Axa Immoselect: Ausschüttung von 1,85 Euro je Anteil für 2009
Nicht erst seit den Problemen des Morgan Stanley P2 befinden viele Offene Immobilienfonds sich in schwerem Fahrwasser. Auch der Axa Immoselect. Schon seit dem vergangenen Oktober nimmt die Fondsgesellschaft von den Anlegern keine Anteile mehr zurück. Jetzt gibt es aber auch eine gute Nachricht für Investoren: Der Axa Immoselect schüttet am 24. Juli (also heute) 1,85 Euro je Anteil aus - fünf Cent mehr als im Vorjahr.
Das Geschäftsjahr zum 30. April 2009 hat der Axa Immoselect mit einer Wertsteigerung von 3,8 Prozent abgeschlossen - weniger als etwa der SEB Immoinvest oder der Hausinvest Europa. Aber eine Steigerung. Die Ausschüttungsrendite liegt bei 3,1 Prozent.
Der Fondsgesellschaft zufolge sind von den 1,85 Euro insgesamt 1,14 Euro steuerfrei. Das entspricht einem Anteil von gut 60 Prozent.
Nettoliquidität des Axa Immoselect erhöht sich auf 380 Mio. Euro
In der Mitteilung zur Ausschüttung erklärte die Fondsgesellschaft auch, dass die Nettoliquidität des Axa Immoselect Ende Juni bei 380 Mio. Euro gelegen habe. Dazu beigetragen habe auch der Verkauf von drei Objekten in Mannheim, Köln und Mailand, die "gewinnbringend für das Sondervermögen veräußert werden konnten". Das heißt wohl: zu Preisen über dem Verkehrswert.
Die Wiederöffnung des Axa Immoselect dürfte also näher rücken. Allerdings kalkuliert das Fondsmanagement ein Rückgabevolumen von 500 Mio. Euro für die Zeit nach der Öffnung ein - und arbeitet folglich noch an der Beschaffung zusätzlicher Liquidität. Wie andere Fonds vor ihm will der Immoselect dabei offenbar zusätzliche Kredite aufnehmen.
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