Bald noch mehr ETFs auf den S&P 500?
Das Auslaufen einer Exklusiv-Lizenz belebt den Wettbewerb
Comstage hat am Montag den bisher billigsten ETF auf den amerikanischen Standardaktien-Index S&P 500 auf den Markt gebracht. Am gleichen Tag brachte auch die Deutsche Bank einen DB-X-Trackers-ETF auf den S&P an die Deutsche Börse (ISIN LU0490618542), der mit einer Gesamtkostenquote von 0,2 Prozent allerdings eine Winzigkeit teurer ist. Nun lieferte ETFexplorer auch die Erklärung für die plötzliche Schwemme an günstigen S&P-500-ETFs: Eine Exklusivlizenz des Anbieters iShares ist ausgelaufen.
Zehn Jahre lang hatte iShares den ETFexplorer-Angaben zufolge die Exklusivlizenz inne. Weil der S&P 500 ein sehr beliebter Index ist, führte dies dazu, dass der iShares S&P 500 zum zweitgrößten ETF in Europa heranwuchs. Doch mit dem Monopol ist es nun vorbei - und wir dürfen gespannt sein, was sich auf dem ETF-Markt in nächster Zeit tun wird. Wäre ja nur logisch, wenn eine Reihe weiterer Anbieter mit eigenen ETFs nachzöge.
Zum Weiterlesen
- ETFs: Risiko Wertpapierleihe?
- ETFs: Was sind die größten Risiken?
- Kriterien zur Auswahl und zum Kauf eines ETF








Kein Kommentar