"Die meisten Informationen der traditionellen Medien sind nutzlos"

Holger Grethe von zendepot.de über Börsenweisheiten, Weißwein und den Bereich unter der Gürtellinie.

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Im Hauptberuf ist er Arzt, nebenbei betreibt er zendepot.de – ein Finanzblog, das noch nicht so alt ist, aber dringend mal einen Preis verdient hätte. Außerdem trägt er einen schönen Namen. Logisch also, dass ich Holger Grethe (37) gebeten habe, als erster die Neuauflage meines vor ein paar Jahren schon mal durch die Lande geisternden Finanzblogger-Fragebogens auszufüllen. Und er hat geliefert.

Mein Blog ist…
zendepot.de

Meine Leser sind…
…großartig. Fast jeden Tag bekomme ich E-Mails mit guten Fragen, Anregungen für neue Artikel oder einfach einem Dankeschön für meine Arbeit.

Finanzblogs sind wichtig, weil…
…es wichtig ist, sich mit dem Thema Finanzen zu beschäftigen.

Das in traditionellen Medien am stärksten vernachlässigte Thema ist…
…, dass in Wahrheit die meisten Informationen der traditionellen Medien für Privatanleger nutzlos sind.

Mein bester Artikel ist…
…hoffentlich noch nicht erschienen. Den größten Spaß beim Schreiben hatte ich bisher hier.

Mein schlechtester Artikel ist…
…hoffentlich schon erschienen und keiner hat’s gemerkt.

Die klügste Börsenweisheit ist… 
… Nach dem Crash ist vor dem Crash.

Die dümmste Börsenweisheit ist…
… Dieses Mal ist alles anders.

Wirtschaftswissenschaften sind…
…der ambitionierte Versuch, Dinge zu erklären, deren Komplexität die menschliche Vorstellungskraft weit übersteigt.

Mit 100.000 Euro…   
Steht man in 30 Jahren gut da, wenn man heute weiß, wie man sie vernünftig anlegt.

Long oder short?
Fragen, die unter die Gürtellinie gehen, beantworte ich nicht.

Aktien oder Anleihen?
Immer beides im richtigen Verhältnis.

Aktiv oder passiv?
Aktiv leben, passiv investieren.

Inflation oder Deflation?
Milde Inflation. Sagen die Wirtschaftswissenschaftler. Also die meisten…

Theorie oder Praxis?
Sowohl als auch.

Henne oder Ei?
Ess ich beides.

Weißbier oder Weißwein?
Weißwein.

Sprudel oder stille Quelle?
Egal, Hauptsache kühl.

Schach oder Skat?
Keins von beiden.

Alpen oder Adria?
Hauptsache Italien.

In diesem Fragebogen fehlt…
nix, würde ich sagen.

Holger beziehungsweise zendepot gibt’s übrigens auch auf Twitter, Facebook und Google+. Und den nächsten Finanzblogger-Fragebogen gibt’s demnächst in diesem Blog.

Zum Weiterlesen

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3 Responses

  1. Vielen Dank, diese Art von Interview gefällt. Als gerne (kurs)manipulierenden Menschen bin ich dann immer wieder geneigt, das strikt passive Investment der eigenen Fühlung vorzuziehen. Also ein guter Einfluß, der auch Folgen hat. Verfolge immer wieder gerne Ihren Blog, Danke für die interessanten Beiträge.

  2. Holger sagt:

    Hallo Herr Forthaus,

    danke Ihnen für das nette Feedback. Ich werde mich bemühen, die Fragebogenreihe weiterzuführen.

    Viele Grüße
    Holger

  3. Turing sagt:

    Danke. Durch dieses Interview habe ich einen neuen, interessanten Blog und Podcast entdeckt.

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