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Scope: Small-Cap-Fonds haben ein besseres Risiko-Ertrags-Profil

Eine der Kernaussagen der Kapitalmarkttheorie ist, dass Risiko und Rendite untrennbar verbunden sind. Dass demnach also eine höhere erwartete Rendite auch mit einem höheren Risiko einhergeht. Eine der einflussreichsten wissenschaftlichen Beschreibungen dieses Sachverhalts stammt von Kenneth French und Eugene Fama, deren Drei-Faktoren-Modell ziemlich berühmt ist. Vereinfacht ausgedrückt besagt es, dass vor allem drei Risikofaktoren bei Aktieninvestments für Überrenditen im Vergleich zu risikolosen Anleihen verantwortlich sind: das allgemeine Aktienmarktrisiko, das Buchwert-Marktwert-Verhältnis (die Value-Prämie) und die Marktkapitalisierung (die Small-Cap-Prämie). Vor allem die Auswirkungen letzterer auf das Verhalten von Investmentfonds haben die Analysten von Scope nun untersucht. Mit einem überraschenden Ergebnis: Nebenwerte-Fonds haben langfristig nicht einfach nur höhere Renditen geliefert - sie waren auch dann noch überlegen, wenn die Analysten die Rendite ins Verhältnis zum eingegangenen Risiko setzten.Mehr...

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Spekulationsblasen: Welche Rolle spielt kriminelle Energie?

Blasenbildung gibt es nicht nur an den Börsen. (Foto: Grzesiek Meduna)

Gerade habe ich „Inside Job“ gelesen, Charles Fergusons ziemlich gründliche Auseinandersetzung mit den Ursachen der Immobilienblase in den USA, den Machenschaften und Versäumnissen von Kreditvermittlern, Banken, Ökonomen und Regulatoren während des scheinbaren Immobilienbooms – und deren Folgen. Im Angesicht von Fergusons doch eindrucksvollen Recherchen hat sich mir eine Frage machtvoll aufgedrängt: Waren es vielleicht gar nicht größtenteils ökonomische Faktoren, die zum Entstehen und schließlich zum Platzen der US-Immobilienblase geführt haben? Die vom Wirtschaftswurm initiierte Ökonomenblogparade im April kommt daher gerade recht, lädt sie doch ein, öffentlich über das Thema Spekulationsblasen nachzudenken. Hier also meine Gedanken.Mehr...

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DAX: die 8.000 Punkte und die Repräsentativitätsheuristik

Der DAX hat in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe runder Indexstände erreicht und gekreuzt – mal von oben, mal von unten: 4.000 Punkte, 5.000 Punkte, 6.000 Punkte, 7.000 Punkte. Aber um keine dieser Marken wurde so viel Aufhebens gemacht wie um die aktuell wieder aus dem Blick geratenden 8.000 Punkte. Aber warum ist das so? Ich glaube, die Behavioral Finance, die Verhaltensökonomik, liefert eine ziemlich überzeugende Erklärung. Sie zeigt nämlich, warum wir so viel Wert auf bestimmte, markante Kursstände legen. Und als Teil unserer Oster-Blogparade möchte ich versuchen, diese Erklärung einmal nachzuvollziehen.Mehr...

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Wann sollte man Aktien kaufen, um die Dividende zu erhalten?

Die Dividendensaison naht. Die Medien berichten wieder über die unfassbar hohen Ausschüttungen der DAX-Unternehmen, über Erfolge und Dividendenerhöhungen bei den einen, über Misserfolge und Kürzungen der Ausschüttungen bei den anderen. Und wenn ich meiner Piwik-Statistik glauben darf, dann wenden sich auch immer mehr Menschen hilfesuchend an Google, um herauszufinden, wann genau man denn nun eine Aktie kaufen muss, um die attraktive Dividende denn auch in jedem Fall zu erhalten.Mehr...

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Dachfonds enttäuschen im Vergleich mit klassischen Investmentfonds

Für die Werbung sind sie das Beste seit der Erfindung des geschnittenen Brotes, für Verbraucherschützer eine Katastrophe. Und für die Ratingagentur Scope in der Regel eine Enttäuschung. Die Rede ist von Dachfonds, also Fonds, die in andere Fonds investieren statt direkt Aktien oder Anleihen zu erwerben. Scope hat untersucht, wie Dachfonds aus den Kategorien "Aktien Global" und "Mischfonds flexibel" in den vergangenen fünf Jahren abgeschnitten haben. Ergebnis: Bei den Misch-Dachfonds steht im Mittel ein Verlust von 9,5 Prozent absolut - also nicht pro Jahr - zu Buche. Aktien-Dachfonds schnitten etwas besser ab, erzielten im Mittel aber dennoch ein Minus von 3,6 Prozent über den untersuchten Zeitraum hinweg.Mehr...

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Scope: Risikomanagement aktiver Aktienfonds enttäuscht

Wasser auf die Mühlen der Verfechter passiver Anlageprodukte: Die Ratingagentur Scope hat untersucht, wie sich 500 global anlegende Aktienfonds und 165 europaweit investierende Aktienfonds in den vergangenen Jahren geschlagen haben. Dazu wurden der maximale Verlust (Maximum Drawdown) und die Rendite mit einer jeweils passenden Benchmark verglichen. Das Ergebnis in beiden Fällen: höhere Max Drawdowns und niedrigere Renditen bei den meisten Fonds.Mehr...

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Die Performance der internationalen Aktienmärkte 2012

Die Entwicklung der Aktienmärkte im Blick

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht. Aber ich vergleiche die Wertentwicklung meines Depots - mehr oder weniger bewusst - ständig mit der Entwicklung des DAX. Schließlich hat man den deutschen Leitindex ständig vor Augen. Morgens auf allen möglichen Websites, abends im ARD-Börsenstudio. Und was weiß ich, wo sonst noch. Manchmal sind solche Vergleiche tröstlich (sagen wir mal: 2008 oder 2011). Manchmal sieht man aber auch ziemlich schlecht dabei aus - zum Beispiel in diesem Jahr. Schließlich hat der DAX ein Plus von fast 30 Prozent verzeichnet. Die Rendite meines Portfolios nimmt sich dagegen sehr bescheiden aus. Ein leichtes Minderwertigkeitsgefühl stellt sich ein - ganz egal, wie oft ich mir sage, dass der DAX als Index für nur 30 Aktien aus Deutschland als Benchmark für ein diversifiziertes Portfolio völlig ungeeignet ist. Also wird es Zeit, sich mal die Performance der übrigen Aktienmärkte vor Augen zu führen. Und was wäre dafür besser geeignet als die Benchmark-Indizes von MSCI?Mehr...

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Anlagenotstand, die (vorerst) Letzte: ein Blogparaden-Rückblick

Anfang November hatten Ulrich vom Value Blog und ich zu einer Blogparade aufgerufen, um zwei Schlagwörtern auf den Grund zu gehen, die seit einiger Zeit die massenmediale Runde machen: Anlagenotstand und finanzielle Repression. Beide Begriffe sind miteinander verknüpft, beschreibt finanzielle Repression doch im Grundsatz staatliche Eingriffe in den Markt, deren Ziel die Finanzierung des Staates selbst ist. Der derzeitige "Anlagenotstand" mit Zinsen für risikolose Anlagen, die deutlich unter der Inflationsrate liegen, ist eine Konsequenz davon.Mehr...

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