Erinnern Sie sich noch? Ein gutes halbes Jahr ist es her, dass in den Medien Vertriebspraktiken der Commerzbank für massive Mittelabflüsse aus den ehemals von der Dresdner Bank vertriebenen Offenen Immobilenfonds Degi Europa und Degi International verantwortlich gemacht wurde. Zitat: „Es scheint, als hätten Commerzbank-Berater Anleger aus den Degi-Fonds in die Commerz-Real-Fonds gedreht, um die Provisionsgebühr von fünf Prozent zu kassiern.” Die Folge: Die Degi-Fonds wurden geschlossen (und sind es noch heute). Und die Commerzbamk-Kolonne ist scheinbar weitergezogen. Gestern schloss die Fondsgesellschaft Allianz Global Investors ihren Immobilien-Dachfonds Premium Management Immobilien-Anlagen (PMIA) wegen hoher Mittelabflüsse.Mehr...
Im vorigen Beitrag hatte ich - hoffentlich nachvollziehbar - erläutert, warum Staatsanleihen-ETFs riskanter sind als einzelne Anleihen von Staaten mit sehr guter Bonität. Kurz gesagt: Es liegt daran, dass Anleihen irgendwann fällig werden, ETFs dagegen nicht. Da liegt eine Frage nahe: Haben Anleihen-ETFs eigentlich auch Vorteile?Mehr...
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Das Argument taucht immer wieder auf, wenn es um dir Frage geht, ob man direkt in Staatsanleihen imvestieren oder lieber einen entsprechenden ETF kaufen soll: Der Direktkauf sei weniger riskant, weil man sicher sein kann, am Laugzeitende den Nennwert der Anleihe ausbezahlt zu bekommen. Normalerweise jedenfalls.
Bei Anleihen-ETFs dagegen gibt es nur eine Sicherheit: dass sie auf ewig schwanken.Mehr...
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Am 15. September jährt die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers sich zum zweiten Mal. Und ganz kurz vor diesem traurigen Jubiläum habe ich endlich ein wirklich tolles Buch zur Finanzkrise in die Hand bekommen: "The Big Short. Inside the Doomsday Machine" (deutsch: "The Big Short. Wie eine Handvoll Trader die Welt verzockte"). Es erklärt erstens anschaulich und verständlich, wie es zur Krise kam. Und zweitens ist es auch noch extrem spannend und zwischendurch sogar lustig.Mehr...
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Als ich die Überschrift "Portfolio Backtesting: Mehr Rendite bei weniger Risiko durch geschickte Depotanpassungen" las, wollte ich eigentlich schon dazu ansetzen zu erklären, warum eine Optimierung eines auf die Zukunft ausgerichteten Portfolios anhand von Vergangenheitsdaten zumindest immer mit Vorsicht zu genießen ist. Aber: Hinter der Newspaper-Headline verbarg sich eigentlich nur eine kleine Untersuchung des Einflusses von Rebalancing auf Rendite und Volatilität verschiedener Depots. Und dagegen lässt sich eigentlich nichts einwenden.Mehr...
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Finance 2.0 ist derzeit ein beliebtes Schlagwort – Finanzdienstleistungen zum Mitmachen halt. Auch die jüngst gescheiterte Noa Bank surfte auf dieser Welle. Doch natürlich gibt es eine Reihe weiterer Anbieter von Mitmach-Finanzprodukten. Eine besonders charmante Idee: Deutschlands erster Mitmach-Investmentfonds, Multi-Structure Investtor Aktien Global (WKN A1CVE2). Bei dem können die Anleger selbst bestimmen, welche Aktien gekauft werden. Klingt spaßig. Aber ist es auch eine erfolgversprechende Strategie?Mehr...
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Wohl noch nie wurden in diesem Blog so wenige Artikel innerhalb eines Monats veröffentlicht wie im gerade abgelaufenen August. Dafür gab es vor allem zwei Gründe: zuerst meine Sommerpause, dann meine Netbook-Probleme, die mich am Schreiben hinderten (und noch nicht behoben sind). Dennoch lief der Monat deutlich besser als der Juli, was die Besucherzahlen angeht. 7.976 Besuche bedeuteten ein Plus von knapp 13 Prozent.Mehr...
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