Alstria, ich und die Transparenz

Vorab: Heute ist der Alstria-Kurs zeitweise über 7 Euro geklettert. Da war er praktisch noch nie. Während ich schreibe, steht er bei 7,07 Euro. Wenn er da jetzt eine Weile bliebe, wäre ich schon glücklich. Der eigentlich Anlass für den Beitrag ist aber ein anderer: Alstria wurde zum zweittransparentesten deutschen Immobilien-Unternehmen gewählt.

Die Damen und Herren in Hamburg werden sich sicher über die gute Platzierung in der Analysten- und Investoren-Befragung freuen. Ich freue mich jedenfalls. Transparenz ist schließlich immer ein gutes Zeichen für ein vernünftiges Management. Finde ich jedenfalls. Dass Alstria "irgendwie transparent" wirkte war zumindest auch eines der knallharten Auswahlkriterien, die mich zum Kauf der Aktie verleitet haben: Die Homepage wirkte transparent (schöne Portfolio-Übersicht), die Unternehmensstruktur wirkte transparent (einfach), die Geschäftsberichte wirkten transparent (klare Aussagen), und die Statements der Verantwortlichen in den webgecasteten Analystenkonferenzen wirken auch immer wieder transparent (nicht zu schönfärberisch).

Kurz: Ich hoffe, dass die Transparenz tatsächlich ein Zeichen für ein gutes Management und eine insgesamt zufriedenstellende Unternehmenssituation ist. Und dass es vielleicht hin und wieder doch noch die eine oder andere Kurssteigerung gibt.

Das ist natürlich wie immer: keine Empfehlung.

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