CS Euroreal: Credit Suisse nimmt Stellung zu Fondsschließungen
Abflüsse von 80 Mio. Euro - aber bislang keine Panik
Nach den erneuten Schließungen der beiden Offenen Immobilienfonds Kanam Grundinvest und SEB Immoinvest hat sich auch das Management des ebenfalls ziemlich großen und in der Vergangenheit bereits geschlossenen Offenen Immobilienfonds CS Euroreal zur aktuellen Krise geäußert. Tenor: alles nicht so wild.
Natürlich: Auch Credit Suisse macht den Diskussionsentwurf für einen Gesetzentwurf zur Reform der Offenen Immobilienfonds aus dem Bundesfinanzministerium für die jüngsten Fondsschließungen verantwortlich. In der Mitteilung der Fondsgesellschaft an die Vertriebspartner heißt es aber auch: "In Folge der aktuellen Entwicklung kommen aus dem BMF bereits erste Anzeichen, insbesondere den Abschlag auf die von dem unabhängigen, vereidigten Sachverständigenausschuss auf der Basis der Wertermittlungsverordnung (WertV) festgestellten Verkehrswerte zu überdenken." Dabei bezieht Credit Suisse sich auf eine Pressemitteilung des Fonds-Lobbyverbandes BVI aus der Vorwoche. Was die wert ist, bleibt fraglich.
In jedem Fall gibt es aber auch eine Stellungnahme zur aktuellen Situation des CS Euroreal selbst. Von einer Aussetzung der Anteilnahme ist darin nicht die Rede. Wohl aber davon, dass der Fonds jüngst Mittelabflüsse in Höhe von etwa 80 Mio. Euro verbuchen musste, was 1,25 Prozent des Fondsvermögens entspricht. Und: "Eine Panik wie zu Beginn der Finanzmarktkrise ist bislang ausgeblieben."
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