Wie sicher sind Prokon Genussrechte?
Antwort: Es handelt sich um Nachrangkapital, das so ziemlich überhaupt nicht sicher ist.
Um es direkt zu sagen: Prokon Genussrechte nerven. Schon zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate wurde ich heute per Postwurfsendung mit dieser vermeintlich tollen Anlagemöglichkeit belästigt. "Rental, flexibel, einfach", so der Slogan. Beim letzten Mal wurde außerdem noch mit der angeblich hohen Sicherheit dieser Dinger geworben, wenn ich mich recht entsinne. Wie dem auch sei: Der aggressive Vertrieb per Postwurfsendung weckt in jedem Fall Zweifel an der Seriosität der ganzen Geschichte.
Also, was ist nun dran an diesen Genussrechten? Zu welchem Genuss berechtigen sie genau?
Prokon Genussrechte als Investition in Erneuerbare Energien?
Die Prokon Unternehmensgruppe bezeichnet sich selbst als "Marktführer bei Kapitalanlagen im Bereich der Erneuerbaren Energien". Mehr als 24.000 Anleger sollen bereits 415 Mio. Euro in die Prokon Genussrechte investiert haben. So steht's auf der Website des Unternehmens. Wer auf den dort verfügbaren Link "mehr über unsere Kapitalanlagen" klickt, gelangt denn auch direkt zur Werbung für die Genussrechte. So einfach ist das.
Das eingesammelte Geld soll unter anderem in Windkraftanlagen investiert werden - 32 Windparks betreibt Prokon nach eigenen Angaben.
8 Prozent Zinsen für ein sicheres Investment?
Zweifel an der Sicherheit einer solchen Investition sollten allerspätestens die extrem hohen Zinsen wecken. 6 Prozent Grundverzinsung pro Jahr verspricht Prokon derzeit. Das klingt in unseren Mini-Zins-Zeiten natürlich verlockend. Aber damit nicht genug. Hinzu kommt laut Prokon auch eine Überschussbeteiligung. Inklusive dieser haben die Genussrechte den Angaben der Emittentin zufolge seit 2006 sogar 8 Prozent Zinsen pro Jahr erreicht. Mit dieser Zahl wirbt Prokon auch auf dem Werbeflyer.
Aber selbst das ist noch nicht alles - denn als Sahnehäubchen bietet Prokon auch noch einen - Zitat - "Ausgleich des drohenden Anstiegs der Inflation als Folge der Staatsverschuldung". Wie das funktionieren soll, darüber schweigt das Werbeblättchen sich aus.
Dafür gibt es aber einen kleingedruckten Hinweis zur Grundverzinsung: "Die Verzinsung ist in § 5 Ziffer 2 und 4 der Genussrechtsbedingungen geregelt und beträgt aktuell 8 % p. a.."
Also empfiehlt sich - wie eigentlich immer - ein Blick in die genauen Verkaufsbedingungen. Die liegen dem Werbebrief leider nicht bei. Immerhin aber sind sie auf der Unternehmenswebsite verfügbar.
Was also steht da? Nun, zum Beispiel das:
Läuft das Geschäft für Prokon schlecht, gibt es gar keine Zinsen
"Durch die Grundverzinsung des Genussrechtskapitals darf sich jedoch kein Jahresfehlbetrag ergeben. Reichen der Jahresüberschuss und die Liquidität der Emittentin zur Zahlung oder Gutschrift (Thesaurierung) gemäß § 6 der Grundverzinsung des Genussrechtskapitals nicht oder nicht ganz aus, reduziert sich der auf das jeweilige Jahr entfallende Ausschüttungs- bzw. Gutschriftsbetrag entsprechend. Für nicht oder nicht vollständig ausgezahlte bzw. gut geschriebene Grundverzinsungsbeträge besteht jedoch ein Nachzahlungsanspruch, vorausgesetzt, der Jahresüberschuss und die Liquidität der Emittentin reichen für die Bedienung des Anspruches aus."
Also: Wenn die Geschäfte für Prokon schlecht laufen, dann kann es sein, dass auch die Anleger keine Zinszahlungen sehen. Oder zumindest weniger als die versprochene, 6-prozentige Grundverzinsung. Das war übrigens § 5 Ziffer 2.
Es geht aber noch weiter. In Ziffer 5 - und zwar so:
"Weist die PROKON Regenerative Energien GmbH & Co. KG in ihrem Jahresabschluss einen Jahresfehlbetrag aus, wird dieser nach vollständiger Aufzehrung der gesetzlichen und eventuellen gesellschaftsvertraglichen Rücklagen zunächst bis zur Höhe des vorhandenen Kommanditkapitals dem Kommanditisten zugewiesen. Sollte die Emittentin darüber hinausgehende Verluste ausweisen, nimmt das Genussrechtskapital
daran bis zur vollen Höhe durch entsprechende Verminderung des Genussrechtskapitals teil. Die Rückzahlungsansprüche der Genussrechtsinhaber vermindern sich entsprechend."
Die Genussrechte-Inhaber werden also nicht nur an Gewinnen beteiligt, sondern auch an Verlusten. Im Ernstfall verlieren sie nicht nur die Verzinsung sondern auch Teile des eingesetzten Kapitals. Immerhin aber gibt es einen Anspruch auf Wiederauffüllung des Genussrechtskapitals und Nachzahlung der Zinsen. Falls die Geschäfte irgendwann nach einer - hypothetischen - Krise wieder besser laufen sollten.
Falls nicht, könnte es aber auch anders weitergehen.
Prokon Genussrechte stellen nachrangige Forderungen dar
"Die Forderungen aus den Genussrechten der PROKON Regenerative Energien GmbH & Co. KG treten gegenüber allen anderen Ansprüchen von Gläubigern der PROKON Regenerative Energien GmbH & Co. KG im Rang zurück."
Das steht in § 10 der Genussrechtsbedingungen und heißt letztlich einfach: Geht Prokon pleite, ist das Geld der Anleger wahrscheinlich weg. Zuerst werden nämlich alle anderen Gläubiger des Unternehmens ausbezahlt.
Diese Bedingungen sind für Nachranganleihen und ähnliche Produkte nichts Ungewöhnliches. Ungewöhnlich - und sehr fragwürdig - ist allerdings, dass solche komplizierten und riskanten Anlageprodukte ernsthaft per Postwurfsendung vertrieben werden. Und im Adressfeld steht:
"An alle Sparfüchse, die sicher und nachhaltig in Erneuerbare Energien investieren wollen."
Sicher? Ja, sicher...
Dass man schon mit einem Mindestbetrag von 100 Euro am Abenteuer teilnehmen kann, komplettiert das doch ziemlich bedenkliche Bild.
Prokon spielt geschickt mit den Ängsten und Wünschen der Anleger
Infam ist, dass die Prokon-Werbung gleich auf mehreren Ebenen die geplagte Anleger-Psyche ins Visier nimmt. Sie machen sich den Trend hin zu Grüner Geldanlage zunutze. Sie werben mit Sicherheit in einem immer noch von der Welt-Finanzkrise geprägten Umfeld. Sie bieten verführerisch hohe Zinsen in einer Zeit, da es auf wirklich sichere Geldanlagen selten mehr als 2 Prozent pro Jahr gibt. Und sie spielen sogar noch mit der Angst vor Inflation.
Apropos: Eine Erklärung zum eingebauten Inflationsschutz steht in § 5 Ziffer 4 der Genussrechtsbedingungen. Wer mag, kann sich die ja auch noch anschauen.
Ich würde allerdings eher diesen kurzen Text der Stiftung Warentest empfehlen: Windige Werbung.
Ergänzung vom 9. April 2011
Kurze Ergänzung: Aus aktuellem Anlass verweise ich auf ein Urteil des Landgerichts Itzehoe, das Prokon irreführende Werbung für seine Genussrechte untersagt. Passt sehr gut zum Inhalt dieses Artikels.
Zum Weiterlesen
- Schon wieder: Umtauschangebot für den CS Euroreal
- Sportzertifikate: Glücksspiel im Wertpapiermantel
- Die Abzocke mit den ETF-Dachfonds
42 Kommentare
Hier wird wieder ein voreiliger Schluss gezogen, nur weil ein Unternehmen endlich als Alternative zu den maroden und betrügerischen Bankenmachenschaften sich präsentiert. Schon mal bei der Bank nach den AGB´s geschaut und dort auf einen Risikohinweis gestoßen? Sicherlich, denn auch die machen überall Werbung und müllen einen überall mit ihren leeren Versprechungen zu.
Klar ist bei einer Grundverzinsung von 6% ein Risiko vorhanden. Aber lieber gebe ich das Geld einem Unternehmen, dass zu solchen Hinweisen steht, als ein Kreditinstitut, welches nur auf Boni und Sonderzahlungen aus ist und nichts von dem Gewinn an die Anleger weiter gibt.
Hallo Niels,
Plakatwerbung von denen hab ich (zum Glück) noch nicht gesehen. Dafür das eine oder andere Banner auf verschiedenen Websites. Das ist überhaupt ein anderer lustiger Punkt, den ich noch gar nicht erwähnt hatte: Prokon macht auch damit Werbung, dass ja gar keine “Verwaltungsgebühren, Aufschläge oder sonstige Kosten” anfallen, weil das Unternehmen die Verwaltung selbst übernimmt. Offensichtlich arbeiten die also umsonst. Oder sollten die Kosten schlicht irgendwo versteckt sein?
Michael: Ich glaube nicht, dass ich voreilige Schlüsse ziehe. Zum einen habe ich gar nicht grundsätzlich etwas gegen Nachrangkapital – warum auch? Ich habe mich bisher hoffentlich auch nicht als besonderer Verteidiger unserer Bankenlandschaft hervorgetan. Was ich nicht leiden kann, sind miese Werbetricks. Prokon schreibt ja gerade nicht “risikobereite Investoren” an – sondern “alle Sparfüchse, die sicher und nachhaltig in Erneuerbare Energien investieren wollen”. Das finden Sie gut? Tut mir leid, dafür kann ich wenig Verständnis aufbringen.
Grüße
Hallo Jungs und Mädels,
ich habe schon drei Jahre GR von Prokon und bin super zufrieden also was soll das, oder habt ihr schlechte erfahrungen mit Prokon Genussrechten. Ihr habt gar keine oder???????????
Hallo Helma,
nein, ich habe keine.
Kennen Sie diesen alten, schlechten Witz? Es gibt drei Sorten von Männern: Die erste Sorte lernt aus Büchern, die zweite durch Beobachtung ihrer Mitmenschen. Und die dritte Sorte muss einfach selbst gegen den Elektrozaun pinkeln.
Also: Manche Erfahrungen muss man nicht machen. Oft reicht es schon, sich Werbe- und Vertragsunterlagen mal kritisch anzuschauen.
Prokon bietet einen Gewinn von 8%. Bei Banken bekommt man heute einen langfristigen Kredit bei einer solchen Investition in Höhe von 4%. Warum finanziert Prokon die Objekte nicht über Banken ? Dann hätten sie doch 4% Gewinn. Da stimmt doch etwas nicht.
Hallo Herbert,
in der Tat erhalten Schuldner mit guter Bonität (!) von Banken Kredite zu deutlich günstigeren Konditionen. Allerdings muss das nicht heißen, dass auch die Prokon-Gesellschaften solche günstigen Kredite erhalten können. Hinzu kommt: Genussrechte sind etwas anderes als gewöhnliche Kredite – falls die Gesellschaft insolvent wird, muss sie nämlich in aller Regel zuerst die ausstehenden “normalen” Kredite bedienen und dann das Genussrechtskapital. Für Anleger heißt das: Das Geld kann leichter weg sein. Daher ist eine höhere Verzinsung gerechtfertigt. Die Frage ist nur: Sind 8 Prozent wirklich genug? Ich habe meine Zweifel. Sehr sicher bin ich mir aber, dass ich die Vertriebsmethoden und die benutzten, Sicherheit suggerierenden Formulierungen nicht mag.
vor ca. 3 wochen hab ich in der zeitung gelesen, daß prokon für 2010 in kürze angeblich fast doppelt soviel auszahlen müßte als tatsächlich verdient wurde.
liebe prokon-fans und genußrechte-besitzer: habt ihr euer geld inzwischen erhalten?
wenn das oben stimmt, frage ich mich, woher dieses geld denn kommen soll wenn nicht aus dem anlegerkapital selbst, so daß irgendwann von prokon nichts mehr übrig ist…
und was macht man eigentlich, wenn man raus will – gibt es einen markt für prokon genußrechte?
ich frage mich das auch alles, weil enge verwandte leider dabei sind…
und was macht man eigentlich, wenn man raus will – gibt es einen markt für prokon genußrechte?
Hallo barry,
im aktuellen Hauptprospekt (zu finden auf prokon.net/prokon-download-bereich) gibt es verschiedene Hinweise zur Veräußerbarkeit von Prokon Genussrechten – ich weiß allerdings nicht, inwieweit das auch für ältere Tranchen gilt. Da steht auf den S. 4/5 zum Beispiel:
Die Genussrechte können sowohl vom Anleger als auch von der Emittentin mit einer Frist von sechs Monaten frühestens zum 31.12. des fünften vollen Kalenderjahres gekündigt werden, das auf die Wertstellung des jeweiligen Einzahlungsbetrages auf dem Konto der Emittentin bzw. des jeweiligen Thesaurierungsbetrages bei automatischer Zinsgutschrift folgt. Danach ist eine Kündigung
sowohl für den Anleger als auch für die Emittentin jährlich
mit einer Frist von sechs Monaten zum Jahresende möglich.
Es besteht jedoch eine Rückkaufgarantie der PROKON Energiesysteme GmbH und der PROKON Capital GmbH. Diese sichert
den Anlegern zu, dass sie ihre Genussrechte bereits nach nur drei vollen Kalenderjahren an die Garantiegeber verkaufen können. Die Garantiegeber müssen sich aufgrund gesetzlicher Vorschriften im Kreditwesengesetz jedoch vorbehalten, die Rückkaufgarantie auszusetzen, wenn ihnen durch die Erfüllung der Garantie die Zahlungsunfähigkeit drohen würde.
Es gibt also eine Garantie, die kann jedoch ausgesetzt werden, falls es Prokon mal richtig schlecht gehen sollte. Davon kann man nun halten, was man will.
Ein paar Absätze weiter steht auch, dass man die Genussrechte jederzeit außerbörslich übertragen kann, es allerdings keinen geregelten Handel gibt. Also: auch keine zuverlässige Möglichkeit, die Dinger loszuwerden.
Vielleicht kann es eine gute Möglichkeit für Ihre Bekannten sein, einmal eine kostenpflichtige Rechtsberatung der Verbraucherzentrale zum Grauen Kapitalmarkt in Anspruch zu nehmen. In vielen Städten machen die Verbraucherberatungsstellen darauf spezialisierte Angebote.
Offenlegung: Ich arbeite für die Verbraucherzentrale NRW. Was ich hier schreibe, stellt aber natürlich meine private Meinung dar.
Für mich sind das mmhh ich will mich nicht strafbar machen aber das mmmhh und die Tatsache das ich wegen Prokons machenenschaften
einen hohen 5stelligen Betrag zahlen muss sollte Wahrnug an alle sein.Glaubt denen nichts stöbert im internet und denkt daran die banken hätten längst alle anteile gekauft fragt euren Bankberater die haben oft infos die euch die Augen gross werden lassen.
Hatte am Freitag eine PROKON Werbung im Briefkaste.
Würde auch gerne meine Zinseinkünfte etwas anheben wollen, wer nicht?!.
Ich kann nur jeden dringend davor warnen, sich ohne genaues hinterfragen von Versprechungen, in solche Geschäfte zu begeben.
Geltgier Frist Hiern !!
Ich habe in den Jahren 2005 bis 2009 nach und nach – ich bin ja vorsichtig und überprüfe gern das Geschäft aus eigener Erfahrung! – Anteile gekauft und erhalte seit 2006 jeweils 8% Zinsen. Ich sehe das aber nicht wie mancher der Kommentatoren als Geldanlage wie bei einer beliebigen Bank: Was soll z.B. die dumme Frage: Woher kommt denn das viele Geld für Ausschüttung, Rückzahlung und Verwaltung? Es wird ja in Windkraftanlagen etwas produziert, nämlich Strom, der dank des EEG auch bezahlt wird. Da ich auch bei anderen Unternehmen Anteile an Windkraftanlagen habe, weiß ich, dass der Gewinn dabei sich durchaus sehen lässt und außerdem ökologisch und sozial verantwortbar ist. Von welcher anderen Geldanlage kann man das schon sagen?
J.K. 30.3.2011
Hallo,
dieser Holger ist ein Miesmacher ohnegleichen. Einer der Leute, die noch ein Sparbuch besitzen oder ihr Geld unterm Kopfkissen bunkern.
Habe nichts gegen solche Leute, aber wie heisst noch der Spruch: “Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fr…. halten.”
Bekomme seit Jahren zuverlässig und pünktlich die Ausschüttungen von Prokon. Kann diese Firma nur empfehlen.
Lieber Herr Dr. Krämer, lieber Herr Beyer: Ich habe erstens kein Sparbuch, zweitens kein Geld unterm Kopfkissen gebunkert und drittens an keiner Stelle behauptet, dass Prokon in der Vergangenheit nicht pünktlich ausgeschüttet hätte.
Allerdings gibt es da durchaus auch andere Stimmen:
Börse online: Anlegern zu wenig gezahlt??
Und nebenbei bemerkt, lieber Herr Beyer: Dieser Spruch, dass man die Fresse halten soll, wird durch das Weglassen einiger Zeichen weder origineller noch höflicher.
Grüße
Psycholgisch gesehen wer schreibt schon für prokon?
wahrscheinlich prokon
Wer dagegen diejenigen Leute die helfen wollen das andere sich nicht ruhinieren oder die die sich rächen wollen weil sie besch.. wurden.
ezb leitzins ist bei 1.25 % soll heisen banken können sich um den Betrag Geld leihen und dann weiter vergeben an ihre gäubiger warum kann Prokon sich da kein Geld holen mmmh.
wenn Prokon 20% anbieten würde würden ihr sagen da ist was faul aber 8% das lässt viele dran glauben. also 100 euro sparer passt auf.
Ich bin seit einiger Zeit Anleger bei Prokon und ich kenne auch die vereinzelten negativen Schlagzeilen. Aber ich bin auch seit Jahren erfahrener Anleger in verschiedensten Formen und Risikoklassen und möchte zu Prokon Folgendes anmerken.
Es ist richtig, dass Genussrechte unbesichert sind und daher eine hohe Risikostufe aufweisen. Aber wer eine höhere Rendite möchte, muss auch Risiken eingehen. (Stiftung Warentest ist hier etwas undifferenziert, ich persönlich finde griechische Staatsanleihen unseriöser)
Deshalb mein Rat, wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte lieber Bundesschatzbriefe kaufen.
Ansonsten denke ich, dass Prokon im Bezug auf Rendite zu Risiko ein pahantastisches Verhältnis bietet. Die Zahlen sind transparent, überprüfbar und Prokon arbeitet auf einem Gebiet, das zukunftsfähig und ausbaubar ist. Prokon selbst halte ich für seriös, das Geschäftsmodell für durchdacht.
Statt der im Prospekt benannten 6% p.a. habe ich in den vergangenen Jahren sogar 8% p.a. bekommen.
Wenn hier einige Ex-Kommanditisten meinen, sie möchten übers Internet vor der Firma warnen, finde ich dieses Gebaren seltsam, denn wenn es fundierte Fakten gäbe, die für Betrug sprechen, wäre Prokon sicherlich schon vor Jahren am Ende gewesen (meine Meinung). Die Umstellung der Gesellschaftsfrom war m.E. für die Aufstellung der Firma richtig und wichtig, um flexibel und schnell zu sein.
Mein Fazit: Als Depotbeimischung im oberen Risikobereich sicherlich nicht zu beanstanden für Anleger, die sich des Risikos bewusst sind und höhere Renditen im alternativen Energie-Bereich erzielen möchten.
Das Ganze erinnert mich an die Machenschaften der EECH. Die sind inzwischen Pleite und angeklagt wegen Betrug.
Sie können doch alle rechnen und wissen, was 8% von 100 sind….gut. Dann sehen Sie als Rechenkünstler doch mal in die Bilanz. Die gibt es leider nur von 2009, die anderen saldierten Werbe-Zahlen über mehrere Jahren nutzen da gar nichts. Sowohl 2008 (als Vergleich in der 2009er Bilanz) wie auch 2009 sind die Anleger mit jeweils stolzen 32.000 Euro Unternehmensgewinn am, zumindest Teilverlust, der Ausschüttung vorbeigeschrammt. Ein bisschen weniger Wind und futsch wäre die Rendite? Überhaupt, ein Unternehmen in diesen Dimensionen fast ohne Eigenkapital (hierfür stattdessen nicht mitspracheberechtigtes Genusskapital)? Denen kann eine Bank kaum etwas leihen. Und sehen Sie sich doch mal das Testat an! Vor allem das, was alles nicht testiert wird. Ich steh auf erneuerbare Energien, habe selber eine Solaranlage auf dem Dach. Es freut mich für jeden, der Ausschüttungen erhalten hat. Es sei Ihnen gegönnt, denn wer bereit ist, diese Risiken zu tragen, der wird auch manchmal belohnt. Aber abgerechnet wird zum Schluss! Die Kaupthing-Bank hat auch Superzinsen versprochen und auch eine Zeitlang bezahlt…aber dann jammern alle, weil es das schöne Geld nicht zurück gibt. Na und? Selber schuld.
Erneuerbare Energie passt in die Zeit, 8% Rendite sind verlockend, doch warum wirbt PROKON um sein Produkt wie “Sauerbier”? Hohe Erlöse, hohes Risiko, Schaltet das Gehirn ein.
Mein Kommentar zu Prokon: Ich bin seit September 2008 Kapitalanleger. Habe es keinen Tag bereut. Die Zinsen kamen immer pünktlich und auch wenn viel geunkt wird, so gibt´s eigentlich nur eines, MITMACHEN und sich selbst überzeugen.
Alles sehr interesant und aufschlußreich hier.
Das ist ungeföhr das gleiche wie bei Wattner Sunasset 2.Die Investieren in Solarkraftwerke und die Rendite liegt auch bei 7-8%.
Lasen Sie bitte die Menschjen in Ruhe. Sie lügen so wie so. Mann kan nicht mehr normal im Internet surfen überal Ihre demliche werbung. Sie wollen nur andere par millionen menschen veraschen.
Genussrechte sind – so hab ich es auf einem Finanzierungsseminar von dem Genussrechtsfachmann Nr. 1 in Deutschland Dr. Horst Siegfried Werner ( http://www.finanzierung-ohne-bank.de )gelernt – sind rein erfolgsabhängige Beteiligungen am Gewinn und Verlust eines Unternehmens. Es gibt also gar keine feste Verzinsung und auch keine Zinsgarantie bei Genussrechten. Da hat sich Prokon wohl zu weit aus dem Fenster gelehnt; wenn gleichwohl die Prokon-Geschäftsidee gut ist. Ob alles wirtschaftlich aufgeht, muß sich in der Zukunft zeigen.
Hallo Ihr Kontrahenten,
ich habe einen kleineren Betrag in Prokon Genussrechte seit 2006 investiert und erhalte schön regelmässig und als einzige bisherige Geldanlage wirklich erfreulich stabile Zinsen.
Sowohl der Wirtschaftsbereich, als auch meine Vorliebe für regenerative Energien lassen mich recht positiv über die Genussrechte und die Aussichten des Unternehmens denken. Der Markt boomt und unsere Poitiker werden den Teufel tun, diese Entwicklung zu torpedieren. Wenn wir endlich Atomstrom durch immer mehr nachhaltigen Strom ersetzen, was kann uns besseres passieren? Im eigenen Land produzierten Strom durch ökologisch hergestellten Strom brauchen wir, um unabhängiger von Atomkraftwerken (im eigenen Land), den Ölmultis mit ihrer Ölwillkür und ebenso unabhängig vom Gas zu werden. Also ran an die regenerativen Energien!
Was Prokon anbelangt habe ich bisher nur Lob für sie übrig. Eine super Geschäftsidee, sich von blockierenden Banken unabhängig zu machen, damit man spontan und schnell auf das Marktgeschehen reagieren kann. Die aggressive Werbung ist vielleicht nötig, um die Mittel hierfür zusammen zu bekommen. Sollen denn die dusseligen Banken, die lahmen Lebensversicherer und Rüruppies und Riesterpropagandisten alles absahnen. Nein. Ich denke, die Werbung ist nötig, um Geld zum Investieren und konkurrieren zu erhalten.
Mich interessiert am meisten, wie Prokon in Bezug auf seine Konkurrenz aufgestellt ist. prokon ist mittelständisch und agiert hauptsächlich in Deutschland. Gibt es einen fiffigen WiWi unter uns, der mir erklären kann, wie ich das Marktgeschehen um prokon im Auge behalten kann, damit ich ggf. schnell reagieren kann (verkaufen!). Besteht die Gefahr, dass Prokon aufgekauft wird oder sich grössere Unternehmen bessere Marktrechte erkämpfen? Wie bekomme ich so etwas als Anleger mit?
Der Geschäftsbericht ist ja nur ein Indikator. Ich kann ja schlecht die GEschäftsberichte der ganzen Windkraftbranche lesen.
Hat jemand zu meiner Frage eine gute Antwort?
Beste Grüße und vielen Dank!
Doro
Ich möchte das mal von einer anderen Seite aus anschauen:
Windkraft ist eine erneuerbare Energie, die vorrangig (vor Atomstrom)ins Netz eingespeist wird.
Die Preise für erneuerbare Energien sind gesetzlich festgelegt. Die Abnahme des Stroms also gesichert.
Die Durchschnittswerte für Windkraft in den letzten Jahrzehnten sind bekannt.
Das sind schon einmal die wichtigsten betriebswirtschaftlichen Faktoren.
Wichtig wäre auch noch die Politik der Geschäftsführung, Transparenz der Entscheidungen etc.
Nicht dass sich die Geschäftsführer über Nacht mit den den Windkraftanlagen noch in die Schweiz absetzen.
Hallo Doro,
sorry für die späte Anwort. Ich bin aber auch kein Branchenexperte, deshalb von mir nur ein paar grundsätzliche Hinweise, die ich für bedenkenswert halte:
- Die Genussrechte lassen sich nicht so ohne Weiteres zu jeder Zeit verkaufen. Schnell auf Marktereignisse zu reagieren, ist also eher nicht drin.
- Dass ein Unternehmen aufgekauft wird, ist eigentlich selten eine Gefahr für Investoren – zumindest nicht unmittelbar. Hin und wieder kommt es allerdings vor, dass Anleihen begeben werden, deren Rückzahlung bei einer Übernahme sofort fällig wird – das ist aber erstens auch keine Katastrophe und zweitens m. W. auf Prokon Genussrechte nicht anwendbar.
- Statt die Geschäftsberichte aller Windkraft-Unternehmen zu lesen, lohnt sich vielleicht zumindest ein vergleichender Blick auf andere Anlagemöglichkeiten. Wenn es eine nicht-nachrangige Anleihe eines Windkraftunternehmens gibt, die zum Beispiel 7 Prozent Zinsen und gleichzeitig mehr Sicherheit bietet als die Prokon Genussrechte, dann ist das unter Umständen eine bessere Geldanlage. Und gerade in letzter Zeit haben viele mittelständische Unternehmen Anleihen an verschiedene Regionalbörsen gebracht. – Vielleicht lohnt sich aber auch ein Blick auf ETFs oder Indexfonds, mit denen man an der Entwicklung der Aktien nachhaltiger Unternehmen teilhaben kann. Das ist zwar auch sehr riskanter, aber in jedem Fall transparent und seriös.
Und die Werbung von Prokon ist ja nicht nur seriös – sie wurde in einem Fall sogar schon von einem Gericht untersagt, weil sie irreführend war.
Viele Grüße
Holger
Ich bin Amerikaner der auf Einmal “Prokon Windenergie 8% Zinzen” Werbung in Google Ads sah. “Hoert sich gut,” dachte ich. Ich habe jetzt saemtliche Forenkommentare im Internet ueber Prokon gelesen. Die Verteidiger dieser Firma machen fast alle die gleiche Argumente (Banken sind auch unsicher, usw.). Mir kommt es vor, diese Posts sind nicht wirkliche Personen sondern nur Firmenpropagandisten, auf English sogenannte “Sock Puppets”. Holger, ich danke Ihnen fuer Ihren Recherchen und Warnungen. Es freut mich, dass Sie sich so fuer den Kleinanleger einsetzen und sich nicht einschuechtern lassen. Vielen Dank.
Hallo Stuart,
danke für Ihren Kommentar. Ich bin froh, dass sich gerade zu diesem Artikel so viele äußern – und dass dabei auch unterschiedliche Meinungen ausgedrückt werden. Ich denke, dass auch unter denen, die Prokon “verteidigen” nicht nur Sock Puppets (wir haben diesen Ausdruck übernommen, zumindest bei der deutschsprachigen Wikipedia: dort heißen Doppel-Accounts von Autoren Sockenpuppen) sind, sondern durchaus ernstzunehmende Kommentare. Manche allerdings, ob hier oder anderswo im Netz, klingen schon “etwas merkwürdig”, da gebe ich Ihnen recht. ![]()
Viele Grüße
Ich habe keine Prokon-Genussrechte und auch nicht vor, mir welche zuzulegen. Mit dem Unternehmen und anderen Windkraftprojektierern habe ich mich aus anderen Gründen beschäftigt. Dabei war ich auch vor Ort und habe Menschen und Konzept von Prokon kennengelernt. Um das vorwegzunehmen, diese Art der Werbung ist mir suspekt, ich hasse ungefragte Posteinwürfe und das Ausmaß steht mir erst jetzt so richtig vor Augen, wo ich verstärkt darauf achte. Trotzdem muss ich sagen, dass mir das Unternehmen sehr glaubwürdig vorkam, so ziemlich das Gegenteil von dem, was man sich unter Abzockern und unseriösen Geldmachern vorstellt. Die Geschäftsführer verdienen 150.000 € im Jahr, was ich bei den Umsätzen schon erstaunlich fand. Könnte das eine Erklärung für Ausschüttungen sein, die deutlich über dem liegen was Fonds und Banken nach hohen Gehältern und Boni-Zahlungen zu bieten haben? Mir wurde erklärt, dass es im Kern darum geht möglichst viele Menschen von dem Ausbau der Erneuerbare Energien profitieren zu lassen, anstatt die Kohle für Kreditzinsen in den Schlund der Finanzwirtschaft zu werfen. Leuchtet Euch das ein?
Das ist jetzt eine neue Verteidigung die ich noch nicht gelesen habe. Steinbock232, ich waere sehr interessiert, wie Sie diese Meinung gebildet haben. Sie haben sich mit dem Unternehmen und anderen Windkraftprojektierern beschaeftigt. Schreiben Sie ein Buch? Wer sind Sie? Ich glaube, Sie haben eine sehr wichtige Perspektive zu bieten, wenn Sie wirklich Zugang zu Windkraftprojektierern UND unabhaengig sind. Ihr anonymes Auftreten hier ist aber nicht sehr vertrauenerweckend.
Leider faellt mir eine andere moegliche Erklaerung ein, weshalb Prokon gezielt Unerfahrenen direkt anwirbt, statt sich gewoehnliche Kredite auszusuchen.
Ich denke mal das unter den Schreiber Lobbyisten sind, die
Prokon schlecht machen! zb. Geldhäuser, Ölhändler/Gaslieferanten,Kraftwerksbetreiber oder deren
Beschäftigte.
Hat schon mal einer über die Machenschaften einiger AGs
geschrieben. zb.der Deutsche Staat und die Telekom.
Wieviel Anleger wurden da über den Tisch gezogen.
Ich werde auch Genosse bei Prokon, denn den Firmensitz in
Itzehoe habe ich mir persönlich angeschaut er macht einen
wirklich soliden Eindruck!
Übrigens die Co op ist auch eine Genossenschaft mit 4 % Ausschüttung mit den gleichen Risiken!
mit freundlichen Grüßen Gerhard Rechter
Hallo Gerhard,
das ist jetzt nicht nur auf Sie gemünzt, sondern auf die Diskussion insgesamt: Es bringt m. E. wenig, wenn Diskussionsteilnehmer sich gegenseitig unterstellen, sie seien bezahlte Lobbyisten von Prokon oder irgendeiner imaginären Gegenseite. Ich möchte Sie daher bitten, von Unterstellungen abzusehen und sich an Fakten zu halten.
Ein Fakt: Prokon ist keine Genossenschaft, vielmehr können Anleger bei Prokon Genussrechte erwerben. Selbstverständlich können Genossenschaftsanteile auch sehr riskant sein – aber wer Genussrechte kauft, sollte sich über die Unterschiede im Klaren sein.
Viele Grüße
Habe sauch mit dem Gedanken gespielt, etwas Kapital bei “Prokon” anzulegen. Nach recherschen im Internet habe ich aber davon Abstand genommen, weil das ein sehr windiges Geschäft ist, genauso windig wie die Anlegeart für die diese Firma wirbt. Wer darauf hereinfällt ist selber schuld, zumal das Internet viele Möglichkeiten bietet, sich zu informieren.
Schon allein das hohe Zinsversprechen ist absurd und in der heutigen Krise nicht mehr möglich.
Viele Grüße
herbert
Ich sehe die Sache sehr viel simpler und pragmatischer, da ich ein einfach strukturierter Mensch bin. Ich habe seit 2005 bei Prokon 50.000 Euro angelegt. Habe inzwischen bei jährlich 8% insgesamt 20.000 Euro an Zinsen zurückbekommen(Den kapitalsteuerlichen Anteil habe ich jeweils vom Finanzamt zurückbekommen, sodass tatsächlich 8% bleiben).In ca. weiteren 7 Jahren werde ich also mein Gesamtkapital zurück haben. Und habe dann immer noch 50.000 bei Prokon angelegt. Wenn ich da an meinen schwitzenden Sparkassenberater denke, der mir seine Inhaberschuldverschreibungen zu 2,8% andrehen will, für die ich auch noch horrende Depotgebühren zahlen soll !!!! Nein Danke. Machen Sie hier ruhig Prokon weiterhin schlecht. Sie werden es nicht schaffen,zu verhindern, dass immer mehr Menschen die sogenannten sicheren Anlageformen der Banken und Sparkassen hinterfragen. Gruß Winni
Hallo Winni,
ich gönne Ihnen den Erfolg und hoffe, dass er sich in der Zukunft fortsetzt. Erlauben Sie mir nur noch den ergänzenden Hinweis, dass Genussrechte von Prokon ja nicht die einzige Alternative/Ergänzung zu Tagesgeld und Festgeld sind.
Viele Grüße
Ich habe die Beiträge hier mit grossem Interesse verfolgt und frage mich, warum auf der aktuellen Website von Prokon nur die erreichte Verzinsung in 2006 aufgeführt wird. Was ist mit den Folgejahren? Wären die ähnlich erfolgreich, würden sie dann nicht erwähnt?
Wer hier in wessen Interesse schreibt wird wohl immer unklar bleiben und entwertet die Diskussion hier leider stark.
Egal ob für und wider, das Vorgehen und die spärlichen Informationen der Unternehmenswerbung stimmen skeptisch genug, um nicht einfach mal Geld dort anzulegen.
Egal ob für und wider, das Vorgehen und die spärlichen Informationen der Unternehmenswerbung stimmen skeptisch genug, um nicht einfach mal Geld dort anzulegen.
Hallo Cosmo,
diesen Hinweis finde ich sehr wichtig, und ich glaube, dass er letztlich auch den Kern des Problems trifft: Es geht gar nicht darum, Prokon Betrug zu unterstellen. Ein vorsichtiger Privatanleger sollte einfach schon bei leisen Zweifeln an der Seriosität eines Unternehmens Abstand davon nehmen, dort Geld anzulegen.
Die Windparks haben bisher nicht ansatzweise 8% Ertrag eingebracht. Gewinn wird jetzt durch die Projektentwicklung der eigenen Windparks ausgewiesen. Es handelt sich um Risikokapital, weder ist der Ertrag sicher noch die Rückzahlung. Wer maximale Sicherheit sucht, ist hier verkehrt.
Hallo Tränkner,
interessant. Können Sie das noch etwas ausführen? Wie kommt der Gewinn durch die Projektentwicklung zustande?
Danke und viele Grüße
Holger
Wenn Tränkner recht hat, wäre das – nach meinem Verständnis – die Vorstufe zu einer Art Schneeballsystem.
Diese Kette bringt zwar ausnahmsweise was Gutes (außer für
die Anwohner natürlich) und es existiert zumindest mehr reale Substanz als viele andere Geldanlagen – aber wie bei jeder Kette
könnten demnach also keine Gewinne ausgeschüttet werden
wenn sich keine neuen Investoren mehr finden?








Die nerven wirklich. Und geben nicht nur für Massenpostwurfsendungen Geld aus, sondern auch für Plakatwerbung in Verkehrsmitteln.
Als ich das sah, hab ich das Thema endgültig abgehakt, wird schließlich alles aus den Erträgen der Windparks bezahlt. :)