Von morgen an geht diese Website in die Sommerpause - vorher steht aber noch ein Blick auf eine Infografik des Bankenverbandes an. Sie zeigt, wie das Geldvermögen der Deutschen verteilt ist. Und verrät: Wir werden unserem Ruf als konservative Sparer einmal mehr gerecht. Fast 2 Billionen Euro haben die Deutschen auf Giro-, Tagesgeld-, Festgeldkonten und ähnlichen sicheren Anlageformen liegen. Weitere 1,4 Billionen Euro sind in den Händen von Versicherungen - mutmaßlich also zum größten Teil ebenfalls sehr konservativ angelegt.
Lediglich 395 Milliarden Euro sind in Investmentfonds investiert. Direkt im Aktienmarkt stecken sogar nur 222 Milliarden Euro. Wenn man nun noch annimmt, dass auch die in Investmentfonds angelegten Gelder zum Teil in Anleihen und Immobilien investiert sind, kommt man vermutlich auf eine Aktienquote von gut 10 Prozent.
Das heißt: Selbst bei einer Verdoppelung der Aktienquote wären die deutschen Anleger immer noch sehr konservativ. Kein Wunder, dass der Bankenverband resümiert: "Mehr denn je sind die Deutschen bei ihren Geldanlagen auf Sicherheit bedacht."
Da mag man wirklich rufen: Leute, kauft mehr Aktien! (Oder zumindest Aktienfonds und Aktien-ETFs).

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Leider ist die Aktienkultur in Deutschland weiterhin sehr bescheiden. Wenn ich Leuten in meinem Umkreis von Aktien erzähle, dann kommen sehr oft Bemerkungen wie hochspekulativ oder Zockerei. Diejenigen, die sich seriös länger mit Aktien beschäftigt haben, wissen, dass dies nicht so ist.
(Aktien haben auch Vorteile)
Holger, genieß Deinen Urlaub und ich hoffe, Du erfreust Dich danach an Deinen Aktien. Vielleicht haben die Dividenden ja sogar Deinen Urlaub finanziert
VG
Lars