Gestern dachte ich für einen Moment, das Ende Europas steht unmittelbar bevor. Dass die Eurozone spätestens seit gestern in den Abgrund blickte wusste ich ohnehin, weil ich ftd.de besucht hatte. Aber diese Schlagzeile im "Liveticker zur Euro-Krise" bei Spiegel Online setzte allem die Krone auf: "Deutsche stoßen massenhaft Zockerpapiere ab". Das klang nach Massenpanik, mindestens aber nach einer konzertierten Risikomanagement-Aktion mehrerer deutscher Großbanken. Wollte die Deutsche Bank all ihre Credit Default Swaps loswerden?
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„Geldanlage für Faule“ - ein Buch mit diesem Titel musste ich einfach hier besprechen. Weil ich nicht nur den Buchtitel gut finde, sondern vor allem die dahinter stehende Idee. Wer keine Lust hat, sich ausgiebig mit Geldanlage zu beschäftigen, sollte trotzdem akzeptable Ergebnisse erzielen können – und benötigt Medien, die ihm vermitteln, wie das geht. Kurz: Als ich den Titel das erste Mal las, war ich leicht besorgt, die Stiftung Warentest hätte das Buch herausgegeben, das ich eigentlich selbst irgendwann mal schreiben wollte. Dem ist aber nicht so. Für mich persönlich mag das eine Erleichterung sein, für Anleger allgemein dagegen eher nicht: „Geldanlage für Faule“ (Bild anklicken für komplette Cover-Ansicht) bleibt leider deutlich hinter den Möglichkeiten zurück, die in der guten Idee stecken.
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Georg von Wallwitz hat sich viel vorgenommen mit seinem kleinen Buch „Odysseus und die Wiesel“. „Eine fröhliche Einführung in die Finanzmärkte“ soll es sein. Literarisch gestimmten Lesern möchte von Wallwitz begreifbar machen, was die Entwicklung an der Börse antreibt, wie die Finanzmärkte funktionieren. Und jene, die jeden Tag mit den Märkten zu tun haben, möchte er für die Literatur begeistern. Weniger geht vermutlich auch nicht, wenn der Autor ein Fondsmanager, Mathematiker und Philosoph ist, der nach seiner Promotion in Princeton und bei der DWS gearbeitet hat.
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Am 15. September jährt die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers sich zum zweiten Mal. Und ganz kurz vor diesem traurigen Jubiläum habe ich endlich ein wirklich tolles Buch zur Finanzkrise in die Hand bekommen: "The Big Short. Inside the Doomsday Machine" (deutsch: "The Big Short. Wie eine Handvoll Trader die Welt verzockte"). Es erklärt erstens anschaulich und verständlich, wie es zur Krise kam. Und zweitens ist es auch noch extrem spannend und zwischendurch sogar lustig.
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Kritische Blogbeiträge zu veröffentlichen, ist riskant - das erlebt Lars vom Finanzblog Investors Inside seit Monaten am eigenen Leib: Immer wieder flattern ihm nach eigenen Angaben Abmahnungen einer umstrittenen Gesellschaft ins Haus, die geschlossene Fonds auflegt. Erstmals forderte die SHB AG Lars im Dezember 2009 auf, einen kritischen Artikel über mögliche Interessenkonflikte bei der SHB AG bzw. den von ihr aufgelegten Fonds vom Netz zu nehmen. Seither muss er sich immer wieder gegen Abmahnungen wehren.
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Martin Brosy habe ich zwar vor nicht allzu langer Zeit schon einmal für Der Privatanleger interviewt, allerdings war das, bevor Martins Blog Finanztrader zum Finanzblog des Jahres 2010 gewählt wurde. Dabei liegt Martins Hauptaugenmerk eigentlich auf seinem Finanzportal Börsenpoint, zu dem selbstverständlich auch ein Blog gehört.
Wie dem auch sei: Martin hat sich bereit erklärt, als dritter Blogger die Stichwortliste von Der Privatanleger zu vervollständigen. Viel Spaß mit seinen Antworten!
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Verschiedene Autoren, aber stets die gleichen Stichwörter: Einmal wöchentlich legt der Privatanleger einem Finanzblogger die Stichwortliste vor - mit der Bitte um Vervollständigung. Außerdem hat jeder Blogger die Möglichkeit, die Stichwortliste um eigene Ideen zu ergänzen. Die werden dann dem Blogger vorgelegt, der in der folgenden Woche dran ist. So wächst die Stichwortliste Woche für Woche, Wort für Wort. Jetzt aber zum Kandidaten für diese Woche: Arkad von Meine Million und ich, dem einzigen "Wie werde ich reich"-Blog, das ich regelmäßig und mit großem Vergnügen lese - weil es gut geschrieben ist, und weil Arkad offen und ehrlich über seinen Weg zum Reichtum berichtet.
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Vor einiger Zeit hatte ich um Ideen für einen Fragebogen an Blogger gebeten und auch einige interessante Anregungen erhalten (danke noch mal, Jens und Gerhard!). Jetzt ist aus dem geplanten Fragenkatalog im Stil des guten alten FAZ-Fragebogens halt eine Stichwortliste geworden. Ich hoffe, dadurch wird die Sache ein bisschen lockerer. Außerdem unterscheidet das die Aktion auch ein wenig vom FinanceIntro beim financeBLOG. Das gibt es nämlich schon länger als die Stichwortliste, auch wenn ich es erst diese Woche zufällig durch die Börsenfrau kennengelernt habe. Jetzt muss die deutschsprachige Finanzblogosphäre halt zwei fragebogenähnliche Einrichtungen aushalten (mindestens, am Ende gibt es noch mehr, die ich nicht kenne...).
Jedenfalls: Von nun an soll jede Woche ein Finanzblogger die Stichworte in der Liste ergänzen. Den Anfang macht Jörg Friedrich vom Spekulantenblog. Viel Spaß mit seinen Antworten!
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Nein, ich will nicht die Frage-Antwort-Aktion des Kollegen Peterreins nachahmen. Sondern: Ich will selbst Fragen stellen - und zwar anderen Finanzbloggern. Die Idee: Ewig gleiche Fragen, wechselnde Blogger. Jede Woche kommt einer dran und beantwortet einen vorgebenen Katalog von Fragen, ergänzt unvollständige Sätze etc. Das finde ich aus gleich drei Gründen charmant. Erstens macht es mir nicht mehr viel Arbeit, wenn der Fragebogen an sich mal fertig ist. Zweitens fördert es die Vernetzung der Finanzblogs untereinander. Und drittens bieten die Antworten hoffentlich spannenden/interessanten/unterhaltsamen Lesestoff - falls die Fragen nicht völlig dämlich sind. Um das von vorneherein auszuschließen, bitte ich um Ihre Hilfe: Was würden Sie in einen solchen Fragebogen aufnehmen? Schreiben Sie's einfach in einen Kommentar zu diesem Beitrag - und lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf. Danke!
Meist schreibe ich ja einfach so vor mich hin, aber gestern erreichte mich per E-Mail eine Anregung eines Lesers, die ich einfach mal weitergeben möchte. Sie ist nämlich gut. Also: Ich solle doch bitte die ehemalige Zeit-Kolumne "Querdax" und die Immer-Noch-FAZ.net-Kolumne "Die Vermögensfrage" in meine Linkliste aufnehmen. Mach ich. Und sage auch noch dazu: Lesen lohnt.
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