Wieder Abwertungen bei zwei Offenen Immobilienfonds
Anteile von Axa Immoselect und Degi Europa verlieren an Wert
Die Abwertungen fallen relativ moderat aus, aber sie sind doch eine weitere Belastung der Jahresperformance der nach wie vor geschlossenen Offenen Immobilienfonds Axa Immoselect und Degi Europa. Der Degi Europa verlor gestern 40 Cent je Anteilschein an Wert, was einem Rückgang um 0,64 Prozent entspricht. Ein Anteil ist nunmehr noch 62,29 Wert - jedenfalls offiziell. Die an der Börse tatsächlich erzielbaren Kurse sind deutlich niedriger. Der Axa Immoselect wurde bereits vor zehn Tagen abgewertet - und zwar um 15 Cent oder 0,26 Prozent je Anteilschein.
Die Gründe für die Verluste sind in beiden Fällen Abwertungen von Bestandsimmobilien. Im Fall des Degi Europa wurde ein Objekt in London von 76,3 Mio. auf 67 Mio. Pfund abgewertet. Das entspricht satten 12,2 Prozent. Im Fall des Axa Immoselect waren zwei Objekte betroffen - eines in Düsseldorf und eines in Paris. Ersteres wurde um 3,7 Prozent abgewertet, obwohl es bis 2018 voll vermietet ist, die Immobilie in Paris verlor 4,2 Prozent an Wert. Im laufenden Geschäftsjahr stehen beim Axa Immoselect noch Immobilien im Wert von weiteren 378 Mio. Euro zur Neubewertung an.
Zum Weiterlesen
- Wie kommt es zu den hohen Verlusten bei Immobilienfonds?
- Offene Immobilienfonds: Risiken und Nachteile
- Wie können Kleinanleger in Immobilien investieren?








Kein Kommentar