Neuer deutscher REIT: die Hamborner AG
Das REIT-Segment an der Deutschen Börse erhält nach einer langen Durststrecke wieder Zuwachs
REITs haben in den vergangenen Monaten keine große Rolle gespielt - nicht in diesem Blog (kaum spannende Nachrichten für deutsche Privatanleger) und nicht für meine persönliche Anlagestrategie (ich hab sie halt). Und so hätte ich das große Ereignis für die deutsche REIT-Landschaft fast verpasst: Die Hamborner AG hat sich in einen REIT umgewandelt und ist heute ins lange darbende REIT-Segment der Deutschen Börse aufgenommen worden.
Obwohl: Wie ich gerade lese, darbt das REIT-Segment der Deutschen Börse gar nicht sehr: Dort werden bereits 160 verschiedene Unternehmen gehandelt. Nur stammen die meisten aus den USA, Japan und Frankreich. Deutsche REITs gibt es: drei.
Neben der frisch umgewandelten Hamborner AG sind das die Alstria Office REIT AG und die Fair Value REIT AG. Die in Duisburg ansässige Hamborner AG unterscheidet sich von den beiden genannten Unternehmen allerdings in einem wichtigen Punkt: Sie wurde nicht nach der Einführung von REITs in Deutschland neu gegründet, sondern ist ein Immobilienunternehmen mit langer Tradition. Die AG ist schon seit 1953 börsennotiert. Das ist ja zunächst mal vertrauenerweckend.
Mehr dann demnächst - das schreibe ich vor allem als kleine Erinnerung an mich selbst: Ich habe seit Längerem vor zu beleuchten, ob REITs als eigenständige Anlageklasse in einem Wertpapierdepot sinnvoll sind oder nicht. Bei mir sind da in letzter Zeit einige Zweifel aufgekommen. Schließlich korrelieren REITs doch relativ stark mit dem Aktienmarkt - jedenfalls in jüngerer Zeit.
Zum Weiterlesen
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