Also gut: Bei einem WM-Börsenspiel mache ich auch mit
Die Börsen Hannover-Hamburg bieten das Online-Börsenspiel "wmXchange" an
Normalerweise halte ich Börsenspiele für eher gefährlichen Quatsch. Solche Spiele vermitteln den Teilnehmern zwar Wissen über die Funktionsweise der Börse, liefern aber zugleich völlig falsche Anreize - schließlich muss man rücksichtslos zocken, um eine Chance auf den Sieg zu haben. Aber genug der gesellschaftskritischen Vorrede. Bei einem Börsenspiel will ich in diesem Jahr auch mitmachen. Und da es um die Fußball-WM geht, ist rücksichtloses Zocken dabei völlig unbedenklich...
Das fragliche Börsenspiel wird von den Börsen Hannover-Hamburg veranstaltet, heißt "wmXchange", und ich bekomme nichts dafür, dass ich für das Spiel Werbung mache. Aber vielleicht lässt sich durch den einen oder anderen Bericht ja der eine oder andere zusätzliche Mitspieler animieren.
Das Spiel verspricht ein elektronisches Handelssystem, das Aufträge in Echtzeit abwickelt, offene Orderbücher und sogar Dividendenausschüttungen. Auf letztere bin ich besonders gespannt. Und natürlich verspricht das Spiel auch den ganzen Wahnsinn, der sonst so an den Börsen üblich ist: Überbewertungen, Psychologie, Prognosen und sogar handfeste Fakten, also Spielergebnisse.
Das Börsenspiel beginnt heute
Anpfiff für das Börsenspiel ist heute. Anmelden kann man sich auf boersenag.de. Zu Beginn gibt's eine einwöchige Zeichnungsphase, in der man seine 100.000 Goals für verschiedene Aktien verbraten kann. Völlig frei ist man dabei allerdings nicht, denn man bekommt je 50 Aktien aller im Wettbewerb befindlichen Teams. Der Preis dafür wird automatisch vom Startkapital abgezogen.
Zu gewinnen gibt's insgesamt 1.000 Euro (in Fondsanteilen). Auf die mache ich mir aber sowieso keine Hoffnungen.
So, genug gelabert. Jetzt melde ich mich mal an.








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