Das konservative Musterdepot 2010 und 2011

Zweiter Teil meiner kleinen Kampagne gegen die Angst vor dem Aktienmarkt: Vor etwas über einem Jahr habe ich auf dieser Seite ein Musterdepot für Konservative präsentiert, das zu 90 Prozent aus einem ETF auf europäische Staatsanleihen und zu 10 Prozent aus einem ETF auf den MSCI World besteht und rebalanciert wird, sofern der tatsächliche Aktienanteil am Jahresende um mehr als 2,5 Prozentpunkte von der Zielallokation abweicht. Sinn der Sache war zu zeigen, dass sich die mit einem solchen Portfolio möglichen Verluste in Grenzen halten – und die Rendite dennoch über Tagesgeldniveau liegt.

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Finanz.de, mein RSS-Feed und das Urheberrecht

Wie die meisten Blogs verfügt auch DER PRIVATANLEGER über einen RSS-Feed. Der soll es Stammlesern erleichtern, sich darüber auf dem Laufenden zu halten, was hier passiert. Und weil ich gedacht habe, für eben jene Stammleser sei es doch am komfortabelsten, wenn sie die Artikel direkt in ihrem Feedreader lesen könnten, besteht der Feed nicht nur aus kurzen Content-Schnipseln, sondern aus kompletten Beiträgen. Leider bergen komplette RSS-Feeds aber immer auch Gefahren in sich. Zum Beispiel erleichtern sie dreisten Content-Klau. Jüngstes Beispiel: Das im Beitragstitel genannte Qualitäts-Finanzportal (auf einen Link verzichte ich mal) bindet den Feed fröhlich in seine Website ein. Richtig amüsiert bin ich nicht darüber.

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Kleine Unterschiede in der Immobilienbewertung

Gerade höre ich den Conference Call zur Präsentation der Q1-Zahlen von alstria Office REIT. Und wie häufig in den vergangenen Jahren kam die Frage auf, ob Objekte von offenen Immobilienfonds für alstria interessant sein könnten. Die Antwort von CEO Olivier Elamine war diesmal aber besonders interessant. Ich zitiere mal wörtlich und auf Englisch:

"It's probably still too early for them to be able to sell at a price we feel would be reasonable. I mean, to give you an order of magnitude, the average value of our portfolio is around € 1,700 per square meter, and the average value of the open-end funds is closer to € 3,000 per square meter - and that's not linked to the fact that their portfolio is better than our portfolio, to put it bluntly. So there's still some way to go we believe on the valuation side."

Ich fand das Zitat einerseits einigermaßen erschreckend, andererseits auch ziemlich interessant - immerhin ging es vor kurzem in diesem Blog noch um die mutmaßliche Überbewertung der Objekte in offenen Immobilienfonds. Möge jeder seine eigenen Schlüsse daraus ziehen.

Offenlegung: Der Autor hält Aktien der alstria.

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Privatanleger-Podcast - die zweite Folge

Kurz vor der Jahrtausendwende: Die Aktienkurse steigen. Und steigen. Und steigen. Deutschland ist im Börsenfieber. Selbst mittellose Zivildienstleistende bleiben nicht verschont - und werden von Banken und Medien freigiebig mit Informationen und Geld versorgt. Klar, dass Anleger in einem derartigen Umfeld viele schlimme Fehler machen können. Und genau um diese geht's in der jetzt erschienen zweiten Folge des Privatanleger-Podcasts: Fehler eines Privatanlegers - der Neue Markt.

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SEB Immoinvest: halten oder verkaufen?

Montag, der 7. Mai, ist ein wichtiger Tag für den SEB Immoinvest und seine Anteilseigner. Dann nämlich wird der geschlossene offene Immobilienfonds für einen Tag zur Anteilsrücknahme geöffnet. Es ist ein Testlauf: Die Anleger sollen selbst entscheiden, ob der Fonds weitergeführt wird oder nicht. Werden am Tag der Öffnung so viele Anteile zur Rückgabe angemeldet, dass die Liquidität des Fonds dadurch aufgezehrt würde, nimmt der Immoinvest keinen einzigen Anteil zurück – und wird abgewickelt. Reicht die Liquidität dagegen aus, um alle Rückgabewünsche zu bedienen, geht es für den Fonds weiter. Anteilsrückgaben sind dann künftig nur noch einmal im Jahr möglich, denn der Immoinvest soll in diesem Fall vorzeitig auf das Anlegerschutz- und Funktionsverbesserungsgesetz umgestellt.

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Fonds mit Performance Fee schneiden schlechter ab

Es ist einer der interessantesten Reports von Scope seit längerer Zeit. Das Analysehaus hat die Entwicklung von fast 8.000 Fonds mit und ohne Performance Fees miteinander verglichen - und kam zu einem eindeutigen Ergebnis: Fonds mit erfolgsabhängiger Vergütung weisen im Mittel geringere Renditen und höhere Maximalverluste auf.

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Jetzt podcastet er auch noch

Eigentlich kann ich ja nur schreiben. Das hat mich aber nicht davon abgehalten, mit dem Mikrofon meines Netbooks rumzuspielen und einen ziemlich rohen Audio-Beitrag zu basteln, den ich jetzt als erste Folge des Privatanleger-Podcasts unter die Leute bringen.

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Prokon Genussrechte unter der Lupe

Ein älterer Artikel über Prokon Genussrechte ist der Dauerbrenner auf dieser Website und wird immer wieder heiß diskutiert. Wer Interesse an dem Thema hat, dem möchte ich einen Artikel bei Value and Opportunity ans Herz legen: Autor "memyselfandi007" hat die Genussrechte analysiert - und weil er sich mit Unternehmensanalyse, soweit ich das beurteilen kann, wirklich gut auskennt, ist die Kurzanalyse sehr aufschlussreich.

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Wie berechnet man den Kaufkraftverlust durch Inflation?

Eigentlich hätte an dieser Stelle eine Besprechung des Buches „Schutz vor Inflation und Euro-Crash. So retten Sie Ihre Ersparnisse vor den Folgen der Schuldenkrise“ von Dr. Max Schott und Arne Sand erscheinen sollen. Allerdings bin ich beim Lesen des Werkes mit dem angenehm marktschreierischen Titel auf eine Stelle gestoßen, die mich völlig ratlos zurücklässt. Deshalb habe ich beschlossen, einfach diese Stelle mit Ihnen zu teilen – und Sie um Hilfe zu bitten.

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Es gibt noch offene offene Immobilienfonds...

Was machen eigentlich die offenen Immobilienfonds, die derzeit nicht im Licht der Öffentlichkeit stehen? Die weder geschlossen sind noch kurz vor der Liquidation stehen? Fonds wie der Hausinvest, der Deka-ImmobilienEuropa oder der Grundbesitz Europa also. Antwort: Sie wirtschaften weiter. Wie gut, hat jetzt die Ratingagentur Scope untersucht.

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