Ich weiß nicht, in wie vielen Diskussionen ich schon versumpft bin, die alle von der gleichen Frage ausgingen: "Warum sind ETFs in den USA so viel billiger als in Deutschland?" In der Regel wurden in solchen Diskussionen einzelne Beispiele von ETFs auf identische Indizes angeführt, die in den USA für eine deutlich geringere Verwaltungsgebühr zu haben waren als in Europa. Ich habe dann meist mit Gegenbeispielen (Stichwort: Euro Stoxx 50) gekontert. Und niemand konnte seine Position wirklich belegen. In einer regelmäßig von der Deutschen Bank veröffentlichten ETF-Marktstatistik habe ich nun aber tatsächlich eine aussagekräftige Übersicht gefunden. Und siehe da: ETFs sind in Europa offenbar billiger als irgendwo sonst auf der Welt.
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Riester-Fondssparpläne sind für die Jungen und Mutigen, fondsgebundene Riester-Rentenversicherungen für die Doofen, und nur die Alten und Sicherheitsverliebten sollten über eine klassische Riester-Rente oder einen Riester-Banksparplan nachdenken. Solche Ratschläge hört und liest man oft – beispielsweise auch in unser aller Lieblings-Geldanlage-Zeitschrift Finanztest (auch wenn dort, zugegebenermaßen, eher nicht das Wort „doof“ gebraucht wird). Ich allerdings möchte dennoch widersprechen.
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Wenn das Jahr sich seinem Ende nähert, denken viele wieder an die Altersvorsorge – seien es Banken, Fondsgesellschaften und Versicherungen, die für Riester die Werbetrommel rühren, seien es Forschungsinstitute, die kritische Studien veröffentlichen, seien es die Anleger selbst. Könnte es einen besseren Zeitpunkt geben, um sich auch hier wieder einmal des Themas anzunehmen? Zunächst soll es um einen kurzen Vergleich der verschiedenen Riester-Angebote gehen. In einem zweiten Artikel möchte ich dann erläutern, warum ich denke, dass ein Riester-Banksparplan auch für jüngere Anleger sinnvoll sein kann – obwohl das nicht der gängigen Meinung entspricht.
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Eine Rechtschutzversicherung muss zahlen, wenn Versicherte eine Deckungszusage für Kosten einfordern, die sich aus Verfahren um Schadenersatzansprüche wegen Falschberatung durch Banken oder Vermittler ergeben. Das hat das Oberlandesgericht München in einem von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen gegen die Versicherung D.A.S. angestrengten Verfahren entschieden (Az.: 29 U 589/11). Das Urteil ist bereits rechtskräftig.
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Wer für ein Produkt wirbt, möchte in der Regel klug klingen - jedenfalls, wenn es um Geldanlage geht. Klar, dass zu diesem Zweck ohne Ende Fremdwörter eingesetzt werden, um die Vorteile des hochkomplexen Turbo-Long-Short-Bull-Zertifikats A oder der windigen Solarbeteiligung B herauszustellen. Das Problem: Man versteht das Geschwurbel nicht immer. Um mit diesem Missstand aufzuräumen, gibt's hier und heute mal ein kleines Investment-Sprachquiz. Also:
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Erst im November 2009 nahm die Noa Bank das Kundengeschäft auf, gestern verhängte die Bafin ein Moratorium über die Bank. Das Ende. Für die Anleger beginnt nun das Warten auf eine Entschädigung. Aufregend war die kurze Geschichte der alternativen Bank aber schon in den Monaten zuvor. Ein kurzer Überblick über Anfang und Ende der Noa Bank (und einige wichtige Ereignisse zwischendrin).
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Ich glaube, der eine oder andere Kommunikationsverantwortliche bei DWS hat in den vergangenen Tagen kräftig geflucht. Wegen des schlechten Timings der aktuellen DWS-Werbeaktion. Nämlich: Gestern flatterte mir ein Werbemagazinchen der selbsternannten Nummer 1 unter den deutschen Fondsgesellschaften ins Haus. Titelthema: "Weichgespült. Wie Anleger auf den Euro-Absturz reagieren sollten." Dazu gab es, durchaus kreativ, eine rosafarbene Weichspülerflasche mit der Aufschrift "Euro". Was hab ich gelacht. Nicht wegen des Bildes allerdings - sondern weil ich ganze 20 Minuten zuvor den Manager-Magazin-Artikel über das Comeback des Euro gelesen hatte. Anlass: Der Euro war gestern zum ersten Mal seit Monaten wieder mehr als 1,30 US-Dollar wert.
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Die Kollegen vom Spekulantenblog und von den Börsenbloggern haben schon darauf hingewiesen, ich tue es gerne ebenfalls - auch wenn ich ein bisschen spät dran bin: Am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich entsteht gerade eine Lizenziatsarbeit über das Informationsverhalten von Privatanlegern. Mithilfe einer Befragung soll die Arbeit interessante Einblicke zur Medienberichterstattung über den Finanzmarkt und deren Auswirkungen auf das Verhalten von Laien-Anlegern" liefern. Ein sehr spannendes Thema, wie ich finde. Deshalb wäre es schön, wenn Sie sich an der Befragung beteiligen würden.
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Vor zwei, vielleicht auch noch vor einem Jahr waren ETFs eigentlich jedermanns Liebling (wenn wir mal von den Emittenten und Vertreibern aktiver Fonds absehen). Immer mehr Privatanleger entdeckten ETFs für sich, immer mehr Anbieter drängten auf den Markt und legten immer neue Fonds auf. Doch allmählich scheint die Stimmung ein wenig zu kippen. Mit jedem kompliziert gestrickten Nischen-ETF, der auf den Markt kommt, wächst die Zahl der kritischen Stimmen. Und es gibt noch mehr Anzeichen dafür, dass sich die Zeit des ungebremsten ETF-Wachstums dem Ende entgegen neigt.
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Sportwetten sind auf deutschem Boden rechtlich gesehen ein heikles Thema. Völlig durchschaue ich es nicht, aber derzeit dürfte der staatliche Wettveranstalter Oddset der einzige definitiv legale Anbieter sein. So gesehen finde ich es ziemlich komisch, dass in Deutschland ohne Weiteres Sportzertifikate gehandelt werden dürfen. Diese in Schuldverschreibungen verbrieften Wetten auf den Ausgang von Sportereignissen sind nämlich nichts anderes als ein äußerst notdürftig verpacktes Glücksspiel, das durch den Handel an der Jungbörse Tradegate wohl einen Hauch von Seriosität erhalten soll. Dabei unterscheidet sich ihre Funktionsweise kaum von Sportwetten, und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist die Regel, nicht die Ausnahme.
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