Abmahnungen von der Wettbewerbszentrale
Die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs hat ihren Jahresbericht vorgelegt - und dabei auch einige nette Beispiele dafür genannt, wie Banken ihre (Neu-)Kunden hinters Licht führen. Unter den Genannten: Commerzbank, Deutsche Bank, HVB. Nicht schlecht...Die Commerzbank hat die Wettbewerbszentrale gerügt, weil die Bank mit einer Immobilienfinanzierung in Schweizer Franken geworben hat, bei der eine zehnjährige Tilgungsfrist festgeschrieben werden sollte. "Das Berechnungsbeispiel für die monatliche Kreditrate basierte allerdings – ohne dass dies klar wurde – auf einer 30-jährigen Tilgung", so die Wettbewerbszentrale.
Ähnlich dreist war die Bayerische Hypo- und Vereinsbank. Die warb nämlich laut Wettbewerbszentrale mit dem Slogan „HVB 8,50 % München Anleihe - zum Stadtgeburtstag gut aufgelegt“ . Nur verbarg sich hinter dem flotten Sprüchlein kein festverzinsliches Wertpapier, sondern ein Garantiezertifikat, bei dem es gar keine feste Verzinsung gab...
Am dreistesten finde ich aber eigentlich die Deutsche Bank und die Victoria Versicherung. Die schrieben ihre Kunden an. Betreff: "Ihr Zulagenkonto". In den Briefen wurde den Kunden suggeriert, sie müssten sich zur Vermeidung von Nachteilen an ihre Bank (oder Versicherung) wenden. Wenn die Kunden das dann taten, wurden ihnen Altersvorsorgeprodukte aufgeschwatzt. Schreibt jedenfalls die Wettbewerbszentrale.
Kult eigentlich. So lange man nicht Kunde bei denen ist...








Kein Kommentar