Der DAX hat in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe runder Indexstände erreicht und gekreuzt – mal von oben, mal von unten: 4.000 Punkte, 5.000 Punkte, 6.000 Punkte, 7.000 Punkte. Aber um keine dieser Marken wurde so viel Aufhebens gemacht wie um die aktuell wieder aus dem Blick geratenden 8.000 Punkte. Aber warum ist das so? Ich glaube, die Behavioral Finance, die Verhaltensökonomik, liefert eine ziemlich überzeugende Erklärung. Sie zeigt nämlich, warum wir so viel Wert auf bestimmte, markante Kursstände legen. Und als Teil unserer Oster-Blogparade möchte ich versuchen, diese Erklärung einmal nachzuvollziehen.Mehr...
Für die Werbung sind sie das Beste seit der Erfindung des geschnittenen Brotes, für Verbraucherschützer eine Katastrophe. Und für die Ratingagentur Scope in der Regel eine Enttäuschung. Die Rede ist von Dachfonds, also Fonds, die in andere Fonds investieren statt direkt Aktien oder Anleihen zu erwerben. Scope hat untersucht, wie Dachfonds aus den Kategorien "Aktien Global" und "Mischfonds flexibel" in den vergangenen fünf Jahren abgeschnitten haben. Ergebnis: Bei den Misch-Dachfonds steht im Mittel ein Verlust von 9,5 Prozent absolut - also nicht pro Jahr - zu Buche. Aktien-Dachfonds schnitten etwas besser ab, erzielten im Mittel aber dennoch ein Minus von 3,6 Prozent über den untersuchten Zeitraum hinweg.Mehr...
Ein Depot aus drei ETFs zu haben, ist einfach. Eines aus nur zwei ETFs ist einfacher. Aus diesem Grund habe ich vor kurzem ein entsprechendes Musterportfolio vorgestellt. Es setzt auf einen einzigen ETF auf den MSCI ACWI zur Abdeckung des gesamten globalen Aktienmarktes und einen eb.rexx-ETF zur Abdeckung des Anleihen-Anteils. Der ACWI-ETF enthält Aktien sowohl aus entwickelten als auch aus Schwellenländern, strikt gewichtet nach Free-Float-Marktkapitalisierung. So weit, so einfach. Doch wie sieht die Performance eines solchen Portfolios im Vergleich zum schon vor längerer Zeit auf dieser Website vorgestellten Musterdepot aus drei ETFs aus, in dem Schwellenländer ein höheres – und fixes – Gewicht von 30 Prozent des Aktienanteils haben? Beziehungsweise: Wie hätte es ausgesehen, wenn es schon seit Anfang 2008 möglich gewesen wäre, mit ETFs in ein solches Depot zu investieren?Mehr...
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Was ist eigentlich ein Investment Policy Statement (IPS)? Zunächst einmal: ein interessanter Aspekt der Anlagestrategie, den ich durch Gerd Kommers schönes letztes Buch mit dem unschönen Titel „Herleitung und Umsetzung eines passiven Investmentansatzes für Privatanleger in Deutschland“ kennengelernt habe. Seither habe ich ein wenig darüber nachgedacht: Ist ein solches Papier – wie von Kommer und zuvor Larry Swedroe angeregt – auch für Privatanleger sinnvoll? Welchen Zweck erfüllt es? Und wie sollte es aussehen?Mehr...
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Das Musterdepot aus drei ETFs ist so etwas wie das Basis-Musterdepot dieser Website. Und da ein Leser im vorigen Jahr angeregt hatte, einmal die Rendite-Entwicklung dieses Portfolios offenzulegen, finde ich es sinnvoll, einigermaßen regelmäßig über die Performance zu berichten. Also: Wie hat sich das einfache Musterdepot im vergangenen Jahr geschlagen?Mehr...
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Vor Jahren habe ich ein weltweit diversifiziertes Musterdepot aus Aktien und Anleihen vorgestellt, das aus lediglich drei ETFs bestand. Ziel des Depots war, gerade Privatanlegern mit kleinem Vermögen und/oder wenig Zeit für die Geldanlage ein einfaches und dennoch solide aufgestelltes Depot an die Hand zu geben, das sich mit geringen Kosten und wenig Zeitaufwand umsetzen und pflegen lässt. Das hätte in den vergangenen Jahren auch recht gut geklappt. Inzwischen allerdings lässt sich ein weltweit diversifiziertes Portfolio mithilfe von ETFs noch einfacher umsetzen. Man braucht nämlich nur noch zwei statt drei Fonds – weil es seit einiger Zeit auch ETFs auf den MSCI ACWI (All Country World Index) gibt.Mehr...
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Der Tracking Error ist eines der grundlegenden Konzepte der indexnahen Geldanlage. Schließlich gibt er an, wie stark die Wertentwicklung eines ETFs – oder allgemeiner: jedes beliebigen Portfolios – von einem Referenzindex abweicht. Wer wissen will, wie nah ein ETF an seiner Benchmark „klebt“, wie gut er also funktioniert, sollte deshalb unter anderem auf den Tracking Error schauen. Nur ist das letztlich doch wieder schwieriger, als es auf den ersten Blick aussieht. Denn eine einheitliche Definition für den Begriff gibt es nicht.Mehr...
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Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht. Aber ich vergleiche die Wertentwicklung meines Depots - mehr oder weniger bewusst - ständig mit der Entwicklung des DAX. Schließlich hat man den deutschen Leitindex ständig vor Augen. Morgens auf allen möglichen Websites, abends im ARD-Börsenstudio. Und was weiß ich, wo sonst noch. Manchmal sind solche Vergleiche tröstlich (sagen wir mal: 2008 oder 2011). Manchmal sieht man aber auch ziemlich schlecht dabei aus - zum Beispiel in diesem Jahr. Schließlich hat der DAX ein Plus von fast 30 Prozent verzeichnet. Die Rendite meines Portfolios nimmt sich dagegen sehr bescheiden aus. Ein leichtes Minderwertigkeitsgefühl stellt sich ein - ganz egal, wie oft ich mir sage, dass der DAX als Index für nur 30 Aktien aus Deutschland als Benchmark für ein diversifiziertes Portfolio völlig ungeeignet ist. Also wird es Zeit, sich mal die Performance der übrigen Aktienmärkte vor Augen zu führen. Und was wäre dafür besser geeignet als die Benchmark-Indizes von MSCI?Mehr...

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