Öffentlich geführte Musterdepots sind oft darauf ausgerichtet, mutmaßlich besonders vielversprechende Wertpapiere - Aktien, Zertifikate, Anleihen oder was auch immer - aufzunehmen, sie regelmäßig gegen neue Papiere zu tauschen und dann den Erfolg oder Misserfolg des Depots zu dokumentieren. Das ist spannend, aber in der Regel keine besonders empfehlenswerte Anlagestrategie - unter anderem führt diese Vorgehensweise zu hohen Transaktionskosten, Steuerzahlungen und Diversifikationsnachteilen. Die Musterdepots auf DER PRIVATANLEGER sind deshalb anders. Vor allem: langweiliger. Und es gibt keine regelmäßige Performance-Dokumentation.Mehr...
Musterdepots
Beispieldepots für Privatanleger
Musterdepot I - konservativ / Ein Depot aus 10 Prozent Aktien und 90 Prozent Staatsanleihen
Das konservative Musterdepot richtet sich speziell an Anleger, die sehr risikoscheu sind oder aus grundsätzlichen Erwägungen heraus nicht in den Aktienmarkt investieren wollen. Das Depot besteht aus zwei ETFs. Einer bildet den Aktienindex MSCI World ab, der die wichtigsten Aktien aus den entwickelten Industrieländern (Nordamerika, Westeuropa, Japan, Australien und einige andere) enthält. Der andere ETF trackt die Entwicklung von Euro-Staatsanleihen. Sein Gewicht im Depot beträgt 90 Prozent. Der Aktienindex-ETF hat folglich nur ein Gewicht von 10 Prozent. Das führt zu geringen Wertschwankungen auch bei starken Kursverlusten am Aktienmarkt.Mehr...
Musterdepot II - einfach / Ein einfaches Depot aus MSCI World, MSCI Emerging Markets und Anleihen
Die meisten Privatanleger benötigen kein kompliziertes Depot, das alternative Anlageklassen wie Immobilien, Rohstoffe oder gar Hedgefonds enthält. Im Gegenteil: Komplizierte Depots kosten möglicherweise unnötig viel Zeit, verursachen nervigen Zusatz-Steueraufwand und erhöhen womöglich auch noch die Transaktionskosten. Warum also nicht einfach ein schlichtes und dennoch gut diversifiziertes Portfolio aufbauen?Mehr...
Musterdepot III - noch einfacher / Ein Musterportfolio auf Basis eines MSCI-AWCI- und eines Renten-ETF
Lange Zeit war das Musterdepot aus drei ETFs für mich persönlich die Benchmark in Sachen Einfachheit. Man brauchte nur einen ETF für die Aktienmärkte der entwickelten Länder, einen weiteren ETF für die Aktienmärkte der Schwellenländer und schließlich noch einen für den Anleihenanteil des Depots. Inzwischen allerdings gibt es Aktien-ETFs, die Industrie- und Schwellenländer in einem einzigen Produkt vereinen. Insofern können Anleger es sich nun ganz einfach machen und schon aus zwei ETFs ein wirklich breit diversifiziertes Depot zusammenstellen.Mehr...
Musterdepot IV - BIP-gewichtet / Ein komplexeres Depot mit BIP-Gewichtung und Rohstoffanteil
Auch wenn einfache Portfolios aus einem breit diversifizierten Aktien-ETF und Festgeld oder einem Anleihen-ETF für viele Anleger eine gute (oder: die beste) Wahl sind: Manche mögen's komplizierter. Weil sie ihre Asset Allocation feiner steuern wollen etwa. Oder weil sie überzeugt sind, dass die Aufnahme alternativer Anlageklassen wie Rohstoffe in ein Depot das Verhältnis von Risiko und Rendite verbessert. Für solche Anleger ist das folgende Musterdepot gedacht, das auf Forschungsergebnissen von Professor (und Arero-Fondsmanager) Martin Weber aufbaut.Mehr...
Im Überblick:
- Zu den Musterdepots
Ein paar einführende Erläuterungen zu den Depots auf DER PRIVATANLEGER - Musterdepot I - konservativ
Ein Depot aus 10 Prozent Aktien und 90 Prozent Staatsanleihen - Musterdepot II - einfach
Ein einfaches Depot aus MSCI World, MSCI Emerging Markets und Anleihen - Musterdepot III - noch einfacher
Ein Musterportfolio auf Basis eines MSCI-AWCI- und eines Renten-ETF - Musterdepot IV - BIP-gewichtet
Ein komplexeres Depot mit BIP-Gewichtung und Rohstoffanteil

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