Ein älterer Artikel über Prokon Genussrechte ist der Dauerbrenner auf dieser Website und wird immer wieder heiß diskutiert. Wer Interesse an dem Thema hat, dem möchte ich einen Artikel bei Value and Opportunity ans Herz legen: Autor "memyselfandi007" hat die Genussrechte analysiert - und weil er sich mit Unternehmensanalyse, soweit ich das beurteilen kann, wirklich gut auskennt, ist die Kurzanalyse sehr aufschlussreich.
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Riester-Fondssparpläne sind für die Jungen und Mutigen, fondsgebundene Riester-Rentenversicherungen für die Doofen, und nur die Alten und Sicherheitsverliebten sollten über eine klassische Riester-Rente oder einen Riester-Banksparplan nachdenken. Solche Ratschläge hört und liest man oft – beispielsweise auch in unser aller Lieblings-Geldanlage-Zeitschrift Finanztest (auch wenn dort, zugegebenermaßen, eher nicht das Wort „doof“ gebraucht wird). Ich allerdings möchte dennoch widersprechen.
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Für seinen aktuellen Newsletter hat sich das Analysehaus Morningstar ein interessantes ETF-Thema herausgepickt: Welche Probleme gibt es eigentlich, wenn man mithilfe eines ETF in Anleihen investieren will? Ich hatte mich vor längerer Zeit ebenfalls schon einmal mit Vorteilen und Nachteilen von Anleihen-ETFs befasst. Die beiden jetzt von Morningstar angesprochenen Punkte waren damals aber nicht Thema. Deshalb sind sie einen eigenen kurzen Artikel wert.
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Das Urteil ist schon ein paar Tage alt. Da es aber so gut zu einem in diesem Blog nach wie vor heiß diskutierten Artikel passt, möchte ich es noch kurz würdigen: Das Landgericht Itzehoe hat dem Windkraft-Unternehmen Prokon untersagt, eine Reihe irreführender Werbeaussagen zu verwenden. Geklagt hatte die Verbraucherzentrale Hamburg.
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Dass die FTD ihre Website gestern mit gleich drei Artikeln über einen doch ziemlich sicher bevorstehenden Ausverkauf auf dem Anleihenmarkt aufgemacht hat, fand ich, ehrlich gesagt, tatsächlich eine Winzigkeit beunruhigend. Bill Gross vom "weltgrößten Anleiheninvestor" Pimco hat also dafür gesorgt, dass alle US-Staatsanleihen aus dem Pimco-Portfolio geworfen werden. Und er hat die mittlere Restlaufzeit des Pimco-Anleihenportfolios von 5,1 auf 3,9 Jahre gesenkt. Also wollte ich es wissen: Wie steht es eigentlich um die mittlere Duration meines Anleihenportfolios? Was passiert mit den Kursen der enthaltenen Wertpapiere, wenn das Zinsniveau um einen oder 1,5 Prozentpunkte steigt? Also habe ich mal begonnen zu rechnen.
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Als wir in diesem Blog vor einigen Wochen intensiv über den richtigen Aufbau eines Anleihenportfolios diskutiert haben, waren auch High Yield Corporate Bonds Thema. Also: Anleihen von Unternehmen mit schlechten Ratings. So richtig erwärmen konnte sich niemand für diese Junk Bonds - zum einen, weil das hohe Risiko dieser Anleihen mutmaßlich einem aktienähnlichen Verhalten führt, und zum anderen, weil fraglich ist, ob dieses hohe Risiko auch mit einer hinreichend hohen Rendite-Erwartung belohnt wird. Diesen Bedenken zum Trotz ist seit heute ein neuer High-Yield-ETF über Xetra handelbar: der Lyxor ETF iBoxx € Liquid High Yield 30 (ISIN FR0010975771). Wie steht er im Vergleich mit schon länger eingeführten High-Yield-ETF von iShares da?
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In den vergangenen Tagen wurde hier im Blog ausführlich über die Vor- und Nachteile verschiedener Anleihetypen und ihre Eignung zur Ergänzung eines passiv geführten Wertpapierdepots diskutiert. Als möglicherweise geeignete Bestandteile des Anleihenportfolios kristallisierten sich von der Bundesrepublik oder anderen Ländern der Eurozone emittierte Staatsanleihen, inflationsindexierte Anleihen, Pfandbriefe, Unternehmensanleihen und Schwellenländer-Anleihen heraus.
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Leser Lords hat sich letztens anlässlich eines Beitrags über Rebalancing einen Artikel gewünscht, der sich mit dem Aufbau des „risikolosen“ Depotteils befasst. Dem Teil des Depots also, der das Gegengewicht zu den schwankungsanfälligen, konjunkturabhängigen Aktien(-ETFs) im Portfolio bildet. Die einschlägigen Investment-Ratgeber befassen sich, so weit ich das sehe, in der Regel eher oberflächlich mit dem Thema. Vermutlich weil die korrekte Strategie für die Autoren klar ist: Man kaufe Staatsanleihen bester Bonität aus dem eigenen Währungsraum und fertig. Allenfalls das optimale Laufzeitenprofil bietet Raum für Diskussion und Spekulation. Geht es um Aktien, darf dagegen bändelang über das beste Verfahren zur Gewichtung der Regionen im Portfolio gestritten werden.

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In den vergangenen Jahren war es wohl in Ordnung, sich vorwiegend mit der richtigen Strategie für die Anlage in Aktien und anderen riskanten Assets zu beschäftigen. Doch Anleihen sind stärker ins Blickfeld gerückt. Erstens, weil das niedrige Zinsniveau und die Krise verschiedener Euro-Staaten einen doch ziemlich verunsichern können. Und zweitens weil jeder, der auf eine feste Asset Allocation setzt, derzeit eher an den Verkauf von Aktien und den Zukauf von Anleihen denkt. In diesem Artikelkomplex geht es deshalb um mögliche Anlageinstrumente für den Anleihenteil des Depots. Nachdem im ersten Teil klassische Anlageformen wie Bundeswertpapiere und Festgeld dran waren, sollen nun exotischere Alternativen im Mittelpunkt stehen.
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Im vorigen Beitrag hatte ich - hoffentlich nachvollziehbar - erläutert, warum Staatsanleihen-ETFs riskanter sind als einzelne Anleihen von Staaten mit sehr guter Bonität. Kurz gesagt: Es liegt daran, dass Anleihen irgendwann fällig werden, ETFs dagegen nicht. Da liegt eine Frage nahe: Haben Anleihen-ETFs eigentlich auch Vorteile?
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