Die Woche in den Finanzblogs

Eine weitere Woche ohne Fortsetzung der Börsenrally liegt hinter uns, aber zumindest gibt es in den Blogs noch keine größeren Anzeichen für ein Sommerloch. Diesmal: die Börsenfrau und die National Inflation Association, die Börsenblogger und die Silbermünzen, Blick-Log und die Anlageberatung, das Monetenblog und der Ölpreis.

Die Börsenfrau - Hyperinflation: Der Gifttrank ist gebraut

Ich weiß, dass Hyperinflation eine ernste Sache ist. Aber als ich gelesen habe, dass es in den USA tatsächlich eine National Inflation Association (Slogan: Preparing Americans for Hyperinflation) gibt, musste ich doch schmunzeln. Und eigentlich schmunzle ich immer noch, obwohl der Artikel schon ein paar Tage alt ist. Die Strategie der FED, Inflationserwartungen zu wecken, um eine Deflation zu verhindern, scheint jedenfalls aufzugehen. Vielleicht gründe ich trotzdem noch den Deutschen Deflationsbund (DDB). Nur zur Sicherheit.

Die Börsenblogger - Die Sache mit den Silbermünzen

Die Meldung des Spiegel darüber, dass es nun einen Weg gebe, 110.000 Euro Schwarzgeld legal über die Grenze nach Österreich (oder andersrum) zu bringen, fand ich auch zum Schmunzeln. Noch besser sind aber die Börsenblogger, die sich die Nachricht mal genauer angeschaut haben und zu mehreren doch eher ernüchternden Einsichten kommen: 110.000 Euro in Form von 6.666 österreichischen Silbermünzen wiegen 207 Kilogramm. Und außerdem zahlt man offenbar noch Umsatzsteuer beim Tausch in "richtiges" Bargeld - also beim Verkauft der Münzen. Kurz: schlechtes Geschäft. Aber erst recht lustig.

Blick Log - Anlageberatung: Banken wollen es nicht lernen

Eine Begebenheit aus dem persönlichen Umfeld des Autors, die sicher nicht zu den schlimmsten Beratungs-Vorfällen im Land zu rechnen ist: Die Deutsche Bank stellt einer älteren Frau eine eigene Anleihe als so sicher dar wie eine Bundesanleihe. Na ja...

Monetenblog: Der zu hohe Ölpreis an den Börsen der Welt...

Wahrscheinlich war ich nicht der einzige, der den steigenden Ölpreis als Zeichen für eine Erholung der Konjunktur gedeutet hat. Und nun kommt plötzlich raus: alles Schmu! Ein wild gewordener Händler hat einfach nur derbe spekuliert. Und mein Rohstoff-ETF geht wieder in den Sinkflug. Aber gut, soo viel hat der wilde Händler dann doch nicht damit zu tun - mit dem Jahreshoch des Ölpreises allerdings offenbar schon.

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vier Kommentare

load

“der den steigenden Ölpreis als Zeichen für eine Erholung der Konjunktur gedeutet hat. “

Das mit der Erholung ist ja eh so ne Sache… ich glaube, dass man verscuht zu retten was noch zu retten ist… denn die Wirtschaft, samt Konjunktur, dass zeigen ja auch die Bad Banks haben inoperabele Schädne in dr Vergangenheit hervorgebracht… die wird sich nie wieder erholen … sondern nur, wieder langsam ein wenig “besser”

load, (E-Mail ) (URL) - 04-07-’09 12:20
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