Kauf von Medaillen ist große Vorsicht angebracht.Mehr...

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Neuer ETF auf den Euro Stoxx 50 von iShares

Zumindest in einer Hinsicht ist die gestrige Neunotierung im XTF-Segment der Deutschen Börse überraschend: Es überrascht, dass iShares bisher keinen thesaurierenden Euro-Stoxx-50-ETF im Angebot hatte. Aber diese Lücke ist ja nun auch geschlossen.Mehr...

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Der stachlige Weg zur richtigen Entscheidung

Ein kleiner gruener KaktusIch lese gerade das ziemlich interessante, furchtbar dicke (und dazu mies übersetzte/lektorierte/korrigierte) Buch „Die Psychologie der Börse“ von James Montier. Es beschäftigt sich mit den psychologischen Unzulänglichkeiten, die es uns so schwer machen, vernünftige Anlage-Entscheidungen zu treffen. Es geht also ums Modethema Behavioral Finance. Mit dem will ich mich heute auch einmal beschäftigen – auf Umwegen allerdings. Ich möchte nämlich eine kleine Geschichte erzählen. Sie handelt von meinem neu entdeckten Hobby (Zimmerpflanzen), meiner Angst vor eingehenden Kakteen und meiner Suche nach Rat im Internet.Mehr...

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Der Privatanleger im Mai 2010

Der Mai war der Monat der großen Eurokrise (die in diesem Blog eher nicht stattfand). Aber er war auch der Monat der etwas kleineren, aber für viele Privatanleger dennoch bedrohlichen Immobilienfondskrise 5.0 (gefühlt). Das schlug sich in der Berichterstattung hier nieder - und in den Besucherzahlen. Die stiegen nämlich gegenüber dem Vormonat kräftig an. Und - wie sollte es anders sein - die Zugriffe konzentrierten sich noch stärker auf Artikel über Offene Immobilienfonds als sonst.Mehr...

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Also gut: Bei einem WM-Börsenspiel mache ich auch mit

Normalerweise halte ich Börsenspiele für eher gefährlichen Quatsch. Solche Spiele vermitteln den Teilnehmern zwar Wissen über die Funktionsweise der Börse, liefern aber zugleich völlig falsche Anreize - schließlich muss man rücksichtslos zocken, um eine Chance auf den Sieg zu haben. Aber genug der gesellschaftskritischen Vorrede. Bei einem Börsenspiel will ich in diesem Jahr auch mitmachen. Und da es um die Fußball-WM geht, ist rücksichtloses Zocken dabei völlig unbedenklich...Mehr...

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Offene Immobilienfonds: Reformvorschläge vom BVI

Ein Diskussionsentwurf für ein Gesetz zur Reform Offener Immobilienfonds aus dem Bundesfinanzministerium hat Anfang Mai zunächst für große Aufregung und dann für große Liquiditätsprobleme bei etlichen Offenen Immobilienfonds gesorgt. Inzwischen ist die Aufregung ein bisschen verflogen, nur die Probleme bestehen noch, die Krisen-Fonds sind nach wie vor geschlossen. In dieser Stimmung legt nun der Fondsverband BVI fünf Vorschläge zur "Liquiditätsoptimierung" vor. Was ist von denen zu halten?Mehr...

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