Finanztest: Banken mit kostenlosem Girokonto im Vergleich

Die Sitftung Warentest hat für die Juli-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest kostenlose Girokonto-Angebote verglichen – und dabei 17 Banken gefunden, die ein kostenloses Girokonto ohne jegliche Bedingung anbieten.

Solche Bedingungen sind beispielsweise ein regelmäßiger monatlicher Geldeingang von mindestens 1250 oder auch 1500 Euro oder die ständige Anlage einer bestimmten Summe bei der Bank, die das Girokonto führt. Die meisten der 67 befragten Banken mit kostenlosem Girokonto knüpften solche Bedingungen an ihr Angebot.

Rundum kostenlos: das Girokonto der Norisbank

Zu den Instituten, die darauf verzichteten, gehörten 1822direkt, die Augsburger Aktienbank, Comdirect, ING-Diba, MBS in Potsdam, die Netbank, die Norisbank, die Ostseesparkasse Rostock, die Skatbank und die Wüstenrot Bank. Mit Ausnahme der Norisbank war die Kontoführung allerdings nur über das Internet oder Telefon kostenlos.

Eine kostenlose EC-Karte ist bei allen Girokonten inbegriffen

Einige Banken, wie Comdirect, die Norisbank oder ING-Diba boten zusätzlich auch eine kostenlose Kreditkarte an. Bei anderen Instituten wurde dafür eine Gebühr fällig. Die EC-Karte musste – das war die Bedingung der Stiftung Warentest für die Aufnahme in den Vergleich – bei allen angebotenen Girokonten kostenlos sein.

Achten sollten Verbraucher bei der Entscheidung für oder gegen ein kostenloses Girokonto vielleicht auch auf die Höhe der Zinsen für einen Dispo-Kredit. Er schwankte im Vergleich der Anbieter von bedingungslos kostenlosen Konten zwischen 8,75 Prozent (Skatbank) und 13,5 Prozent (Ostseesparkasse Rostock).

Ein weiteres Kriterium: die Verfügbarkeit von Geldautomaten. Laut Finanztest verfügen Anbieter wie Comdirect oder die Norisbank über ein vergleichsweise kleines Netz von 7.000 Geldautomaten. Dagegen können Kunden der ING-Diba an allen Geldautomaten in der Eurozone kostenlos abheben – mit der Visa-Karte, die zum Konto gehört.

Neben den überregionalen Anbietern hatten auch einige regionale Anbieter kostenlose Girokonten im Angebot. Für mich stach dabei vor allem die PSD Bank hervor, die ihr Girodirekt-Konto gleich in fünf Bezirken anbietet – also doch recht überregional.

Der komplette Vergleich ist auf der Website der Stiftung Warentest gegen eine Gebühr abrufbar.

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fünf Kommentare

Blokster

“gegen eine Gebühr abrufbar.”

Warum gegen eine EGbührt? es gibt zahlreiche Möglichkeiten wie sich Stiftung Warentest refinanzieren könnte… aber damit graben die sich doch nur Ihr eigenes GRab!

Blokster, (E-Mail ) (URL) - 08-07-’09 12:27
Holger

Ich kenne mich damit nicht aus, aber ich nehme an, das hat was mit der Rechtsform zu tun oder dem Auftrag oder der Tatsache, dass die Stiftung Warentest wahrscheinlich ziemlich vom Staat gefördert wird. Welche anderen Wege der Refinanzierung meinst du? Werbung?

Holger, (E-Mail ) (URL) - 08-07-’09 18:56
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