SEB Immoinvest nimmt wieder Anteile zurück
Der SEB Immoinvest nimmt wieder Anteile zurück. Das hat die Fondsgesellschaft heute erklärt. Und ich erkläre hiermit, dass ich einfach zu langsam bin (siehe FAZ.net: SEB Immoinvest vor der Wiederöffnung). In jedem Fall dürfte das ein gutes Zeichen für die gesamte Branche sein - schließlich ist der SEB Immoinvest einer der größten Offenen Immobilienfonds in Deutschland.
Die Fondsgesellschaft erklärte, "positive Signale der Vertriebspartner sowie die verbesserte Liquiditätssituation" hätten das Management veranlasst die gesetzliche Frist von neun Monaten nicht voll auszuschöpfen.
Der Fonds habe in den vergangenen Monaten Mittelzuflüsse in Höhe von 180 Millionen Euro verzeichnet. Zusammen mit kurzfristig abrufbaren Kreditzusagen stünden dem SEB Immoinvest 1,1 Mrd. Euro Liquidität zur Verfügung.
Gleichzeitig hat die Fondsgesellschaft auch angekündigt, im Vorgriff auf eine mögliche neue gesetzliche Regelung, eine eigene Anteilscheinklasse für "nicht-natürliche Personen" (sprich: institutionelle Anleger) einzuführen. Diese Anteile sollen Regelungen unterliegen, die der Bundesverband Investment und Asset Management vor einiger Zeit vorgeschlagen hatte, damit Offene Immobilienfonds die nächste Krise besser überstehen. Unter anderem ist eine Kündigungsfrist von zwölf Monaten vorgesehen.
Ausschüttung des SEB Immoinvest am 19. Juni 2009
Dazu gab es eine weitere Nachricht für die Anteilseigner: Der Immoinvest hat im abgelaufenen Geschäftsjahr, das am 31. März endete, eine Performance von 5,0 Prozent erzielt und wird 2,10 Euro je Anteil an die Anleger ausschütten. Ausschüttungstermin ist der 19. Juni. Im vergangenen Jahr hat der Fonds 2,50 je Anteil ausgeschüttet. Aber in diesem Jahr ist Liquidität wohl wichtiger...
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