Wie sicher sind Prokon Genussrechte?

Antwort: Es handelt sich um Nachrangkapital, das so ziemlich überhaupt nicht sicher ist.

Um es direkt zu sagen: Prokon Genussrechte nerven. Schon zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate wurde ich heute per Postwurfsendung mit dieser vermeintlich tollen Anlagemöglichkeit belästigt. „Rentabel, flexibel, einfach“, so der Slogan. Beim letzten Mal wurde außerdem noch mit der angeblich hohen Sicherheit dieser Dinger geworben, wenn ich mich recht entsinne. Wie dem auch sei: Der aggressive Vertrieb per Postwurfsendung weckt in jedem Fall Zweifel an der Seriosität der ganzen Geschichte.

Also, was ist nun dran an diesen Genussrechten? Zu welchem Genuss berechtigen sie genau?

Prokon Genussrechte als Investition in Erneuerbare Energien?

Die Prokon Unternehmensgruppe bezeichnet sich selbst als „Marktführer bei Kapitalanlagen im Bereich der Erneuerbaren Energien“. Mehr als 24.000 Anleger sollen bereits 415 Mio. Euro in die Prokon Genussrechte investiert haben. So steht’s auf der Website des Unternehmens. Wer auf den dort verfügbaren Link „mehr über unsere Kapitalanlagen“ klickt, gelangt denn auch direkt zur Werbung für die Genussrechte. So einfach ist das.

Das eingesammelte Geld soll unter anderem in Windkraftanlagen investiert werden – 32 Windparks betreibt Prokon nach eigenen Angaben.

8 Prozent Zinsen für ein sicheres Investment?

Zweifel an der Sicherheit einer solchen Investition sollten allerspätestens die extrem hohen Zinsen wecken. 6 Prozent Grundverzinsung pro Jahr verspricht Prokon derzeit. Das klingt in unseren Mini-Zins-Zeiten natürlich verlockend. Aber damit nicht genug. Hinzu kommt laut Prokon auch eine Überschussbeteiligung. Inklusive dieser haben die Genussrechte den Angaben der Emittentin zufolge seit 2006 sogar 8 Prozent Zinsen pro Jahr erreicht. Mit dieser Zahl wirbt Prokon auch auf dem Werbeflyer.

Aber selbst das ist noch nicht alles – denn als Sahnehäubchen bietet Prokon auch noch einen – Zitat – „Ausgleich des drohenden Anstiegs der Inflation als Folge der Staatsverschuldung“. Wie das funktionieren soll, darüber schweigt das Werbeblättchen sich aus.

Dafür gibt es aber einen kleingedruckten Hinweis zur Grundverzinsung: „Die Verzinsung ist in § 5 Ziffer 2 und 4 der Genussrechtsbedingungen geregelt und beträgt aktuell 8 % p. a..“

Also empfiehlt sich – wie eigentlich immer – ein Blick in die genauen Verkaufsbedingungen. Die liegen dem Werbebrief leider nicht bei. Immerhin aber sind sie auf der Unternehmenswebsite verfügbar.

Was also steht da? Nun, zum Beispiel das:

Läuft das Geschäft für Prokon schlecht, gibt es gar keine Zinsen

„Durch die Grundverzinsung des Genussrechtskapitals darf sich jedoch kein Jahresfehlbetrag ergeben. Reichen der Jahresüberschuss und die Liquidität der Emittentin zur Zahlung oder Gutschrift (Thesaurierung) gemäß § 6 der Grundverzinsung des Genussrechtskapitals nicht oder nicht ganz aus, reduziert sich der auf das jeweilige Jahr entfallende Ausschüttungs- bzw. Gutschriftsbetrag entsprechend. Für nicht oder nicht vollständig ausgezahlte bzw. gut geschriebene Grundverzinsungsbeträge besteht jedoch ein Nachzahlungsanspruch, vorausgesetzt, der Jahresüberschuss und die Liquidität der Emittentin reichen für die Bedienung des Anspruches aus.“

Also: Wenn die Geschäfte für Prokon schlecht laufen, dann kann es sein, dass auch die Anleger keine Zinszahlungen sehen. Oder zumindest weniger als die versprochene, 6-prozentige Grundverzinsung. Das war übrigens § 5 Ziffer 2.

Es geht aber noch weiter. In Ziffer 5 – und zwar so:

„Weist die PROKON Regenerative Energien GmbH & Co. KG in ihrem Jahresabschluss einen Jahresfehlbetrag aus, wird dieser nach vollständiger Aufzehrung der gesetzlichen und eventuellen gesellschaftsvertraglichen Rücklagen zunächst bis zur Höhe des vorhandenen Kommanditkapitals dem Kommanditisten zugewiesen. Sollte die Emittentin darüber hinausgehende Verluste ausweisen, nimmt das Genussrechtskapital
daran bis zur vollen Höhe durch entsprechende Verminderung des Genussrechtskapitals teil. Die Rückzahlungsansprüche der Genussrechtsinhaber vermindern sich entsprechend.“

Die Genussrechte-Inhaber werden also nicht nur an Gewinnen beteiligt, sondern auch an Verlusten. Im Ernstfall verlieren sie nicht nur die Verzinsung sondern auch Teile des eingesetzten Kapitals. Immerhin aber gibt es einen Anspruch auf Wiederauffüllung des Genussrechtskapitals und Nachzahlung der Zinsen. Falls die Geschäfte irgendwann nach einer – hypothetischen – Krise wieder besser laufen sollten.

Falls nicht, könnte es aber auch anders weitergehen.

Prokon Genussrechte stellen nachrangige Forderungen dar

Die Forderungen aus den Genussrechten der PROKON Regenerative Energien GmbH & Co. KG treten gegenüber allen anderen Ansprüchen von Gläubigern der PROKON Regenerative Energien GmbH & Co. KG im Rang zurück.“

Das steht in § 10 der Genussrechtsbedingungen und heißt letztlich einfach: Geht Prokon pleite, ist das Geld der Anleger wahrscheinlich weg. Zuerst werden nämlich alle anderen Gläubiger des Unternehmens ausbezahlt.

Diese Bedingungen sind für Nachranganleihen und ähnliche Produkte nichts Ungewöhnliches. Ungewöhnlich – und sehr fragwürdig – ist allerdings, dass solche komplizierten und riskanten Anlageprodukte ernsthaft per Postwurfsendung vertrieben werden. Und im Adressfeld steht:

„An alle Sparfüchse, die sicher und nachhaltig in Erneuerbare Energien investieren wollen.“

Sicher? Ja, sicher…

Dass man schon mit einem Mindestbetrag von 100 Euro am Abenteuer teilnehmen kann, komplettiert das doch ziemlich bedenkliche Bild.

Prokon spielt geschickt mit den Ängsten und Wünschen der Anleger

Infam ist, dass die Prokon-Werbung gleich auf mehreren Ebenen die geplagte Anleger-Psyche ins Visier nimmt. Sie machen sich den Trend hin zu Grüner Geldanlage zunutze. Sie werben mit Sicherheit in einem immer noch von der Welt-Finanzkrise geprägten Umfeld. Sie bieten verführerisch hohe Zinsen in einer Zeit, da es auf wirklich sichere Geldanlagen selten mehr als 2 Prozent pro Jahr gibt. Und sie spielen sogar noch mit der Angst vor Inflation.

Apropos: Eine Erklärung zum eingebauten Inflationsschutz steht in § 5 Ziffer 4 der Genussrechtsbedingungen. Wer mag, kann sich die ja auch noch anschauen.

Ich würde allerdings eher diesen kurzen Text der Stiftung Warentest empfehlen: Windige Werbung.

Ergänzung vom 9. April 2011

Kurze Ergänzung: Aus aktuellem Anlass verweise ich auf ein Urteil des Landgerichts Itzehoe, das Prokon irreführende Werbung für seine Genussrechte untersagt. Passt sehr gut zum Inhalt dieses Artikels.

Ergänzung vom 11. Januar 2014

Da Prokon inzwischen selbst vor der eigenen Insolvenz warnt und die Investoren bittet, diese zu verhindern, habe ich noch einmal ein Update zum Unternehmen geschrieben: Prokon droht die Insolvenz. Kommentare zu diesem Artikel hier kommentiere ich seit geraumer Zeit nicht mehr, weil inzwischen meiner Meinung nach so ziemlich alles gesagt ist – nur noch nicht von jedem. Den jüngsten Beitrag der „Freunde von Prokon“ halte ich aber immerhin für interessant, auch wenn ich nicht glaube, dass ihr Vorhaben erfolgreich sein wird.

Zum Weiterlesen

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117 Responses

  1. Niels sagt:

    Die nerven wirklich. Und geben nicht nur für Massenpostwurfsendungen Geld aus, sondern auch für Plakatwerbung in Verkehrsmitteln.

    Als ich das sah, hab ich das Thema endgültig abgehakt, wird schließlich alles aus den Erträgen der Windparks bezahlt. 🙂

  2. Michael sagt:

    Hier wird wieder ein voreiliger Schluss gezogen, nur weil ein Unternehmen endlich als Alternative zu den maroden und betrügerischen Bankenmachenschaften sich präsentiert. Schon mal bei der Bank nach den AGB´s geschaut und dort auf einen Risikohinweis gestoßen? Sicherlich, denn auch die machen überall Werbung und müllen einen überall mit ihren leeren Versprechungen zu.
    Klar ist bei einer Grundverzinsung von 6% ein Risiko vorhanden. Aber lieber gebe ich das Geld einem Unternehmen, dass zu solchen Hinweisen steht, als ein Kreditinstitut, welches nur auf Boni und Sonderzahlungen aus ist und nichts von dem Gewinn an die Anleger weiter gibt.

  3. Holger sagt:

    Hallo Niels,

    Plakatwerbung von denen hab ich (zum Glück) noch nicht gesehen. Dafür das eine oder andere Banner auf verschiedenen Websites. Das ist überhaupt ein anderer lustiger Punkt, den ich noch gar nicht erwähnt hatte: Prokon macht auch damit Werbung, dass ja gar keine „Verwaltungsgebühren, Aufschläge oder sonstige Kosten“ anfallen, weil das Unternehmen die Verwaltung selbst übernimmt. Offensichtlich arbeiten die also umsonst. Oder sollten die Kosten schlicht irgendwo versteckt sein?

    Michael: Ich glaube nicht, dass ich voreilige Schlüsse ziehe. Zum einen habe ich gar nicht grundsätzlich etwas gegen Nachrangkapital – warum auch? Ich habe mich bisher hoffentlich auch nicht als besonderer Verteidiger unserer Bankenlandschaft hervorgetan. Was ich nicht leiden kann, sind miese Werbetricks. Prokon schreibt ja gerade nicht „risikobereite Investoren“ an – sondern „alle Sparfüchse, die *sicher* und nachhaltig in Erneuerbare Energien investieren wollen“. Das finden Sie gut? Tut mir leid, dafür kann ich wenig Verständnis aufbringen.

    Grüße

  4. Helma Kernchen sagt:

    Hallo Jungs und Mädels,
    ich habe schon drei Jahre GR von Prokon und bin super zufrieden also was soll das, oder habt ihr schlechte erfahrungen mit Prokon Genussrechten. Ihr habt gar keine oder???????????

  5. Holger sagt:

    Hallo Helma,

    nein, ich habe keine.

    Kennen Sie diesen alten, schlechten Witz? Es gibt drei Sorten von Männern: Die erste Sorte lernt aus Büchern, die zweite durch Beobachtung ihrer Mitmenschen. Und die dritte Sorte muss einfach selbst gegen den Elektrozaun pinkeln.

    Also: Manche Erfahrungen muss man nicht machen. Oft reicht es schon, sich Werbe- und Vertragsunterlagen mal kritisch anzuschauen.

  6. Herbert sagt:

    Prokon bietet einen Gewinn von 8%. Bei Banken bekommt man heute einen langfristigen Kredit bei einer solchen Investition in Höhe von 4%. Warum finanziert Prokon die Objekte nicht über Banken ? Dann hätten sie doch 4% Gewinn. Da stimmt doch etwas nicht.

  7. Holger sagt:

    Hallo Herbert,

    in der Tat erhalten Schuldner mit guter Bonität (!) von Banken Kredite zu deutlich günstigeren Konditionen. Allerdings muss das nicht heißen, dass auch die Prokon-Gesellschaften solche günstigen Kredite erhalten können. Hinzu kommt: Genussrechte sind etwas anderes als gewöhnliche Kredite – falls die Gesellschaft insolvent wird, muss sie nämlich in aller Regel zuerst die ausstehenden „normalen“ Kredite bedienen und dann das Genussrechtskapital. Für Anleger heißt das: Das Geld kann leichter weg sein. Daher ist eine höhere Verzinsung gerechtfertigt. Die Frage ist nur: Sind 8 Prozent wirklich genug? Ich habe meine Zweifel. Sehr sicher bin ich mir aber, dass ich die Vertriebsmethoden und die benutzten, Sicherheit suggerierenden Formulierungen nicht mag.

  8. barry sagt:

    vor ca. 3 wochen hab ich in der zeitung gelesen, daß prokon für 2010 in kürze angeblich fast doppelt soviel auszahlen müßte als tatsächlich verdient wurde.

    liebe prokon-fans und genußrechte-besitzer: habt ihr euer geld inzwischen erhalten?

    wenn das oben stimmt, frage ich mich, woher dieses geld denn kommen soll wenn nicht aus dem anlegerkapital selbst, so daß irgendwann von prokon nichts mehr übrig ist…

    und was macht man eigentlich, wenn man raus will – gibt es einen markt für prokon genußrechte?

    ich frage mich das auch alles, weil enge verwandte leider dabei sind…

  9. Holger sagt:

    bq). und was macht man eigentlich, wenn man raus will – gibt es einen markt für prokon genußrechte?

    Hallo barry,

    im aktuellen Hauptprospekt (zu finden auf prokon.net/prokon-download-bereich) gibt es verschiedene Hinweise zur Veräußerbarkeit von Prokon Genussrechten – ich weiß allerdings nicht, inwieweit das auch für ältere Tranchen gilt. Da steht auf den S. 4/5 zum Beispiel:

    bq). Die Genussrechte können sowohl vom Anleger als auch von der Emittentin mit einer Frist von sechs Monaten frühestens zum 31.12. des fünften vollen Kalenderjahres gekündigt werden, das auf die Wertstellung des jeweiligen Einzahlungsbetrages auf dem Konto der Emittentin bzw. des jeweiligen Thesaurierungsbetrages bei automatischer Zinsgutschrift folgt. Danach ist eine Kündigung
    sowohl für den Anleger als auch für die Emittentin jährlich
    mit einer Frist von sechs Monaten zum Jahresende möglich.

    bq).
    Es besteht jedoch eine Rückkaufgarantie der PROKON Energiesysteme GmbH und der PROKON Capital GmbH. Diese sichert
    den Anlegern zu, dass sie ihre Genussrechte bereits nach nur drei vollen Kalenderjahren an die Garantiegeber verkaufen können. Die Garantiegeber müssen sich aufgrund gesetzlicher Vorschriften im Kreditwesengesetz jedoch vorbehalten, die Rückkaufgarantie auszusetzen, wenn ihnen durch die Erfüllung der Garantie die Zahlungsunfähigkeit drohen würde.

    Es gibt also eine Garantie, die kann jedoch ausgesetzt werden, falls es Prokon mal richtig schlecht gehen sollte. Davon kann man nun halten, was man will.

    Ein paar Absätze weiter steht auch, dass man die Genussrechte jederzeit außerbörslich übertragen kann, es allerdings keinen geregelten Handel gibt. Also: auch keine zuverlässige Möglichkeit, die Dinger loszuwerden.

    Vielleicht kann es eine gute Möglichkeit für Ihre Bekannten sein, einmal eine kostenpflichtige Rechtsberatung der Verbraucherzentrale zum Grauen Kapitalmarkt in Anspruch zu nehmen. In vielen Städten machen die Verbraucherberatungsstellen darauf spezialisierte Angebote.

    Offenlegung: Ich arbeite für die Verbraucherzentrale NRW. Was ich hier schreibe, stellt aber natürlich meine private Meinung dar.

  10. schole sagt:

    Für mich sind das mmhh ich will mich nicht strafbar machen aber das mmmhh und die Tatsache das ich wegen Prokons machenenschaften
    einen hohen 5stelligen Betrag zahlen muss sollte Wahrnug an alle sein.Glaubt denen nichts stöbert im internet und denkt daran die banken hätten längst alle anteile gekauft fragt euren Bankberater die haben oft infos die euch die Augen gross werden lassen.

  11. Jakob sagt:

    Danke für aufklärenden Bericht und Kommentare.
    Es sollte mehr leute wie Holger geben.

  12. Klaus sagt:

    Hatte am Freitag eine PROKON Werbung im Briefkaste.
    Würde auch gerne meine Zinseinkünfte etwas anheben wollen, wer nicht?!.
    Ich kann nur jeden dringend davor warnen, sich ohne genaues hinterfragen von Versprechungen, in solche Geschäfte zu begeben.
    Geltgier Frist Hiern !!

  13. Dr. Johannes Krämer sagt:

    Ich habe in den Jahren 2005 bis 2009 nach und nach – ich bin ja vorsichtig und überprüfe gern das Geschäft aus eigener Erfahrung! – Anteile gekauft und erhalte seit 2006 jeweils 8% Zinsen. Ich sehe das aber nicht wie mancher der Kommentatoren als Geldanlage wie bei einer beliebigen Bank: Was soll z.B. die dumme Frage: Woher kommt denn das viele Geld für Ausschüttung, Rückzahlung und Verwaltung? Es wird ja in Windkraftanlagen etwas produziert, nämlich Strom, der dank des EEG auch bezahlt wird. Da ich auch bei anderen Unternehmen Anteile an Windkraftanlagen habe, weiß ich, dass der Gewinn dabei sich durchaus sehen lässt und außerdem ökologisch und sozial verantwortbar ist. Von welcher anderen Geldanlage kann man das schon sagen?
    J.K. 30.3.2011

  14. Frank Beyer sagt:

    Hallo,

    dieser Holger ist ein Miesmacher ohnegleichen. Einer der Leute, die noch ein Sparbuch besitzen oder ihr Geld unterm Kopfkissen bunkern.
    Habe nichts gegen solche Leute, aber wie heisst noch der Spruch: „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fr…. halten.“
    Bekomme seit Jahren zuverlässig und pünktlich die Ausschüttungen von Prokon. Kann diese Firma nur empfehlen.

  15. Holger sagt:

    Lieber Herr Dr. Krämer, lieber Herr Beyer: Ich habe erstens kein Sparbuch, zweitens kein Geld unterm Kopfkissen gebunkert und drittens an keiner Stelle behauptet, dass Prokon in der Vergangenheit nicht pünktlich ausgeschüttet hätte.

    Allerdings gibt es da durchaus auch andere Stimmen:

    „Börse online: Anlegern zu wenig gezahlt?(Anlegern zu wenig gezahlt?)“:http://www.boerse-online.de/gm/aktuell/diskussion/513311.html?

    Und nebenbei bemerkt, lieber Herr Beyer: Dieser Spruch, dass man die Fresse halten soll, wird durch das Weglassen einiger Zeichen weder origineller noch höflicher.

    Grüße

  16. schole sagt:

    Psycholgisch gesehen wer schreibt schon für prokon?
    wahrscheinlich prokon
    Wer dagegen diejenigen Leute die helfen wollen das andere sich nicht ruhinieren oder die die sich rächen wollen weil sie besch.. wurden.

    ezb leitzins ist bei 1.25 % soll heisen banken können sich um den Betrag Geld leihen und dann weiter vergeben an ihre gäubiger warum kann Prokon sich da kein Geld holen mmmh.
    wenn Prokon 20% anbieten würde würden ihr sagen da ist was faul aber 8% das lässt viele dran glauben. also 100 euro sparer passt auf.

  17. Ich bin seit einiger Zeit Anleger bei Prokon und ich kenne auch die vereinzelten negativen Schlagzeilen. Aber ich bin auch seit Jahren erfahrener Anleger in verschiedensten Formen und Risikoklassen und möchte zu Prokon Folgendes anmerken.

    Es ist richtig, dass Genussrechte unbesichert sind und daher eine hohe Risikostufe aufweisen. Aber wer eine höhere Rendite möchte, muss auch Risiken eingehen. (Stiftung Warentest ist hier etwas undifferenziert, ich persönlich finde griechische Staatsanleihen unseriöser)

    Deshalb mein Rat, wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte lieber Bundesschatzbriefe kaufen.

    Ansonsten denke ich, dass Prokon im Bezug auf Rendite zu Risiko ein pahantastisches Verhältnis bietet. Die Zahlen sind transparent, überprüfbar und Prokon arbeitet auf einem Gebiet, das zukunftsfähig und ausbaubar ist. Prokon selbst halte ich für seriös, das Geschäftsmodell für durchdacht.

    Statt der im Prospekt benannten 6% p.a. habe ich in den vergangenen Jahren sogar 8% p.a. bekommen.

    Wenn hier einige Ex-Kommanditisten meinen, sie möchten übers Internet vor der Firma warnen, finde ich dieses Gebaren seltsam, denn wenn es fundierte Fakten gäbe, die für Betrug sprechen, wäre Prokon sicherlich schon vor Jahren am Ende gewesen (meine Meinung). Die Umstellung der Gesellschaftsfrom war m.E. für die Aufstellung der Firma richtig und wichtig, um flexibel und schnell zu sein.

    Mein Fazit: Als Depotbeimischung im oberen Risikobereich sicherlich nicht zu beanstanden für Anleger, die sich des Risikos bewusst sind und höhere Renditen im alternativen Energie-Bereich erzielen möchten.

  18. theo sagt:

    Das Ganze erinnert mich an die Machenschaften der EECH. Die sind inzwischen Pleite und angeklagt wegen Betrug.

  19. Harald sagt:

    Sie können doch alle rechnen und wissen, was 8% von 100 sind….gut. Dann sehen Sie als Rechenkünstler doch mal in die Bilanz. Die gibt es leider nur von 2009, die anderen saldierten Werbe-Zahlen über mehrere Jahren nutzen da gar nichts. Sowohl 2008 (als Vergleich in der 2009er Bilanz) wie auch 2009 sind die Anleger mit jeweils stolzen 32.000 Euro Unternehmensgewinn am, zumindest Teilverlust, der Ausschüttung vorbeigeschrammt. Ein bisschen weniger Wind und futsch wäre die Rendite? Überhaupt, ein Unternehmen in diesen Dimensionen fast ohne Eigenkapital (hierfür stattdessen nicht mitspracheberechtigtes Genusskapital)? Denen kann eine Bank kaum etwas leihen. Und sehen Sie sich doch mal das Testat an! Vor allem das, was alles nicht testiert wird. Ich steh auf erneuerbare Energien, habe selber eine Solaranlage auf dem Dach. Es freut mich für jeden, der Ausschüttungen erhalten hat. Es sei Ihnen gegönnt, denn wer bereit ist, diese Risiken zu tragen, der wird auch manchmal belohnt. Aber abgerechnet wird zum Schluss! Die Kaupthing-Bank hat auch Superzinsen versprochen und auch eine Zeitlang bezahlt…aber dann jammern alle, weil es das schöne Geld nicht zurück gibt. Na und? Selber schuld.

  20. Henning sagt:

    Erneuerbare Energie passt in die Zeit, 8% Rendite sind verlockend, doch warum wirbt PROKON um sein Produkt wie „Sauerbier“? Hohe Erlöse, hohes Risiko, Schaltet das Gehirn ein.

  21. Buddha sagt:

    Mein Kommentar zu Prokon: Ich bin seit September 2008 Kapitalanleger. Habe es keinen Tag bereut. Die Zinsen kamen immer pünktlich und auch wenn viel geunkt wird, so gibt´s eigentlich nur eines, MITMACHEN und sich selbst überzeugen.

  22. Joerg sagt:

    Alles sehr interesant und aufschlußreich hier.
    Das ist ungeföhr das gleiche wie bei Wattner Sunasset 2.Die Investieren in Solarkraftwerke und die Rendite liegt auch bei 7-8%.

  23. Maier sagt:

    Lasen Sie bitte die Menschjen in Ruhe. Sie lügen so wie so. Mann kan nicht mehr normal im Internet surfen überal Ihre demliche werbung. Sie wollen nur andere par millionen menschen veraschen.

  24. Henrik Battes sagt:

    Genussrechte sind – so hab ich es auf einem Finanzierungsseminar von dem Genussrechtsfachmann Nr. 1 in Deutschland Dr. Horst Siegfried Werner ( http://www.finanzierung-ohne-bank.de )gelernt – sind rein erfolgsabhängige Beteiligungen am Gewinn und Verlust eines Unternehmens. Es gibt also gar keine feste Verzinsung und auch keine Zinsgarantie bei Genussrechten. Da hat sich Prokon wohl zu weit aus dem Fenster gelehnt; wenn gleichwohl die Prokon-Geschäftsidee gut ist. Ob alles wirtschaftlich aufgeht, muß sich in der Zukunft zeigen.

  25. Doro sagt:

    Hallo Ihr Kontrahenten,

    ich habe einen kleineren Betrag in Prokon Genussrechte seit 2006 investiert und erhalte schön regelmässig und als einzige bisherige Geldanlage wirklich erfreulich stabile Zinsen.

    Sowohl der Wirtschaftsbereich, als auch meine Vorliebe für regenerative Energien lassen mich recht positiv über die Genussrechte und die Aussichten des Unternehmens denken. Der Markt boomt und unsere Poitiker werden den Teufel tun, diese Entwicklung zu torpedieren. Wenn wir endlich Atomstrom durch immer mehr nachhaltigen Strom ersetzen, was kann uns besseres passieren? Im eigenen Land produzierten Strom durch ökologisch hergestellten Strom brauchen wir, um unabhängiger von Atomkraftwerken (im eigenen Land), den Ölmultis mit ihrer Ölwillkür und ebenso unabhängig vom Gas zu werden. Also ran an die regenerativen Energien!

    Was Prokon anbelangt habe ich bisher nur Lob für sie übrig. Eine super Geschäftsidee, sich von blockierenden Banken unabhängig zu machen, damit man spontan und schnell auf das Marktgeschehen reagieren kann. Die aggressive Werbung ist vielleicht nötig, um die Mittel hierfür zusammen zu bekommen. Sollen denn die dusseligen Banken, die lahmen Lebensversicherer und Rüruppies und Riesterpropagandisten alles absahnen. Nein. Ich denke, die Werbung ist nötig, um Geld zum Investieren und konkurrieren zu erhalten.

    Mich interessiert am meisten, wie Prokon in Bezug auf seine Konkurrenz aufgestellt ist. prokon ist mittelständisch und agiert hauptsächlich in Deutschland. Gibt es einen fiffigen WiWi unter uns, der mir erklären kann, wie ich das Marktgeschehen um prokon im Auge behalten kann, damit ich ggf. schnell reagieren kann (verkaufen!). Besteht die Gefahr, dass Prokon aufgekauft wird oder sich grössere Unternehmen bessere Marktrechte erkämpfen? Wie bekomme ich so etwas als Anleger mit?

    Der Geschäftsbericht ist ja nur ein Indikator. Ich kann ja schlecht die GEschäftsberichte der ganzen Windkraftbranche lesen.

    Hat jemand zu meiner Frage eine gute Antwort?

    Beste Grüße und vielen Dank!

    Doro

  26. R. Nagel sagt:

    Ich möchte das mal von einer anderen Seite aus anschauen:
    Windkraft ist eine erneuerbare Energie, die vorrangig (vor Atomstrom)ins Netz eingespeist wird.
    Die Preise für erneuerbare Energien sind gesetzlich festgelegt. Die Abnahme des Stroms also gesichert.
    Die Durchschnittswerte für Windkraft in den letzten Jahrzehnten sind bekannt.
    Das sind schon einmal die wichtigsten betriebswirtschaftlichen Faktoren.
    Wichtig wäre auch noch die Politik der Geschäftsführung, Transparenz der Entscheidungen etc.
    Nicht dass sich die Geschäftsführer über Nacht mit den den Windkraftanlagen noch in die Schweiz absetzen.

  27. Holger sagt:

    Hallo Doro,

    sorry für die späte Anwort. Ich bin aber auch kein Branchenexperte, deshalb von mir nur ein paar grundsätzliche Hinweise, die ich für bedenkenswert halte:

    – Die Genussrechte lassen sich nicht so ohne Weiteres zu jeder Zeit verkaufen. Schnell auf Marktereignisse zu reagieren, ist also eher nicht drin.

    – Dass ein Unternehmen aufgekauft wird, ist eigentlich selten eine Gefahr für Investoren – zumindest nicht unmittelbar. Hin und wieder kommt es allerdings vor, dass Anleihen begeben werden, deren Rückzahlung bei einer Übernahme sofort fällig wird – das ist aber erstens auch keine Katastrophe und zweitens m. W. auf Prokon Genussrechte nicht anwendbar.

    – Statt die Geschäftsberichte aller Windkraft-Unternehmen zu lesen, lohnt sich vielleicht zumindest ein vergleichender Blick auf andere Anlagemöglichkeiten. Wenn es eine nicht-nachrangige Anleihe eines Windkraftunternehmens gibt, die zum Beispiel 7 Prozent Zinsen und gleichzeitig mehr Sicherheit bietet als die Prokon Genussrechte, dann ist das unter Umständen eine bessere Geldanlage. Und gerade in letzter Zeit haben viele mittelständische Unternehmen Anleihen an verschiedene Regionalbörsen gebracht.
    – Vielleicht lohnt sich aber auch ein Blick auf ETFs oder Indexfonds, mit denen man an der Entwicklung der Aktien nachhaltiger Unternehmen teilhaben kann. Das ist zwar auch sehr riskanter, aber in jedem Fall transparent und seriös.

    Und die Werbung von Prokon ist ja nicht nur seriös – sie wurde in einem Fall sogar schon von einem Gericht untersagt, weil sie irreführend war.

    Viele Grüße
    Holger

  28. Stuart sagt:

    Ich bin Amerikaner der auf Einmal „Prokon Windenergie 8% Zinzen“ Werbung in Google Ads sah. „Hoert sich gut,“ dachte ich. Ich habe jetzt saemtliche Forenkommentare im Internet ueber Prokon gelesen. Die Verteidiger dieser Firma machen fast alle die gleiche Argumente (Banken sind auch unsicher, usw.). Mir kommt es vor, diese Posts sind nicht wirkliche Personen sondern nur Firmenpropagandisten, auf English sogenannte „Sock Puppets“. Holger, ich danke Ihnen fuer Ihren Recherchen und Warnungen. Es freut mich, dass Sie sich so fuer den Kleinanleger einsetzen und sich nicht einschuechtern lassen. Vielen Dank.

  29. Holger sagt:

    Hallo Stuart,

    danke für Ihren Kommentar. Ich bin froh, dass sich gerade zu diesem Artikel so viele äußern – und dass dabei auch unterschiedliche Meinungen ausgedrückt werden. Ich denke, dass auch unter denen, die Prokon „verteidigen“ nicht nur Sock Puppets (wir haben diesen Ausdruck übernommen, zumindest bei der deutschsprachigen Wikipedia: dort heißen Doppel-Accounts von Autoren Sockenpuppen) sind, sondern durchaus ernstzunehmende Kommentare. Manche allerdings, ob hier oder anderswo im Netz, klingen schon „etwas merkwürdig“, da gebe ich Ihnen recht. 😉

    Viele Grüße

  30. steinbock232 sagt:

    Ich habe keine Prokon-Genussrechte und auch nicht vor, mir welche zuzulegen. Mit dem Unternehmen und anderen Windkraftprojektierern habe ich mich aus anderen Gründen beschäftigt. Dabei war ich auch vor Ort und habe Menschen und Konzept von Prokon kennengelernt. Um das vorwegzunehmen, diese Art der Werbung ist mir suspekt, ich hasse ungefragte Posteinwürfe und das Ausmaß steht mir erst jetzt so richtig vor Augen, wo ich verstärkt darauf achte. Trotzdem muss ich sagen, dass mir das Unternehmen sehr glaubwürdig vorkam, so ziemlich das Gegenteil von dem, was man sich unter Abzockern und unseriösen Geldmachern vorstellt. Die Geschäftsführer verdienen 150.000 € im Jahr, was ich bei den Umsätzen schon erstaunlich fand. Könnte das eine Erklärung für Ausschüttungen sein, die deutlich über dem liegen was Fonds und Banken nach hohen Gehältern und Boni-Zahlungen zu bieten haben? Mir wurde erklärt, dass es im Kern darum geht möglichst viele Menschen von dem Ausbau der Erneuerbare Energien profitieren zu lassen, anstatt die Kohle für Kreditzinsen in den Schlund der Finanzwirtschaft zu werfen. Leuchtet Euch das ein?

  31. Stuart sagt:

    Das ist jetzt eine neue Verteidigung die ich noch nicht gelesen habe. Steinbock232, ich waere sehr interessiert, wie Sie diese Meinung gebildet haben. Sie haben sich mit dem Unternehmen und anderen Windkraftprojektierern beschaeftigt. Schreiben Sie ein Buch? Wer sind Sie? Ich glaube, Sie haben eine sehr wichtige Perspektive zu bieten, wenn Sie wirklich Zugang zu Windkraftprojektierern UND unabhaengig sind. Ihr anonymes Auftreten hier ist aber nicht sehr vertrauenerweckend.

    Leider faellt mir eine andere moegliche Erklaerung ein, weshalb Prokon gezielt Unerfahrenen direkt anwirbt, statt sich gewoehnliche Kredite auszusuchen.

  32. gerhard rechter sagt:

    Ich denke mal das unter den Schreiber Lobbyisten sind, die
    Prokon schlecht machen! zb. Geldhäuser, Ölhändler/Gaslieferanten,Kraftwerksbetreiber oder deren
    Beschäftigte.
    Hat schon mal einer über die Machenschaften einiger AGs
    geschrieben. zb.der Deutsche Staat und die Telekom.
    Wieviel Anleger wurden da über den Tisch gezogen.
    Ich werde auch Genosse bei Prokon, denn den Firmensitz in
    Itzehoe habe ich mir persönlich angeschaut er macht einen
    wirklich soliden Eindruck!
    Übrigens die Co op ist auch eine Genossenschaft mit 4 % Ausschüttung mit den gleichen Risiken!
    mit freundlichen Grüßen Gerhard Rechter

  33. Holger sagt:

    Hallo Gerhard,

    das ist jetzt nicht nur auf Sie gemünzt, sondern auf die Diskussion insgesamt: Es bringt m. E. wenig, wenn Diskussionsteilnehmer sich gegenseitig unterstellen, sie seien bezahlte Lobbyisten von Prokon oder irgendeiner imaginären Gegenseite. Ich möchte Sie daher bitten, von Unterstellungen abzusehen und sich an Fakten zu halten.

    Ein Fakt: Prokon ist keine Genossenschaft, vielmehr können Anleger bei Prokon Genussrechte erwerben. Selbstverständlich können Genossenschaftsanteile auch sehr riskant sein – aber wer Genussrechte kauft, sollte sich über die Unterschiede im Klaren sein.

    Viele Grüße

  34. herbert sagt:

    Habe sauch mit dem Gedanken gespielt, etwas Kapital bei „Prokon“ anzulegen. Nach recherschen im Internet habe ich aber davon Abstand genommen, weil das ein sehr windiges Geschäft ist, genauso windig wie die Anlegeart für die diese Firma wirbt. Wer darauf hereinfällt ist selber schuld, zumal das Internet viele Möglichkeiten bietet, sich zu informieren.
    Schon allein das hohe Zinsversprechen ist absurd und in der heutigen Krise nicht mehr möglich.
    Viele Grüße

    herbert

  35. Winni sagt:

    Ich sehe die Sache sehr viel simpler und pragmatischer, da ich ein einfach strukturierter Mensch bin. Ich habe seit 2005 bei Prokon 50.000 Euro angelegt. Habe inzwischen bei jährlich 8% insgesamt 20.000 Euro an Zinsen zurückbekommen(Den kapitalsteuerlichen Anteil habe ich jeweils vom Finanzamt zurückbekommen, sodass tatsächlich 8% bleiben).In ca. weiteren 7 Jahren werde ich also mein Gesamtkapital zurück haben.
    Und habe dann immer noch 50.000 bei Prokon angelegt.
    Wenn ich da an meinen schwitzenden Sparkassenberater denke, der mir seine Inhaberschuldverschreibungen zu 2,8% andrehen will, für die ich auch noch horrende Depotgebühren zahlen soll !!!! Nein Danke.
    Machen Sie hier ruhig Prokon weiterhin schlecht. Sie werden es nicht schaffen,zu verhindern, dass immer mehr Menschen die sogenannten sicheren Anlageformen der Banken und Sparkassen hinterfragen. Gruß Winni

  36. Holger sagt:

    Hallo Winni,

    ich gönne Ihnen den Erfolg und hoffe, dass er sich in der Zukunft fortsetzt. Erlauben Sie mir nur noch den ergänzenden Hinweis, dass Genussrechte von Prokon ja nicht die einzige Alternative/Ergänzung zu Tagesgeld und Festgeld sind.

    Viele Grüße

  37. cosmo sagt:

    Ich habe die Beiträge hier mit grossem Interesse verfolgt und frage mich, warum auf der aktuellen Website von Prokon nur die erreichte Verzinsung in 2006 aufgeführt wird. Was ist mit den Folgejahren? Wären die ähnlich erfolgreich, würden sie dann nicht erwähnt?

    Wer hier in wessen Interesse schreibt wird wohl immer unklar bleiben und entwertet die Diskussion hier leider stark.

    Egal ob für und wider, das Vorgehen und die spärlichen Informationen der Unternehmenswerbung stimmen skeptisch genug, um nicht einfach mal Geld dort anzulegen.

  38. Holger sagt:

    bq). Egal ob für und wider, das Vorgehen und die spärlichen Informationen der Unternehmenswerbung stimmen skeptisch genug, um nicht einfach mal Geld dort anzulegen.

    Hallo Cosmo,

    diesen Hinweis finde ich sehr wichtig, und ich glaube, dass er letztlich auch den Kern des Problems trifft: Es geht gar nicht darum, Prokon Betrug zu unterstellen. Ein vorsichtiger Privatanleger sollte einfach schon bei leisen Zweifeln an der Seriosität eines Unternehmens Abstand davon nehmen, dort Geld anzulegen.

  39. Barry Whyte sagt:

    Hallo,
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  40. Tränkner sagt:

    Die Windparks haben bisher nicht ansatzweise 8% Ertrag eingebracht. Gewinn wird jetzt durch die Projektentwicklung der eigenen Windparks ausgewiesen. Es handelt sich um Risikokapital, weder ist der Ertrag sicher noch die Rückzahlung. Wer maximale Sicherheit sucht, ist hier verkehrt.

  41. Holger sagt:

    Hallo Tränkner,

    interessant. Können Sie das noch etwas ausführen? Wie kommt der Gewinn durch die Projektentwicklung zustande?

    Danke und viele Grüße
    Holger

  42. Zorin sagt:

    Wenn Tränkner recht hat, wäre das –
    nach meinem Verständnis – die Vorstufe zu einer Art Schneeballsystem.
    Diese Kette bringt zwar ausnahmsweise was Gutes (außer für
    die Anwohner natürlich) und es existiert zumindest mehr reale Substanz als viele andere Geldanlagen – aber wie bei jeder Kette
    könnten demnach also keine Gewinne ausgeschüttet werden
    wenn sich keine neuen Investoren mehr finden?

  43. windmueller sagt:

    @zorin

    Kannst Du mir mal sagen, was es mit Schneeballsystem zu tun hat, wenn mit der Projektentwicklung von Windparks Geld verdient wird?

  44. Holger sagt:

    Na ja, er hat ja „Vorstufe“ geschrieben. Mich würde aber tatsächlich auch interessieren, wie, warum und wodurch Prokon jetzt Gewinne ausweist, deshalb auch meine Nachfrage an Tränkner.

    Viele Grüße

  45. zorin sagt:

    Hallo Windmueller,

    ist nicht klar was ich meinte?
    Die Anleger glauben die Ausschüttungen kämen aus den Erträgen der Windparks. Stimmt obiger Beitrag, kämen sie aber ganz oder zum Teil aus den Gebühren die den neuen Anlegern für jeweils nachfolgende Parks berechnet werden.
    Ergo: keine neuen Anleger = keine neuen Parks = keine (oder niedrigere) Gewinne für die „Altanleger“ (es mag nicht formal nicht korrekt sein – aber ich assoziiere das mit einem Schneeballsystem).

    Sie können jetzt argumentieren das es völlig egal sei womit eine Firma ihr Geld verdient – solange sie was verdient (also das gilt was für jede normale Aktie gilt).
    Aber in diesem Fall paßt mir das einfach nicht. Also ich will haben was auf der Packung steht: und das sind nachhaltige Erträge aus Windkraft und keine Wachstumsstory.
    Aber bis der Forist oder jemand anders uns die Sache bestätigt oder widerlegt – können wir viel spekulieren. Den Eindruck des letzten Puzzleteils werde ich aber nicht mehr los.

  46. Zorin sagt:

    Nachtrag: die GuV-Rechnung steht ja online. Es wird auf jeden Fall zwischen Betrieb und Prokon Energiesysteme differenziert. Zweiteres umfasst demnach Entwicklung (auch fremdbetriebener?), Wartung (der eigenen Parks), Kapitalberatung. Wer sich auskennt kanns ja mal ansehen – mein Mißtrauen gegenüber allem „geschlossenem“ macht mich sowieso nicht unbedingt objektiv.

  47. Geldanleger sagt:

    Hallo,

    habe letzte Woche Genussrechte bei Prokon gezeichnet und bin ob dieser Diskussion etwas verunsichert.
    Was mich, neben der versprochenen Rendite von mind. 6%, überzeugt hat, war die Tatsache, dass Prokon seit 15(?) Jahren im Geschäft ist. Was spricht also dagegen, dass Prokon nicht auch die nächsten 15 Jahre so weiter macht? Gibt’s da aktuelle Entwicklungen?
    Wenn ich jetzt wieder raus will aus der Nummer – gibt’s hier auch die sonst übliche Rücktrittsmöglichkeit innerhalb von 14 Tagen? Oder welche Möglichkeit habe ich sonst noch?

  48. Holger sagt:

    bq). Was spricht also dagegen, dass Prokon nicht auch die nächsten 15 Jahre so weiter macht? Gibt’s da aktuelle Entwicklungen?

    Nichts, das ich dingfest machen könnte. Warnende Stimmen gibt es öfter mal. Handfeste Probleme nicht, soweit ich weiß. Problem: Wenn die mal auftreten, ist es unter Umständen zu spät.

    Prokon hatte vor Jahren mal gerichtliche Auseinandersetzungen mit Investoren. Allerdings ging es da, wenn ich mich recht entsinne, noch um echte Eigenkapitalbeteiligungen. Lässt sich vermutlich googlen.

    Es ist aber keinesfalls so, dass Prokon irgendwann mal als kriminelles Schneeballsystem aufgefallen wäre. Nicht zuletzt deshalb habe ich mich in dem Artikel, der Ausgangspunkt der ausgiebigen Diskussion hier war, auf eine grundsätzliche Erklärung der Genussrechte und eine Kritik an der halbseidenen Postwurfsendungs-Werbung beschränkt.

    Was die Rücktrittsmöglichkeit angeht: Anlagegeschäfte unterscheiden sich da möglicherweise von normalen Kaufverträgen. Da bin ich aber ernsthaft überfragt. Ein qualifizierter Rechtsanwalt oder eine Verbraucherzentrale wären gute Anlaufstellen.

    Viele Grüße

  49. Ronny sagt:

    Die Argumente von Holger sind unstrittig. Hier wird aber ein PRO oder CONTRA Prokon daraus abgeleitet. Das überwiegt leider oft in den Diskussionsbeiträgen.
    Man mag nun Werbung mögen oder verdammen, hohe Renditen für unseriös halten oder nicht – aber auch das ist noch keine Grundlage für PRO und CONTRA.

    Positives: Das Engagement in Erneuerbare Energien. Das Streben nach Unabhängigkeit von Banken. Die Transparenz der Zahlen. Die Renditen, die bei (bisher) guter Geschäftslage sogar erhöht wurden. Die (eingeschränkte) Rückkaufgarantie, um den Handel bzw. die Veräußerung zu erleichtern.
    Negatives: Ein Genussrecht ist steuerlich zwar KEINE unternehmerische Beteiligung (sondern nur eine Geldanlage), aber der Anleger trägt das unternehmerische Risiko mit.

    Bei Genussrechten ist also generell eine „Unternehmer-“ und nicht eine „Unterlasser-Mentalität“ gefordert. Die gute Entwicklung in der Vergangenheit ist zwar keine Garantie für die zukünftige Geschäftsentwicklung, aber Stand heute sind die Prokon-Genussrechte keinesfalls schlechter, als andere risikobehaftete Geldanlagen. Punkt.

    Ich überlege schon länger, und da ich gerade welche zeichnen möchte, hatte ich gerade nochmal dazu gegoogelt. Auch wenn hier eine (oberflächlich betrachtet) kritische Stimmung überwiegt, haben mir die Beiträge (besonders die von Holger, und
    der von Dr. Johannes Krämer, 30-03-’11 15:41) geholfen meine persönliche Einordnung zu bestätigen.

    Nachdem ich hier also weder Verwerfliches, noch Überraschendes, noch außergewöhnlich Negatives gefunden habe, steht für mich fest: Ich werde Prokon-Genussrechte in mein Portfolio aufnehmen!

  50. Ich habe mich immer schon gewundert, dass Prokon hier Werbung auch in der Bahn, etc. macht. Das Genussrechte ein kompliziertes und kein sicherheitsorientiertes Anlageprodukt sind, ist ja bekannt. Dem Kleinanleger wird hier natürlich etwas anderes suggeriert. Das Kleingedruckte ist mal wieder entscheidend.

  51. Holger sagt:

    Kurzer Hinweis: Bei Value and Opportunity gibt’s einen interessanten Artikel – „Kurzanalyse Prokon(Kurzanalyse Prokon Genussrechte)“:http://valueandopportunity.com/2012/04/06/kurzanalyse-prokon-genusrechte/.

  52. Kathleen sagt:

    Ein wirklich sehr informativer und vor allem aufschlussreicher Bericht. Ich hatte auch schon solchen Quatsch im Briefkasten, nun hatte ich mich endlich mal entschieden, mich genauer zu informieren, was da eigentlich dran ist. Danke für deinen Beitrag also, der mich sehr aufgeklärt hat! Kathleen

  53. tumleh sagt:

    Ich habe heute den Flyer von Prokon zum xten male erhalten und überlege ernsthaft dort Kapital anzulegen. ich kann die ganze Unruhe nicht verstehen, wenn ich die Aktienmärkte der letzten Jahre sehe, dann kamm ich doch froh sein, wenn ich schon mal anhand der Zinszahlungen einen Teil meines Kapitals zurückbekomme. Ich habe Anfang 2007 über eine seriöse Bank angelegt und hatte in den letzten 4 Jahren Verluste von 34 %, von Gewinn keine Spur und weitere 5 Jahre warten, worauf? Spanien, Italien, es geht weiter und nur die Großen sahne ab. Jetzt kann ich die letzten 66% auch noch verzocken, vielleicht hilft´s wenigstens der Umwelt und sicher meinem Gewissen.

  54. Holger sagt:

    bq). Jetzt kann ich die letzten 66 auch noch verzocken, vielleicht hilft´s wenigstens der Umwelt und sicher meinem Gewissen.

    Hallo tumleh, Sie wollen sicher nicht belehrt werden, aber ich halte diese Einstellung – bei aller verständlichen Enttäuschung über Ihre Verluste – für falsch und gefährlich. Immerhin reden Sie immer noch über den Großteil des ursprünglich angelegten Vermögens. Und selbst wenn es weniger wäre: „Verzocken“ ist eine Freizeitbeschäftigung, keine Anlagestrategie.

    Viele Grüße

  55. maik sagt:

    Wieviele Aktiengesellschaften wieviele Banken und in der letzten Zeit wieviele Immobilienfonds sind Pleite gegangen oder müßten Ihre Dividenden und Außschüttungen einstellen.
    Ich habe mein Geld weit gestreut und bin auch Kunde zweier großer Privatbanken geworden. Was ich dort schon an Werbung bekommen habe und Jeden Tag Überall sehe! Ganz wichtig ist es sich zu informieren und ein Gefühl für etwas bekommen dann noch einige Nächte schlafen. Außerdem Risikostreuung Liebe Grüße Maik

  56. Grasshopper sagt:

    Hallo Holger, du scheints ja der Oberguru dieses Blogs zu sein. Du gibts über jeden Kommentar deinen Senf dazu. Hast du Wirtschaftswissenschaften studiert? Lass andere doch auch mal zu Wort kommen. Übrigens, ich habe schon mehrere Jahre Genußrechte von PROKON und bin bisher sehr zufrieden. Vor 14 Jahren hatte ich bei der Postbank in Luxemburg 5000 DM angelegt, nach fünf Jahren Anlage war die Hälfte meiner Anlage weg. Da hatten wir noch nicht die Bankenkrise. Auf meine Einwendungen bei der Postbank habe ich bis heute noch keine Antwort erhalten.

  57. Holger sagt:

    Hallo Grasshopper,

    ich habe jetzt lange überlegt, ob ich antworten oder einfach mal andere zu Wort kommen lassen soll. Aber da Du mich direkt angesprochen hast: Ich bin zumindest derjenige, der den Server für diese Website bezahlt. Und ich glaube, ich habe hier niemandem das Wort abgeschnitten.

    Übrigens, dass andere Anlageformen Verluste bringen oder gebracht haben, ist weder ein Argument für Prokon noch gegen Prokon.

    Viele Grüße
    Holger

  58. Andreas sagt:

    Ich bin nur durch Zufall auf diese Diskussion hier gestoßen und möchte mich auch gern zu Prokon äußern.
    Worüber ich die Werbung von Prokon vor 2 Jahren gesehen habe … ich weiß es nicht mehr 100% ig … ich glaube irgendwo im Internet.
    Habe dann lange überlegt und war sehr zögerlich…. Den Ausschlag für mein Investment gab dann eine Info-Veranstaltung für die ich mir Zeit nahm und die mich überzeugt hat. Gerade den offenen Umgang mit Fragen bei Dieser Veranstaltung fand ich toll und danach konnte man sogar bei bedarf Herrn Rodbertus ( Chef von Prokon ) persönlich ansprechen und befragen.Ich bin ein Typ, der eher skeptisch ist wenn er von Personen im feinen Anzug beraten wird. Wichtig sind mir überzeugende Argumente und vor allem das Ziel !!!
    Und das Ziel von Prokon ist nicht “ Gewinnmaximierung ohne Rücksicht auf Verluste „….. Das Ziel ist die Regenerativen Energien voranzubringen.
    Deutschland braucht die Regenerativen Energien….vielleicht nicht ünbedingt heute…. aber sicher morgen oder übermorgen….
    Die Rohstoffe werden immer knapper …. weltweit…..
    Und dadurch in nicht ferner Zukunft sehr teuer….. Um so schneller Deutschland die Energiewende schafft desto besser wird es uns in der Zukunft gehen….denkt an meine Worte….
    So, das dazu…..
    Ich bin also seit ca. 2-3 Jahren Anleger bei Prokon (Genussrechte) und habe immer pünktlich meine Zinsen ausgezahlt bekommen. Werde meine Anlage dort weiter aufstocken !!!
    Irgendwann werde ich auch ein Windparkfest von Prokon besuchen um mir eins ihrer Windräder von nahem anzusehen.
    Und jedem dem was an Deutschland liegt und der sein Land liebt legt auch einen Teil in regenerative Energien an !!!
    Muss ja nicht unbedingt bei Prokon sein ……
    Freu mich auf Reaktionen und werde Diese Diskussion hier weiter verfolgen !!!

    Andreas aus Berlin…

  59. Andreas sagt:

    Und Heute sind die Zinsen für das 1. Halbjahr 2012 gutgeschrieben worden !!!

  60. Daniel sagt:

    Vielen Dank für die gründliche Aufarbeitung des Themas. Ich bin selbst Ex-Anleger bei Prokon (5.000 EUR), habe vor ca. 1 Jahr mein Kapital samt Zinsen vertragskonform ausbezahlt bekommen (auch während der Laufzeit stets pünktlich). Natürlich verbunden mit dem Angebot, mir die Kündigung nochmal gut zu überlegen, neu zu investieren etc. Ich bekomme seitdem auch regelmäßig PROKON-Rundbriefe, in denen fleißig mit der Sicherheit und den hohen Renditen der Anlage geworben wird. Mit einer anderen – im Risiko bzw. in der Anlageform ähnlich gelagerten – Anlage kam ich für den Ausstieg leider zu spät. Damals (ich meine, das war 2007) ging es um sog. Teilhaberschuldverschreibungen der DM Beteiligungen GmbH, die großzügig in Immobilien investiert hatte und jährlich händeringend nach neuen Anlegern suchen musste, um die Alt-Anleger inkl. Zinsen bedienen zu können. Auch dort hatte man mit satten Renditen bei gleichzeitig hoher Sicherheit und Garantie geworben, noch bis wenige Tage vor der offiziellen Insolvenz. Wenn ich mich richtig erinnere, lief das Geschäft auch seit über 15 Jahren. Ein ähnlicher Fall, in der tausende Kleinanleger zu gutgläubig waren, war die WBG Leipzig West AG, siehe: http://www.ptext.de/nachrichten/insolvenzverwalter-wohnungsbaugesellschaft-leipzig-west-ag-wbg-unterliegt-oberla-337923 oder (zugegebenermaßen etwas älter): http://www.fröhling-albers.de/recht-news/?p=93. Am Ende konnten die Anleger froh sein, überhaupt noch einen symbolischen Minimal-Anteil des eigenen Kapitals zurückzubekommen (in meinem Fall irgendetwas unter 5%).
    Fazit: wenn man das Risiko kennt bzw. mit der relativen Unsicherheit leben kann, ist das in Ordnung. Aber wie bereits von vielen kritisiert, erscheint die von der Eigenwerbung suggerierte Sicherheit wenig seriös. Echte Anlagenberatung und Aufklärung geht auch anders.

  61. Andreas sagt:

    Hallo Daniel,
    Danke für den Beitrag….
    In den beiden Fällen ging es ja wohl um Immobiliengeschäfte.
    So etwas würd ich nicht mal mit der Kneifzange anfassen.
    Bei Prokon jedoch weiß man wo das Geld investiert wird und Immobilienblasen oder Schrottimmobilien gibt es bei Windrädern nicht.
    Sicher gibt es keine 100%ige Sicherheit bei einer Anlage die 8% abwirft.
    Ich lese die Prokon-Rundbriefe sehr genau und finde das alles ganz schlüssig was dort geschrieben wird.
    Dieses Jahr will Prokon auch noch eigenen Strom anbieten ….. Ihr dürft raten von wem dann mein Strom kommt !!! 😉
    Ich hoffe auf weitere interessante Äußerungen !!!

    Andreas

  62. Hackbert sagt:

    Andreas, Sie haben es weiter oben richtig gesagt:
    Es handelt sich bei Genusscheinen um eine unternehmerische Beteiligung. Man trägt volles unternehmerisches Risiko, hat
    aber keinerlei unternehmerische Befugnisse! Diese bittere Erfahrung habe ich gerade mit anderen Genussscheinen gemacht.
    Und dabei viel Geld verloren.
    Mitbestimmung will Prokon nicht. Daher haben sie die Kommanditgesellschaften mit zum Teil sehr rüden Methoden aufgelöst.
    Die viele Werbung von Prokon ist mir hochgradig suspekt. Erinnert sehr an EECH. Wie die geendet sind weiss man ja.
    Klar: Prokon zahlt sogar 8% statt 6. Sie lehnen sich immer mehr zum Fenster raus. Sie können auch gar nicht mehr zurück. Wenn sie die Verzinsung zurückfahren, würde es massiv Genussscheinskündigungen geben. Noch funktioniert das System. Noch rennen sie unermüdlich durchs Land und werben Kapital ein. Wenn das mal nicht mehr läuft, wird das ganze wie ein Kartenhaus zusammenfallen (wie EECH).
    Prokon schreibt, mit Windparks kann man 7-11% Rendite machen. Komisch; ich hatte eine Reihe von Windpark-Bet. mit folgendem Ergebnis: 2 gut, 1 ok, 2 schlecht, 2 katastrophal. Und last but not least hatte ich auch eine kleine Bet. bei Prokon. Die hat in 3 Jahren bis zur Zwangsauflösung nicht einmal die Planerträge erreicht.

    Ich kann nur sagen: Genussscheine sind hochriskant. Ich mach das sicher nie mehr, und schon gar nicht bei Prokon.
    Es gibt seriösere Möglichkeiten in erneuerbare Energien zu investieren.

  63. Autonom sagt:

    Hallo an alle,
    die diskussion finde ich wirklich sehr interessant, weil mich unseriöse angebote immer neugierig machen. Klingt jetzt komisch, aber ich denke man lernt am meisten aus solchen geschichten (hoffentlich ohne lehrgeld) und kann daraus schlüsse ziehen.

    Ich habe mich mit Prokon bisher nicht beschäftigt und auch nicht vor zu investieren, dass liegt allerdings an der generellen abneigung zu genussscheinen.

    Am aufschlussreichsten finde ich den link von holger (http://valueandopportunity.com/2012/04/06/kurzanalyse-prokon-genusrechte/) und der bringt sehr gut zum ausdruck was wirklich komisch an der sache ist.
    Agressive werbung gibt es heutzutage überall von vielen verschiedenen seiten aus, allerdings finde ich, dass es immer einen grund gibt um werben zu müssen (kostet ja geld)…. wenn alles so tuttifrutti wäre dann müsste man wohl nicht werben, denn die mundpropaganda würde dies erledigen.

    Was mich wirklich wundert und da meine ich jetzt nicht nur Prokon, dass die windfonds und ähnliche modelle kämpfen müssen um rendite zu erwirtschaften. Da gibts einspeisvergütungen, verträge,…. sollte doch an und für sich kalkulierbar sein. Und da sollte man doch aus erfahrung realistische rendite beurteilen können. (abgesehen von windschwankungen)

    Und wenn die investments so lukrativ wären, warum bekommt man dann keine möglichkeit eine direktbeteiligung zu erwerben? Wär doch auch günstiger als nen kredit bei der bank zu holen….

    Muss wirklich dazusagen, dass ich mich nicht sehr intensiv mit prokon beschäftigt habe und mir keine definitive meinung bilden will, obwohl ich eher auf holgers seite bin.

    Hoffe dass mein kommentar trotzdem als denkanstoß dienen kann.

    MFG

  64. Markus sagt:

    Moin,
    finde die Diskussion um Prokon hier klasse. Ich bin selbst kein Anleger (und werde auch sicher keiner), beschäftige mich jedoch berufsbedingt mit Kapitalanlagen.
    Das Prokon Konzept ähnelt in der Tat sehr der EECH. In meinen Augen ist es ein Schneeball System, solange frisches Geld nachkommt, kann bedient werden – die Tatsache, dass dies seit 15 Jahren funktioniert hilft hier leider wenig.
    Manch einer hat vielleicht den Fall „Helmut Kiener“ verfolgt, die K1 Gruppe hatte über 13 Jahre einen exzellenten track record – geplatzt! Wer kennt Phoenix Managent Accounts? Über 10 Jahre ein Star am Markt – geplatzt! Solche und ähnliche Fälle gibt es leider zu genüge, ich hoffe nicht dass Prokon sich hier einreiht, befürchte es aber.
    Wer mag, darf gerne den Bericht der Financial Times Deutschland lesen:
    http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/:geldanlage-oeko-energie-was-hinter-prokons-verlockungen-steckt/70052954.html

    Das Institut der Wirtschaftsprüfer hegt Zweifel an der Seriosität, hmm komisch. Die Argumentation die zu den Zweifeln führen ist schlüssig und bringen mich wieder zum Schneeball zurück.

    Whatever, jeder wie er mag. Ich rate nur zur Vorsicht. Windkraft ist sicher eine gute Sache, mit dem Kostenapparat der Prokon aber trotzdem 8% nachhaltig zu erwirtschaften, ist unglaubwürdig und nicht realistisch.

    Gruß Markus

  65. Arschloch sagt:

    Investiert in Nutten, da ist die Kohle am besten angelegt
    und hin- und wieder ergibt sich auch mal eine nette Spritzgtour…..grins.

  66. Jeppa sagt:

    Sämtliche Risiken der Genussrechte beziehen sich auf den Insolvenzfall von Prokon. Das heißt, bei der Risikoeinschätzung kommt auf die Einschätzung des konkreten Insolvenzrisikos von Prokon an. Ich für meinen Teil halte das Insolvenzrisiko für sehr überschaubar. Ich bin selbst im Bereich Windenergie tätig, das Geschäftsmodell von Prokon ist mir gut nachvollziehbar, die Ertragszahlen sind für jeden Windpark einzeln im Internet transparent dargestellt. Da sind ein paar Krücken dabei, aber auch ein paar richtig gute. Im Mittel jedenfalls sind die Erträge so, dass sich davon Renditen im der Größenordnung 8% finanzieren lassen.
    Hinsichtlich der Firmenphilosophie läuft es auf die Frage hinaus, ob man sich vorstellen kann, dass es Menschen gibt, die sich in ihrem Tun nicht nur einzig und allein von Rendite-Interessen leiten lassen, sondern auch von einem gewissen Idealismus. Ich weiß, dass es in der Windbranche beides gibt, wobei mein Erfahrung diejenige ist, dass je früher jemand in dieser Branche aktiv war, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er von Idealismus geprägt ist. Ich kenne Herrn Rodbertus nicht persönlich, traue ihm aber ein eher hohes Maß an Idealismus zu (vielleicht gepaart mit einer gewissen Abneigung gegenüber Banken, wo auch immer die herkommen mag). Das macht es für mich plausibel, dass Prokon bereit ist, an private Anleger eine vergleichsweise hohe Ausschüttung von 6-8% zu zahlen, anstatt sich das Geld zu günstigeren Konditionen als Fremdkapital von den Banken zu besorgen.
    Vergangene Erfahrungen von pünktlich geleisteten Zinszahlung sind m.E. kein verlässliches Argument gegen ein „Schneeballsystem“. Aufgrund der oben gemachten Ausführungen halte ich die Indizienlage dafür aber für eher dünn. Das würde doch eines nicht unerhebliches Maßes an krimineller Energie bedürfen, das ich bei Prokon so nicht sehe.
    Thema Werbung: Laut Prokon-Angabe werden 6% des neu erworbenen Genussrechtskapitals für Werbezwecke eingesetzt, das ist zwar nicht wenig, halte ich aber durchaus noch für vertretbar. Der teilweise etwas aggressive Ton gefällt mir allerdings auch nicht unbedingt. (Das kenne ich aber auch von anderen Enthusiasten, dass sie im Eifer der guten Sache manchmal in manchen Äußerungen ein wenig übers Ziel hinausschießen).

    Fazit: Ich würde Prokon-Genussrechte nicht unbedingt als alleiniges Standbein einer Altersvorsorge wählen (wie es Herr Rodbertus wohl getan hat), als vergleichsweise renditestarke Anlage mit recht guter Sicherheit (im Vergleich zu Kursschwankungsrisiken bei Aktien und Fonds) halte ich sie aber für durchaus empfehlenswert.

  67. Patrick sagt:

    Hallo zusammen..
    Auch ich habe diese Infoflyer im Briefkasten bekommen und war, zugegebenermaßen, Neugierig über diese Art von Anlage. Nachdem ich nun mehrere Foren durchgelesen hab und auch auf dieses hier gekommen bin, komme ich zu dem Schluss, dass Holger hier gute Aufklärungsarbeit geleistet hat. Insbesondere auch der Bericht von Value and Opportunity http://valueandopportunity.com/2012/04/06/kurzanalyse-prokon-genusrechte/)
    hat mich dazu gebracht, keine Genussrechte der Prokon zu zeichnen. Es ist mir einfach zu riskant. Ich sehe hier einfach zu viele Contras als Pro.
    Ich hoffe, dass auch andere „aufwachen“ und ihr Geld in sicherere Alnagen investieren.
    Mit Grüßen aus München

  68. Anleger sagt:

    Hallo zusammen,

    aktuell gab es bei PROKON einige Veränderungen, u.a. wurde die Mindestlaufzeit von vormals 3 Jahren gestrichen, so dass man nun mit einer Kündigungsfrist von 4 Wochen die Genussrechte garantiert zurückgeben kann. Kann sich vielleicht jemand etwas detaillierter mit diesen Veränderungen, auch hinsichtlich ihrer Qualität, auseinandersetzen? Vielen Dank im Voraus!

  69. Staubi sagt:

    Hallo Leute ich bin schon seit 5 Jahren bei Prokon.
    Bisher habe ich immer gute Erfharungen gemacht. Außerdem möchte ich mein Geld auch nicht mehr den Banken geben. Weil dort weiß ich wie gewirtschaftet wird. Macht ihr das etwa noch? Also ich finde die Idee von Prokon und Juwi und wie sie noch alle heißen sehr gut. Sie versuchen das Geld direkt vo den Bürgern zu holen und damit die Banken zu umgehen. dafür gibts ein bischen mehr Zins.

    Ich bin froh über alle Leute die die erneuerbaren Energiequellen vorranbringen möchte. Euch halte ich dagegen für Miesmacher. Ihr solltet euer Geld bei den Banken für 20 Jahre bei 1% Zins fest anlegen und dann einfach Glücklich sein, über aktuelle Inflation möchte ich jetzt gar nicht schreiben.

    Aber ihr sollte nicht anderen Menschen sagen wie unsicher das mit den Erneuerbaren Energien ist! Es gibt nämlich Menschen die davon überzeugt sind, das Wins, Bio und Solarenergie die Zukunft ist!

    MfG
    Staubi

  70. Heiko sagt:

    Hallo alle zusammen,

    ich halte gerade den neuesten Flyer von PROKON in der Hand und unterstelle jedem Investor, daß er sein Geld nur in vertrauenswürdige Unternehmungen legen will. Vertrauenswürdig setzt man doch wiederum mit Ehrlichkeit gleich, auch den Bürgern gegenüber, die auf dem Finanzmarkt und im Finanzrecht nicht so bewandert sind – oder ?

    Soll heißen. unabhängig von allen Einträgen hier sollte doch jeder für sich wieder anfangen einfach nur logisch zu denken. Man reduziere alles auf die vorliegenden Fakten und diese lauten nun einmal: Heute lese ich wieder in meinem Flyer: „SICHER“, „ZUVERLÄSSIG“ um nur bei der 1. Seite zu bleiben. Genussrechte sind aber nun einmal risikobehaftet und nicht sicher oder zuverlässig. Das ist irreführend ! Ich könnte mich nun noch viel mehr in Details ergehen – aber muß ich das wirklich ???

    Seriös bedeutet, ich habe von Anfang an keinerlei Bedenken und es entstehen auch später keine, egal was hier geschrieben wird, WENN ES VON DEN MIR BEKANNTEN FAKTEN nicht abweicht.

    Alles andere zerredet das Wesentliche doch nur und raubt wahnsinnig viel Zeit

  71. Sindy sagt:

    1. Genussrechte sind niemals eine sichere Anlage.
    2. Genussrechten wird immer eine höhere Verzinsung gegeben als anderen Kapitalgebern.
    3. Bei Genussrechten ist man immer am Gewinn und am Verlust beteiligt. Sprich wenn es schlecht läuft, dann gibt es keine Zinsen und wenn es ganz schlecht läuft, dann gibt es auch kein Geld zurück.
    4. Genussrechte können aber auch ganz toll laufen. Wenn es der Firma gut geht und sie ordentlich gewinn macht. Dann hat man ganz tolle Karten mit Genussrechten.

    Dies aber liegt allen Genussrechten zugrunde. Das ist völlig unabhängig von der Firma Prokon. Wir sind doch keine Generation Doof oder sowas. Bevor man eine Finanzanlage macht, sollte man sich ja auch informieren können was Genussrechte sind und was sie können.

    Ich habe Genussrechte. Zwar nicht von Prokon, aber die sind genauso unsicher wie die hier. Ansonsten würde man eine solche Verzinsung nicht zu stande bekommen. Meine laufen prima. Ich bekomme regelmäßig überdurchschnittliche Renditen.
    Klar sollte man bei so einer einlage nur Kapital nehmen, dass man auch verschmerzen kann wenns weg ist. Aber ganz ehrlich, meckern ohne es ausprobiert zu haben ist doch Jammern auf hohem Niveau.
    Prokon bietet doch schon ab 100Euro an, da ist kaum was kaputt. Wisst ihr was, ich weiß nicht wie seriös Prokon ist. Aber ich denke ich investiere mal 100€ und dann weiß ich es. Falls das gut läuft, kann ich immer noch aufstocken. Falls es schief geht, dann hab ich eben mal nen Hunni verlohren, sowas stecken andere in Spielautomaten und haben auch nix davon.

    Aber klug ist meckern ohne auszuprobieren nicht, denn wenn man es ausprobiert und tatsächlich dabei gewinnt, dann haben all die das nachsehen, die immer nur an die „Bösen“ glauben. Denn wer investiert und gewinnt, gewinnt. Wer investiert und mal bei einer Anlage verliert, der gewinnt bei einer anderen und gewinnt somit langfristig. Wer aber immer nur jammert, der wird immer auf dem sitzen was er hat oder eben nicht hat.

    Viel Spaß dabei!

  72. Andreas sagt:

    Nur zur aktuellen Info :

    Prokon wird die Zinsen für die Genußrechte reduzieren.
    Für das 1. Halbjahr 2013 gibt es noch 8 %
    Voraussichtlich für das 2. HJ 7 %
    Ab 2014 voraussichtlich 6,5 %

    Begründet wird dies dadurch, dass Prokon den Anteil für Bankkredite zurückfahren möchte (derzeit ca. 10%).

    Jetzt wird es wieder einige geben die meckern …..

    Dann geht doch in andere Anlageformen !!!

    Die Zinsen für das 2. Halbjahr 2012 sind jedenfalls Mitte Januar auf meinem Konto eingeflogen !!!

    Was noch zu erwähnen wäre, dass Prokon seit Januar auch Strom an Endkunden verkauft.
    Wenn man mind. 250 Euro Genußrecht hält bekommt man sogar 1/2 Cent Rabatt !!!

    Zur Zeit wären das nun mit Rabatt 24,5 Cent/Kwh und 6 Euro pro Monat Grundpreis.

    Preisgarantie bis Ende 2013 (vorbehaltlich etwaiger Steueränderungen)

    Für nen Ökotarif kann sich das durchaus sehen lassen !!!

    Prokon Strom hat absichtlich kein Ökozertifikat, da Prokon den Windkraftstrom seiner eigenen Anlagen vermarktet und auch nur so viel verkaufen wird wie die eigenen Anlagen produzieren.

    Der Gewinn geht eben wieder in neue Windkraftanlagen !!!

    Gruß

    Andreas

  73. egghead sagt:

    Ich habe meine Genussscheine nach mehreren Jahren komplett zurückgegeben und in Dividendenaktien umgetauscht. Jetzt bin ich von 8%-Zinsen auf 4%-5% Dividendenrendite runter, schlafe aber besser.

  74. Holger sagt:

    bq). Wer aber immer nur jammert, der wird immer auf dem sitzen was er hat oder eben nicht hat.

    Hallo Sindy,

    danke für Ihren interessanten Kommentar. Ich hoffe nicht, dass auf dieser Website nur gejammert wird. Dass ich die Werbestrategie von Prokon dubios finde, heißt ja nicht, dass ich deshalb gleich von allen riskanten Investments abrate. M. E. gibt es aber genügend riskante Anlagemöglichkeiten, an deren Seriosität ich nicht den geringsten Zweifel habe – deshalb muss ich nicht irgendwo Geld anlegen, wo eben doch Zweifel existieren. Kann ja sein, dass Prokon ein Super-Laden ist, und ich bin auch gerne bereit allen hier geschilderten positiven Erfahrungen zu glauben. Aber das weckt bei mir immer noch nicht das Bedürfnis, es dringend selbst ausprobieren zu müssen.

    Viele Grüße
    Holger

  75. Marc sagt:

    Von allen Foren, die sich mit Prokon beschäftigen, ist dieser hier am ausgewogensten, größtenteils dank Holger, der sehr bemüht ist, nicht zu polemisieren. Ja, mit dem Werbeflyer hat Prokon sich ein wenig weit aus dem Fenster gelehnt und hat folgerichtig gerichtlich auf die Finger bekommen. Dennoch ist solche Werbung, die auf die Vorzüge verweist und die Risiken eher in nachgelagerten Infoblättern beschreibt, nichts Ungewöhnliches. Auch ist das Internet voll mit Werbung für Anlagen im Windenergiebereich mit Renditen von 6-9%. Die vielgelobte ABO Wind / ABO Invest hat ja auch Genussrechte mit 8% Rendite aufgelegt, also daran ist auch nichts Ungewöhnliches zu erkennen. Dass Genussrechte den beschriebenen Risiken unterliegen, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Warum wird dann soviel auf Prokon herumgeritten? Meine Erklärung ist: hier versucht sich eine anthroposophisch/ethisch angehauchte (dabei sogar erfolgreiche) Geschäftsidee im Haifischbecken zu behaupten, und das gefällt den Haien und deren parasitischen Schiffshaltern ganz und gar nicht. Die Pseudo-Mafia (Banken, von Wirtschaftsblättern unterstütze finanzielle Interessen, etc.) versucht, Querdenker zu verscheuchen bzw. in die kriminelle Ecke zu drängen, zumindest aber ihnen ein Bein zu stellen. Argumente werden wiederholt und systematisch weit verbreitet. Prokon kommt mit dementi gar nicht mehr hinterher. Es ist jas schon ein Propagandakrieg. Insofern hoffe ich, dass die Unkenrufe nicht zu der erhofften selbsterfüllenden Prophezeiung werden, indem sie bestehende und potentielle Prokon-Anleger verschrecken. Das wäre ja perfide und schade für eine (meinem persönlichen Eindruck nach) sympathische Firma, die es mal anders anpacken möchte. Und ja, ich bin bei Prokon investiert, aber nicht nur dort.

  76. egghead sagt:

    Ich war von Anfang an dabei, habe einige Kommanditbeteiligungen gehabt. Dann hat Prokon die Umwandlung der Kommanditbeteiligung in Genussrechte beschlossen. Eine undurchsichtige und in jedem Fall einseitig gewollte Aktion unter dem Begriff „Änderung des Geschäftsmodells“. Es wurde informiert, dann unterschwellig gedroht, am Ende mit höhren Umtauschkursen gelockt. Eine ganze Flut von Briefen etc., ich denke ungern an diese Zeit zurück.
    Über Jahre war unsicher, ob das Kapital nicht doch irgendwo weg wäre, denn ein Genussschein ist weniger wert als eine direkte Beteiligung an einem Sachwert.
    In ein Unternehmen, das einseitig und gegen den Willen der Anteileigner die Bedingungen ändert habe ich jedenfalls kein Vetrauen.
    Desweiteren möchte ich mein Geld nicht in Werbeaufklebern für den Genussschein in der U-Bahn sehen sondern auf dem Konto.
    Ich bin mit einem blauen Auge davongekommen und hoffe, dass die Flut an Werbung nun aufhört.

  77. Andreas sagt:

    Hallo Marc,
    Endlich mal ein sympathischer Beitrag.
    Es ist merkwürdig, dass man in den Medien so viel negative Berichte über Prokon findet.
    Dann zeigt mir doch mal einen Anleger, der mit Prokon Genussrechten auch nur einen Euro verloren hat.
    Sicher hat Prokon mit den Kommanditbeteiligungen und die Umwandlung dieser in Genussrechte sich keine Fans unter diesen gemacht.
    Das kann ich natürlich auch verstehen, dass man das nicht gut findet, dass das letztendlich zwangsweise getan oder mit allen Mitteln versucht wurde.
    Siehe letzter Beitrag von egghead !!!
    Aber wieso seht Ihr das als “ Werbeflut „…..
    Mir gehen viel mehr die Werbeprospekte der vielen Möbelhäuser auf den Keks, die mir den Briefkasten zumüllen.
    Ich empfehle weiter jedem die Anlage einer gewissen Summe bei Prokon.
    Alles soll man eh nicht auf eine Karte setzen.
    Eine Frage an Egghead: Bist du sicher, dass Du mit einer Aktienanlage besser schlafen kannst ???
    Wenn Jemand per Mail mit mir diskutieren möchte…. gerne…. nur zu !!!!

  78. Marc sagt:

    Nur mal ein kleines Beispiel dafür, wie Prokon im Internet dargestellt wird.
    Wenn man in Google gezielt nach Firmen im Windenergiebereich sucht (z.B. „Prokon“ :-)), bekommt man ganz oben Links angeboten, die auf die Firma EEV-AG gehen, und auf eine Seite http://www.ich-investiere-gruen.de/. Aha, klingt vielversprechend, gehen wir erstmal da hinein. Tatsächlich werden dort Anbieter von Windkraftanlagen im Sinne von Genussrechten aufgelistet. Über Prokon liest man dort:
    Die Procon Genussrechte beteiligen die Anleger dabei am Gewinn des Unternehmens. Der Nachteil dieser von Prokon ausgegebenen Genussrechte ist, dass die Anleger über kein Stimmrecht verfügen und ebenso an eventuell anfallenden Verlusten der Prokon Unternehmensgruppe beteiligt wären. Somit geht die versprochene Rendite in Höhe von 8% von Prokon naturgemäß mit einem gewissen Risiko einher
    Über die EEV AG heißt es dagegen weiter unten:
    Die EEV AG bietet Genussrechte an. Die Mindestlaufzeit der aktuell angebotenen Genussrechte der EEV AG beträgt 3 Jahre. Es wird eine Rendite in Höhe von 6 – 9% in Aussicht gestellt
    Hallo? Bedeutet das, dass die Genussrechte der Firma EEV AG weniger risikoreich sind als die der Firma Prokon? Wohl kaum: die Risiken werden ausführlich im Verkaufsprospekt auf der Webseite der Firma EEV AG beschrieben (wie ja auch im Verkaufsprospekt der Firma Prokon). Hätte man auf der investier-gruen-Seite da nicht lieber auf eine allgemeingültige Risikoerläuterung verweisen können mit dem Vermerk, sie treffe auf alle Anbieter von Genussrechten zu? In Sachen Genussrechte im Windenergiesektor wird schon mit zweierlei Maß gemessen, zum Nachteil der Firma Prokon.
    Nur meine Beobachtung.

  79. Schipfer sagt:

    Habe in 2009 in Prokon Anleihen investiert. Habe alles verloren!!! Unter ganz dubiosen Umständen.
    Und jetzt war mal wieder eine Werbung im Briefkasten, diesmal für Genuss-Scheine!
    P.Sch.

  80. Andreas sagt:

    Das war ganz sicher nicht die Firma Prokon über die hier geredet wird !!!
    Sind einfach alle zu oberflächlich hier.
    Wer Geld anlegen möchte sollte sich vorher richtig über die Sache informieren.

    Grüße

  81. Schi sagt:

    Oho, da weiss das einer besser. Aber falsch.
    Das war eine Anleihe von PROKON Nord Energiesysteme in Leer.
    Ist dann 100%ig übertragen worden in
    N.prior energy GmbH ebenfalls in Leer.
    Jetzt Insolvenz. Hab alles verloren!
    Und jetzt kommt regelmäßig ein Flyer, diesmal für Genussrechte von Prokon.
    Schi

  82. Marc sagt:

    Nein nein nein nein, so kann man das nicht machen. Es handelt sich um ein anderes Unternehmen. Aus der ursprünglichen (1995 gegründet) PROKON Energiesysteme GmbH entstand 1997 zum einen PROKON Nord GmbH in Leer (später geändert in N.prior energy GmbH, die jetzt pleite ist), und zum anderen PROKON Unternehmensgruppe in Itzehoe, um die es in diesem Blog geht, und die mir seit 2006 jedes Jahr pünktlich und korrekt Zinsen auf meine Einlage bezahlt. Es gibt keine geschäftlichen Beziehungen zwischen den beiden Unternehmen. Auch geht es bei PROKON Unternehmensgruppe nicht um Anleihen, sondern Genussrechte. Bei aller Enttäuschung bitte vor dem Bashen richtig informieren!

  83. Herbert S. sagt:

    Hallo Leute,

    PROKON Nord und Prokon Energiesysteme sind unterschiedliche Firmen, welche sich vor vielen Jahren getrennt haben. Ich habe mir vor einigen Jahren auch Genussrechte angeschafft. Bisher habe ich immer pünktlich und genau meine Verzinsung erhalten. Bisher habe ich noch nie gehört das jemand seine Zinsen oder seine Einlage nicht erhalten hatte. Wenn man dort investiert hat erhält man regelmäßig Rundbriefe wie das Geld investiert ist und wie sich die Firma entwickelt.

    Werbung muss wohl jede Firma machen, wenn sie Bestand haben möchte. Ich glaube das sich die Kosten für die Werbung wohl im kleinem Rahmen halben. Schließlich machen die nicht wie viele Banken Werbung zur Haupsendezeit im TV.

    Klar gibt es Risiken wenn man dort investiert und auf diese wurde ich ja auch hingewiesen. Allerdings wenn man sich mal ansieht was mit Lebensversicherungen und Aktienfounds so passiert scheint mir das Risiko ehr geringer zu sein. Die einzige sichere Geldanlage ist die Schatztruhe unter dem Bett, aber auch nur so lange kein Räuber kommt 😀

    MFG

  84. doschaugher sagt:

    Ich habe mir die Mühe gemacht und alle Kommentare durchgelesen. Die „pro“ Prokon Kommentare sind klar in der Minderheit. Allerdings glaube ich, dass die „anti“ Prokon Kommentare nur von Leuten abgegeben werden, die Prokon nur durch Foren oder durch schlechte Berichterstattung kennen gelernt haben. Es gibt genug andere Anbieter von Genussscheinen mit ähnlich hohem Zinssatz, die aber überhaupt nicht als Risiko dargestellt werden. Auch ich habe seit 2007 bei Prokon angelegt und habe bis jetzt immer meine Zinsen bekommen. Allen denen, für die das Risiko einer Anlage mit Genussscheinen zu hoch ist, kann ich zum Beispiel ein Sparkonto bei der Hypovereinsbank (derzeit 0,2 % Zins ) raten. Das ist meiner Meinung nach Betrug am Kunden. Auch dort bekommen Sie Angebote, (Rentenfonds, Bausparer, Lebensversicherungen) alles Produkte, in denen der Vermittler hohe Provisionen abgreifen kann. Die Rendite geht gegen Null, wenn ich vorzeitig auf das Kapital zurückgreifen muss. Ich bin weder Prokon Mitarbeiter noch werde ich als Werber finanziert, aber ein meiner Meinung nach gutes Produkt kann ich nur empfehlen.
    MfG

  85. Ra schaefer sagt:

    Ich habe dieses Produkt und diese Firma ausführlich für einen Mandanten gecheckt. Ich kann allen nur raten die Finger davon zu lassen. Eine Beschwerde an die Bafin wird gerade vorbereitet.

    1- Die Firma ist eine Neugründung und wurde erst 2012 gegründet. Es gibt eine AG jeweils in Österreich und Deutschland. Beide wurden relativ Zeitgleich gegründet. Der alleinige Aktionär der Firma in Österreich denen die deutsche AG gehört ist ein Herr Peter Bernhart. Herr Bernhart ist ein Steuerberater aus Wien. Eine andere Information konnte ich nicht finden. Die Firmenzentrale der EEV AG in Wien ist in dem gleichen Gebäude wie der Steuerberater. Dies sieht doch sehr nach Briefkastenfirma aus. Ein Blick in Google Earth bestätigt diesen Eindruck.
    2- Wer den Verkaufsprospekt ließt, erkennt dass es sich hier um eine Hochrisikoanlage handelt. Es wird wiederholt auf das Totalausfallrisiko hingewiesen.
    3-Aus dem Prospekt geht eine Provision an Mitarbeiter von 14% hervor. Dies ist doch für eine Innenprovision sehr sehr viel.
    4-Wenn man mal mit einem so gennanten Kundenbetreuer redet, erkennt man sofort, dass es sich um eine Art Drückerkollone handelt. Ich hatte das Vergnügen mit einem Herrn Kübel zu sprechen. Dieser hat mich ca. 12 mal angerufen. Am Telefon erklärte er mir, dass das Geschäft 100% sicher sei, das es einen Einlagersicherung gäbe, dass die Firma schon sehr lange existiert (was defintiv eine Lüge war) und dass man das Risiko in dem Prospekt so angeben müsste, es aber de facto nicht existiert. Abgesehen davon, dass das Gespräch sehr aufdringlich und wenig kompetent war, hatte es doch nur das Ziel mit Druck schnell was zu verkaufen. Mir wurde gesagt, dass das Produkt bald ausverkauft sein würde. Auch defintiv eine Lüge. Es gab bereits mehrerer Nachträge, die darauf hinweisen, dass das Produkt wie Blei in den Regalen liegt. Sonst gäbe es keine Nachträge die, die genau das besagen.
    5-Auf dem Weg nach Hamburg, wollte ich die Firma besuchen. Auf dem Parkplatz standen nur Nobelkarossen von BMW, Mercedes und Audi. Weder passte dieses Bild zu einer ökologisch orientierten Firma noch zu einer Firma die verantwortungsvoll mit dem Geld der Kunden umgeht. Bei 14 % Provision für die Verkäufer am Telefon ist es zwar verständlich, dass sich diese locker solche Autos leisten können, aber ich würde davon abraten, so ein Produkt zu zeichnen, da es Ihr Geld ist.

    Fazit = Finger von. Wer hier anlegt, ist selber Schuld.

    RA Schaefer

  86. Knödel sagt:

    @RA Schaefer: Jetzt sind wir hier zwar im falschen Thread, weil es um PROKON geht, aber man muss es doch mal sagen: EEV ist ein hervorragendes Beispiel, wie man mit einem 1A-BaFin-Prospekt in voller Übereinstimmung mit der Verkaufsprospektverordnung den Leuten (nämlich jenen, die nicht verstehen, was im Prospekt steht – und das dürfte doch die übergroße Mehrheit sein) den größten §$$#*’/)=$+§ verkaufen kann. Man muss immerhin berücksichtigen, dass man bei der BaFin tatsächlich glaubt, dass mit einem solchen, nach Vorgabe der Verordnung und der zusätzlichen Spezialanforderungen der BaFin geschriebenen Prospekt der „ungeübte Prospektleser“ adressiert werde und dieser in der Lage sei, den Prospekt zu verstehen. Das glauben die WIRKLICH!

    So viel dann zum vielgerühmten „Anlegerschutz“, der mit der Wahnsinnsprospektverordnung erreicht werden sollte.

    Gilt entsprechend für alle anderen Unternehmen, die lustige Anlagen auf dem Wege verkaufen können…

    Der Knödel

  87. Stefan Hanke sagt:

    Es *scheint* aber auch seriösere Anlagen zu geben, jedenfalls habe ich das hier http://tryffel.de/22.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=49&cHash=24836766219b2d4fea9ed0d40d63a0e0 so verstanden, dass die Genussrechtsscheine von Butlers „ganz OK“ sind. Ganz sicher bin ich aber auch nicht – Risiken sind ja immer dabei. Wie seht Ihr das?

  88. EEV sagt:

    Die Kritik des Advokaten an der EEV AG ist deplatziert und inhaltlich suboptimal. Kritikwürdig ist zweifellos der Eindruck, der am Telefon entstanden ist. Tatsächlich übersteigt das Engagement von Menschen, die sich für Umweltschutz und erneuerbare Energien begeistern, bisweilen das Maß des Guten. Dieses Überengagement normalisiert sich meistens mit der zunehmenden Erfahrung durch die Gespräche. Die anderen Kritikpunkte widersprechen jedoch den Fakten:

    1. Die EEV AG in Wien ist keine Briefkastenfirma. Ironisch formuliert, ist es sehr bedauerlich, dass Google Earth keinen Einblick in die Büros gewährt.

    2. Der Genussrechteprospekt der EEV ist der erste, der den strengen Anforderungen der neuen Rechtsvorschriften für Vermögensanlagen in Deutschland entspricht. Deshalb enthält er alle theoretisch möglichen Risiken. Es sind also nicht nur die plausiblen und wahrscheinlichen, sondern gleichrangig auch alle unwahrscheinlichen Szenarien beschrieben. Der Hinweis auf das theoretische Totalausfallrisiko ist Pflicht. Die BaFin wird dies bestätigen. Der Inhalt der Beschwerde bei der Bafin wäre – auch im Sinne von „Knödel“ – wohl für alle interessant.

    3. Im Prospekt sind die Vertriebskosten (nicht innerbetriebliche Provisionen) mit maximal 14% des Nominales definiert. Ziel der EEV ist ein handelsüblicher Benchmark von ca. 6,5%.

    4. Eine ordentliche Ortsbesichtigung würde zu ganz anderen Ergebnissen führen, als ein kurzer Boxenstopp auf dem Weg nach Hamburg. Der Advokat hat den großen Parkplatz des angrenzenden Tagungshotels gesehen und beklagt die „Nobelkarossen“ der Hotelgäste. Bei etwas sorgfältigerer Betrachtung hätte er nicht nur diese Verwechslung, sondern auch den Fahrradparkplatz unserer Mitarbeiter erkannt.

    Fazit: Wir können nicht ausschließen, dass unser Mitarbeiter am Telefon etwas übermotiviert war. Das ist bedauerlich! Tatsächlich ist die EEV sehr jung. Formal und aus der Ferne betrachtet, ist sie ein StartUp-Unternehmen. Faktisch bündelt sie hervorragende Kompetenzen mit sehr viel Erfahrung. Da fast nichts im wirklichen Leben „100prozentig“ ist, ist die Formulierung zweifellos ein mundsprachlicher Lapsus. Ebenso zweifellos bietet unser Biomasseheizkraftwerk in Papenburg sehr viel Sicherheit. Es versorgt ca. 50.000 Haushalte mit ca. 160 Gigawattstunden pro Jahr. Zuverlässig, ohne Raubbau, ohne Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion. Durch weitere Optimierungen unserer Ingenieure können wir zusätzlich 24 Gärtnerei-Unternehmen mit Strom, Wärme und CO2 versorgen. Die finanziell überschaubaren Risiken unserer Windkraftprojekte in der Nordsee sind mit unserem Biomasseheizkraftwerk tatsächlich sehr gut abgesichert. Zweites Fazit: Genauer Hinschauen macht klüger. Wie auch den Medien zu entnehmen ist, bietet die EEV sachkundige Besichtigungen. Wir freuen uns auf Ihr Interesse! Tel.: +49 551 – 309 89 18, markus.schreier@eev-ag.de

  89. Holger sagt:

    In der Tat sind wir allmählich im falschen Thema. Deshalb möchte ich darum bitten, die Diskussion zur EEV an dieser Stelle zu beenden. Ich habe nichts dagegen, dass ihr Angebot auseinandergenommen wird und sie sich dann verteidigt. Aber wenn nun eine weitere Auseinandersetzung gewünscht ist, dann bitte in einer anderen Form – zum Beispiel in Gastbeiträgen in Form eines Pro/Contra.

    Danke.

  90. Sascha sagt:

    Das entscheidende ist m.E. schon gesagt worden: eine risikobehaftete Investition sollte auch als solche angeboten werden und sich nicht an sicherheitsorientierte Anleger richten! Und genau das macht PROKON meiner Ansicht nach mit ihren Prospetken und Flyern. Das ist für mich schon der erste fade Beigeschmack, ohne dass ich erst noch tief in mögliche Bilanzierungstricks einsteige.

    Mal völlig unabhängig davon, wie man die Werbung von PROKON beurteilt, ist eine Anlage in unternehmerische Beteiligungen legitim – wenn die Angebote denn die richtigen Adressaten erreichen!

    Wer seinem Depot Genussrechte oder unternehmerische Beteiligungen mit einem angemessen Anteil beimischen möchte, der mag mit PROKON einen vielversprechenden Partner gefunden haben. Mit dieser Strategie und dem Bewusstsein, dass hier eine Totalverlust möglich wäre, würde auch das Eintreten des Worst Case zu verkraften.

    Ich befürchte aber, dass viele Investoren unter falschen Voraussetzungen ihre Genussrechte bei PROKON zeichnen und die Ausschüttungsprognosen als Versprechen auffassen. Unter der Annahme, ein wirklich sicheres Investment einzugehen, laufen sie Gefahr viel zu große Vermögensteile in solche Geldanlagen zu investieren.

    Und wenn ein solches Kartenhaus mal in sich zusammenfällt, kommt das große Erwachen und ggf. eine Klagewelle. Die Investments sind sicherlich nur bedingt miteinander zu vergleichen, aber in den letzten Jahren sind viele Privatanleger in geschlossene Immobilienfonds, Schiffsbeteiligungen, Rohstoff-Fonds, Offshore-Anlagen etc. eingestiegen und haben sich jahrelang über Ausschüttungen jenseits der 5% gefreut. Die meisten hätten wohl vor 5 Jahren auch noch ihre „sicheren“ Anlagen angesichts der zuverlässigen Ausschüttungen verteidigt. Und heute? Heute können viele froh sein, dass die Quote nach der Abwicklung noch möglichst viel zur Schmerzlinderung beitragen kann.

    Letzendlich tut sich bei Banken, Versicherern und Fondsgesellschaften in den letzten Jahren eine ganze Menge bezüglich Protokollierungspflichten und Transparenz (besonders bezüglich Kosten und Risiken). Da sollten die Prospekte von PROKON zumindest dem erfahrenen Anleger doch inzwischen besonders auffallen, mit ihrer weiterhin betonten hohen Sicherheit. Insbesondere, wenn ich Aussagen von der Geschäftsführung höre, eine PROKON-Beteiligung sei wie ein „grünes Sparbuch“…

    Auf die komplizierten PROKON-Geflechte (weit über 50 Gesellschaften), die Änderung der Gesellschaftsform mit „Entmachtung“ der Gesellschafter unter handfesten Drohungen oder unzureichende Gewinne möchte ich dabei gar nicht eingehen, die Diskussion ist hier sicherlich hinreichend geführt worden.

  91. Sascha sagt:

    Kleine Ergänzung noch zu den polemischen Beiträgen, man könne doch stattdessen das Geld zu 0,2% auf das Sparbuch legen:

    Das wäre für viele in der Tat eine Option, die ihr Geld ohne wenn und aber im sicheren Hafen lassen wollen und Wert auf staatliche Garantien bzw. Schutz der einzelnen Sicherungseinrichtungen legen. Denn ich gehe jede Wette ein, dass sich PROKON mit ihren Äußerungen in der Werbung auch an eben diese Zielgruppe richtet, die dann unter falschen Annahmen mühsam aufgebaute Beträge investieren.

    Für alle, die angesichts der Rendite eben nicht auf die Banken vertrauen wollen, ist eine PROKON-Beteiligung keinesfalls alternativlos. Was spricht zum Beispiel gegen ein leicht gestreutes Portfolio an Unternehmensanleihen? Hier sind Renditen um die 5% möglich, ohne dass man hierfür in schlecht geratete Unternehmen investieren muss. Außerdem sind Investitionsbetrag und Verzinsung nur bei Insolvenz gefährdet, nicht aber nur bei bloßem Gewinn-Einbruch, wie bei PROKON und ähnlichen Emittenten von Genussrechten. Und dass ein Gewinneinbruch auch mal durch Bewertungstricks herbeigeführt werden kann, muss ich den meisten hier sicher auch nicht erklären.

    Auch die Landschaft bei ETFs, Endlosfonds mit angemessener TER, Anleihen oder Zertifikaten ist groß. Und in meinen Augen sind die Produktausgestaltungen und -informationen allesamt subjektiver und transparenter als bei Offerten wie bei PROKON.

  92. Stephan von Rosewel sagt:

    Ich sitze mit meinen langjährigen Freunden auch in der Situation das eine betrügerfirma EUSA AG Gelder verzockt und wir nicht wissen was der richtige weg ist um aus der Geschichte raus zu kommen, gibt es noch geprellte Anleger die auch keinen Kontoauszug bekommen oder die anlagesummen sich um 80 Prozent reduziert haben? Hier wurde das ganze Geld verzockt, die EUSA AG in Schwäbisch Hall hat die letzten Jahre laut Geschäftsbericht Gelder im siebenstelligen Bereich verzockt. Ich suche verzweifelt nach diesem Geschäftsbericht jedoch wird der gut versteckt gehalten. Die EUSA Europäische Sachwert AG zockt Kunden ab indem sie wirbt mit Dividenden von 6-12 Prozent und das ganze sei dann auch noch sicher und garantiert… Nach Prüfung mancher Dinge die auf der Website bei der EUSA AG stehen bin ich überwiegend auf Immobiliengeschäfte gestoßen, jedoch macht die EUSA AG keine erfolgreichen Geschäfte in diesem Geschäftsfeld, im Internet stößt man immer wieder auf Händler die auch abgezockt wurden, was kann man hier tun?

  93. Holger sagt:

    Hallo Stephan,

    ich fürchte, das führt hier zu weit – und ohne genaue Kenntnis des Sachverhalts kann niemand seriös helfen. Mein Rat wäre: so schnell wie möglich einen qualifizierten Anwalt oder eine Verbraucherzentrale mit einer Schadensfallberatung im Bereich Kapitalanlage aufsuchen. Dann weitersehen.

    Viele Grüße
    Holger

  94. Hackbert sagt:

    Ich kann nur nochmals sehr dringend vor Genussscheinen als Anlageform warnen. Für mich eine der riskantesten Formen überhaupt. Man trägt volles Risiko, hat aber null Möglichkeiten zum mitentscheiden oder auch nur zu reagieren,
    wenn mal was schief läuft.
    Ich hatte vor Jahren 2 Geldanlagen in Genussscheinen getätigt.
    Beide haben über mehrere Jahre die hohen Zinsen gezahlt.
    Die erste Firma wurde dann übernommen. Habe es über das Internet erfahren, keine gesonderte Info an die Genussscheininhaber. Sie war dann Teil eines Konzerns und mit diversen Wertber. hat man sie dann hochgradig in die Miesen fahren lassen, und dann die Genussscheine gekündigt.
    Zwar gab es dann nach Protesten eine Kompensationszahlung,
    es blieb für mich aber ein beträchtlicher Verlust.
    Die zweite Firma hat auch immer die Zinsen gezahlt, und kurz bevor die Genussscheine fällig wurden Insolvenz angemeldet: Totalverlust.

    Daher kann ich nur sagen: Finger weg von Genussscheinen !

  95. Reiner sagt:

    Liebe Leser!
    Ohne Risiko ist in der heute windigen Zeit kein Geschäft zu machen.Es muß jeder selbst entscheiden,ob er risikobereit ist u. die wer Prokon näher liest,versteht die Risiken.Selbst Banken fragen ihre Kunden bei Geldanlagen,was man für ein Typ ist.Also mehr auf Sicherheit aus ist oder auch Risiko nicht scheut.Und daraus raten sie zu einen Produkt,denn auch Produkte von Banken bergen Risiken!Habe selbst mal vor Jahren in die sog. DM Beteiligungen AG Gelder investiert.Viele Jahre ging es gut,Zinsen flossen pünktlich und dann Schluß.Fast Totalverlust des Geldes,denn erst wurden andere Gläubiger bedient.Das Modell funktionierte wie bei Prokon,Werbung usw. und keine Mitbestimmung,es wurden nur Gelder eingesammelt und mit 7% Zinsen geworben.Für Anleger mit Sicherheitsdenken rate ich-Hände auch weg von Prokon.
    Und ich bin kein Lobbyist,sondern normaler Berufskraftfahrer.

  96. EEV sagt:

    Wenn ich richtig informiert bin, wurde schon der Bau des Suez-Kanals wesentlich durch Genussrechte finanziert. Sicher ist, dass seriöse Institutionen wie die Umweltbank auch heute Genussrechte anbieten und die Inhaber dieser Genussrechte mit den Ergebnissen ihrer Investition gar nicht unzufrieden sind. Bekannt ist, dass alle Anlageformen ebenso Schwächen wie Stärken haben. Dazu gibt es entsprechende Fachliteratur. Auch eine aktuelle Ausgabe von ÖKO-INVEST beschäftigt sich mit den aktuellen Varianten von „Mezzaninkapital“. Es gibt keinen konkreten Hinweis darauf, dass Genussrechte riskanter sind als andere Investitionen mit einer Rendite, die erkennbar über der Inflationsrate liegt. Gleichzeitig zeigt sich immer deutlicher, dass Investitionen in ethisch und ökologisch nachhaltige Projekte bessere Ergebnisse erzielen, als der Weltindex MSCI World. Und dies schon seit 10 Jahren! Selbstverständlich gibt es auch hier „Tops“ und „Flops“. Der nachhaltige Aktienindex NX 25 zeigt aber deutlich, dass Investitionen in erneuerbare Energien verhältnismäßig sicher sind.
    Auch Prospekte für Genussrechte müssen den strengen Anforderungen der neuen Rechtsvorschriften für Vermögensanlagen in Deutschland entsprechen. Sie beschreiben alle theoretisch möglichen Risiken. Es sind also nicht nur die plausiblen und wahrscheinlichen, sondern gleichrangig auch alle unwahrscheinlichen Szenarien beschrieben. Der Hinweis auf das theoretische Totalausfallrisiko ist jetzt Pflicht.
    Auch bei Genussrechten gilt selbstverständlich die Grundregel, die jeder wirklich seriöse Berater betont: Ganz genau anschauen! Unser Biomasseheizkraftwerk kann man auch von innen ganz genau anschauen.

  97. Konrad sagt:

    Ja zu Genussrechten gibt es sicherlich jede Menge positiver und negativer Beispiele.
    Was ist eigentlich jetzt mit BAFIN bzw. AIFM-Richtlinien; unterliegt der Vertrieb dieser Genussrechte künftig den AIFM-Richtlinien? Ich habe dazu im Verkaufsprospekt noch nichts gefunden.

  98. EEV sagt:

    Seit Ende 2012 unterliegen auch Genussrechte den neuen, strengen Rechtsvorschriften für Vermögensanlagen in Deutschland. In den neuen Verkaufsprospekten müssen alle theoretisch möglichen Risiken der Anlageform genannt werden. Also nicht nur die plausiblen und wahrscheinlichen, sondern gleichrangig auch alle unwahrscheinlichen Risiken. Die Prospekte müssen bei der BaFin hinterlegt werden, sie werden von der Bafin allerdings nicht auf inhaltliche Richtigkeit überprüft. Ob dieses Verfahren den Verbrauchern, insbesondere Privatanlegern mehr Orientierung bietet, sei dahingestellt. Aber die Hürden sind für die Anbieter deutlich höher als vorher. Für Anleger bleibt unverändert empfehlenswert, sich mehr anzuschauen als Prospekte. Interessant bleibt, was das Unternehmen konkret macht.

  99. Alles wird gut sagt:

    Das Thema ist: Wie sicher sind PROKON – Genussrechte? Ich halte sie für sicher genug. Erhalte z. Zt. 8% Rendite, investiere in erneuerbare Energie und die Firmenphilosophie ist mir sympathisch.
    Gut ist Investitionen zu streuen, „denn dann rutscht man nicht so schnell“, aber bitte in ethisch vertretbare Anlagen. LG

  100. Marc sagt:

    Zu meinem Beitrag vom 28.02.2013 ist zu sagen, dass der Absatz über Prokon auf der http://www.ich-investiere-gruen.de/ Seite korrigiert wurde. Dort steht jetzt:
    „Der Nachteil dieser Prokon Genussrechte, wie bei Genussrechten allgemein ist, dass die Anleger über kein Stimmrecht verfügen und ebenso an eventuell anfallenden Verlusten der Prokon Unternehmensgruppe beteiligt wären. Die von Prokon in Aussicht gestellte attraktive Rendite von 8 % pro Jahr wurde bislang zuverlässig gezahlt. In letzter Zeit mehren sich in Expertenkreisen allerdings Zweifel, ob Unternehmenswachstum und Gewinne diese Rendite weiter hergeben.“
    Damit kann ich leben 🙂

  101. Karl-Heinz sagt:

    Meine Hochachtung an den Gründer von Prokon H. Carsten Rodbertus,dass er eine so eine tolle Vision in die Tat umgesetzt hat .Ich glaube wir sind zukünftig mit Prokon auf dem richtigen Weg.Damit die Glaubwürdigkeit verbessert werden kann und die Negativschlagzeilen aufhören sollte der Zinsertrag auf 4% gesenkt und die Überschussbeteiligung auf 1% gemindert werdenn.An ein Schneeballsystem glaube ich nicht,weil die Erträge bei der Windkraft gut sind ,das steht fest.

  102. Michael sagt:

    Hallo. Da hier seit zwei Jahren regelmässig über PROKON diskutiert wird, möchte ich mich auch gerne äussern:
    Besitze seit drei Jahren Genussrechte und bekam immer pünktlich meine Zinsen (6-8 %).
    Vom ersten Rundbrief an war ich über die Transparenz erstaunt- alle wichtigen Eckdaten werden u.a. darin veröffentlicht. Alles wirkt sehr solide und glaubwürdig. Das bei Genussrechten ein Risiko besteht, nehme ich in Kauf. Dafür bekomme ich sehr hohe Zinsen. Die einzige Gefahr sehe ich allerdings im Moment darin, dass Banken ihre Interessen durchsetzen wollen und sich gegen diese neue Form der Geldanlage wehren. Was, wenn das Zukunft hat? Keine Bank könnte mehr Geschäfte mit Anlegern machen. Die Banken beraten ausnahmslos im eigenen Interesse. Das der Verbraucherschutz und die Zeitschrift „finanztest“ mitmischen, hat ebenfalls gute Gründe. Sie beraten auch auf Provisionsbasis und können an PROKON nichts verdienen. Ausführlichere Informationen werden in den Mitteilungen von PROKON dargestellt.Die Rundbriefe kann übrigens JEDER kostenlos beziehen- auch Nichtanleger- und sich ein eigenes Bild machen. Zur momentanen Gefahr zurück: Wenn eine hohe Zahl der Anleger ihre Anteile auf einen Schlag verkauft, hat PROKON nicht genug Liquidität. Keine Firma hat das. Davor zittert jedes börsennotierte Unternehmen auch. Also müssten Windparks verkauft werden und eventuell würde PROKON deshalb Pleite gehen. UND DAS IST DAS ZIEL DER MEDIENKAMPAGNE. Die Angst wird geschürt, damit viele ihre Genussrechte wieder verkaufen. Dabei ist der Weg von PROKON meiner Meinung nach Pionierarbeit im Bereich Geldanlage. Und der Lebenstraum seines Besitzers. Übrigens investieren Sie bei PROKON in Sachwerte. Die eher profane Einleitung dieses Forums mit „PROKON Anlagen nerven“ ist nicht gerade sachlich. Und wenn ich dran denke, wie oft andere Firmen ihre Werbung verschleudern ist „zweimal innerhalb weniger Monate“ noch geradezu goldig.
    Und nein, ich werde für diesen Kommentar nicht bezahlt, sondern ich möchte meine gut angelegten Ersparnisse vor Massenpanik schützen.
    Frage in die Runde: Warum lässt sich beim Einkaufen und bei Geldanlagen eine Entscheidung aus dem Bauch heraus feststellen?

  103. *Umdenken! – Prokon gehört uns!*

    Der juristische Besitzer von Prokon, Carsten Rodbertus, beweist seit Jahren durch sein für Topmanager „bescheidenes“ Gehalt (max. 150.000€ pro Jahr in einem Milliardenunternehmen – wo gibt es das sonst?), dass er sich nicht an uns bereichern wird. Er wird sein Lebenswerk nicht zerstören und seine Überzeugungen nicht verraten und kämpft mit seiner ganzen Kraft für Prokon und damit zugleich für uns Genussrechtinhaber (GRI) in enger Abstimmung mit unserer Organisation „Freunde von Prokon“.

    *De fakto gehört Prokon uns, den GRI, denn keine weiteren Personen oder Banken haben bei nur noch marginalen Bankschulden Zugriff auf unser Unternehmen.*

    Unser Geld ist angelegt in realen Werten „zum Anfassen“, in Windparks, Holzindustrie und einer Ölmühle. Prokon ist keine Finanzblase, die sich einfach auflösen kann. Angesichts der vielen Windprojekte, die in Deutschland, Polen und Finnland in Planung und im Bau sind, angesichts der profitablen Modernisierung der Holzindustrie und der Ölmühle verfügt Prokon über eine ausgezeichnete Zukunftsperspektive. Die Holzindustrie und die Ölmühle arbeiten nach den Modernisierungsinvestitionen seit Oktober 2013 profitabel.
    Wir haben nur ein einziges, aber recht schwerwiegendes Problem: Das sind wir Genussrechtsinhaber selbst, mit unserer individuellen Angst, unser Geld zu verlieren, falls die Angst der vielen anderen sich in massenhafte Kündigungen umsetzen sollte. Etwas deutlicher ausgesprochen bedeutet dies: Wir haben keinen anderen Gegner als unsere Angst voreinander, nämlich dass andere GRI eine Lawine auslösen, die uns trifft. Wir wollen diesen „Teufelskreis“ durch qualifizierte Informationen und nachhaltige Maßnahmen durchbrechen.
    Auch wenn Prokon wirtschaftliche Fehler gemacht haben sollte, so ist außer uns GRI niemand da, der Anspruch auf unsere realen Werte hat. Daran ändern auch die Verzögerungen durch die Wirtschaftsprüfungen nichts, die gegen Prokon ins Feld geführt werden. Der gute Schachzug von Herrn Rodbertus, sich mit unseren Geldern unabhängig von den Banken zu machen, ist heute unsere Garantie, dass uns das nicht passieren kann, was in vielen Unternehmen und Beteiligungen geschehen ist und weiter geschieht: Bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten greifen Banken und Manager sich die Sahne ab und lassen die Geldgeber leer ausgehen. Von solchen Erfahrungen berichten auch viele Freunde von Prokon in ihren Emails an uns. Deshalb haben viele GRI bei Prokon investiert.
    Verlieren wir die Tatsachen nicht aus den Augen, dass wir in ein Unternehmen mit einer völlig anderen Kultur investiert haben. Dann wird es den Gegnern von Prokon nicht gelingen, dass wir unser Unternehmen mit Misstrauen oder gar wie einen Feind betrachten, der unser Geld zu fressen droht. Diese Angst soll sich unter uns aufbauen, wünschen sich jene Leute, denen das Modell Prokon ein Dorn im Auge ist und die daran verdienen wollen, dass wir uns zerstreiten. Und nach einem billigen Erwerb von Windparks durch Notverkäufe mag sich mancher Stromriese, manche Bank die Finger lecken.
    Daraus kann nichts werden, meine Damen und Herren aus diesen Etagen, wenn wir GRI zusammenhalten. Prokon ist ein Unternehmen, in dem nicht zum maximalen persönlichen Vorteil gegeneinander gehandelt wird. Genau deshalb sind die Banken dort fast nicht mehr vertreten. Deshalb unterstützen wir Prokon mit dieser Unternehmenskultur, weil auch wir dort nicht finanziell ausgenommen werden. Die üblichen Raubtierspielregeln, nach denen sie das Schreckgespenst an die Wand malen, gelten im Unternehmen selbst nicht. Wenn die Presse als seriös angesehen werden will, dann berichten Sie bitte über die Bankenunabhängigkeit von Prokon und dass uns die realen Werte gar nicht genommen werden können, solange wir weiter zusammenstehen.
    Für die normalen Kündigungen hat Prokon schon immer vorgesorgt. Viele GRI haben inzwischen begriffen, dass sie mit einer Kündigung aus Angst und mit rechtlichen Schritten gegen Prokon allen GRI und sich selbst schaden. Denn da ist niemand, der uns benachteiligen kann. Im Prokon-Projekt gibt es keine Gegner. Außer wir GRI zerstreiten uns – zur größten Freude von Dritten, die davon profitieren. Viele GRI haben die Kündigungen schon zurückgenommen. Alle, die das Geld nicht tatsächlich jetzt benötigen, werden ihre Kündigungen zurücknehmen, wenn sie begreifen, was sie damit anrichten. Denn wenn die Kündigungen ein Ausmaß bekommen, das Prokon in die Insolvenz treibt, werden wir genau dadurch erhebliche Verluste erleiden. Prokon und damit unsere Geldanlage behält ihren Wert nur, wenn es zu keiner Kündigungswelle kommt. Viele von uns erhöhen gerade deshalb jetzt bewusst ihre Einlagen.
    Für diejenigen von uns, die kündigen müssen, weil sie das Geld benötigen, werden wir mit Prokon ein faires Ausstiegskonzept entwickeln, das uns allen nicht schadet. Voraussetzung ist, dass nicht zu viele ihre Einlage kurzfristig zurückfordern. Denken Sie einmal darüber nach, wo Sie Ihr Geld sicherer anlegen können. Wir kennen langfristig keinen besseren Platz für unser Geld als Prokon, solange wir GRI nicht selbst Prokon ruinieren.
    Wir Freunde von Prokon stehen in engem Kontakt mit der Unternehmensleitung. Wir haben in drei Wochen ein umfangreiches Netzwerk in einem demokratischen Abstimmungsprozess unter uns aufgebaut. Wir alle arbeiten ohne Vergütung für den Erhalt von Prokon. Wir wollen niemanden ausnutzen und fordern alle GRI auf, sich uns anzuschließen. Eine Arbeitsgruppe mit Wirtschaftsfachleuten aus dem Kreis der GRI ist im Aufbau. Unsere Fachleute werden sich in Kürze ein eigenes Bild von den Ungereimtheiten in der Wirtschaftsprüfung machen. Wir gehen davon aus, dass sie geklärt werden. Die Finanzierungsplanung wird mit unserer Beteiligung transparent und fair erfolgen. In Zukunft werden wir das Knowhow, über das 75.000 GRI verfügen, zum Nutzen unseres Unternehmens einbringen, soweit die Einzelnen dies wollen.

    *Wir, d.h. Prokon und die GRI, werden in Zukunft die rechtliche Konstruktion in einem offenen Diskussionsprozess so ändern, dass wir Geldgeber als Gemeinschaft aller GRI auch formale Rechte und Pflichten haben.*

    
Wer kann uns besser vertreten als wir selbst. Wir brauchen keine Anlegerschutzvereinigungen, die uns zusätzlich Geld kosten und womöglich eigene Interessen gegen Prokon vertreten. Wir entscheiden über unser Sein und Werden als Gemeinschaft selbst. Die geplante, auch juristische Einbindung der GRI in das Unternehmen wird die Schlagkraft und die Kapitalsicherheit von Prokon auf Dauer nachhaltig erhöhen.
    In dieser Lage muss man denjenigen sagen, die ohne Not jetzt kündigen:
    Bitte wählt nicht Eure Insolvenz selber!
    Wir vertrauen darauf, dass nicht die Angstmacherei der Prokongegner obsiegt, sondern die Intelligenz der Gemeinschaft der GRI, und dass Prokon aus dieser Krise gestärkt hervorgeht.

    Felix Kupferschmidt – AG Öffentlichkeitsarbeit der Freunde von PROKON – „www.freunde-von-prokon.de“:http://www.freunde-von-prokon.de

  104. Richard Käshammer sagt:

    An das “Vierergestirn” der Freunde von Prokon

    auch ich bin GRI der Firma Prokon. So sehr ich die Philosophie und Lebenswerk von Carsten Rodbertus schätze, so bin ich doch erschrocken über die Situation und Schieflage von Prokon.

    Ich bin nicht mehr berufstätig und mein Engagement liegt im 5stelligen Bereich und ein Verlust wäre auch schmerzhaft. Wenn Prokon die Zinszahlungen auf weiteres auf 0% zurückfahren würde um dadurch in “sichere Häfen” zu kommen wäre das von mir und denke auch von vielen Prokonern machbar und kein Thema. Leider ist im Moment der Glaube erschüttert.

    Sie als “Köpfe” der Freunde von Prokon haben im Moment den besten Einblick in die Finanzen der Firma und es muß schnellstmöglich für jeden von uns
    verständliche Informationen und Konzept über die Firma Prokon herrausgegeben werden. Sonst sehe ich und bestimmte viele andere keine andere Chance als die Genussanteile zu kündigen
    Würde mich freuen von Ihnen ein Feedback zu erhalten und wünsche Ihnen Durchhaltevermögen in Ihrer Arbeit für eine lebenswerte Zukunft

    Mit Grüßen
    Richard Käshammer

  105. Siegmar Kühr sagt:

    Hallo Herr Kupferschmidt
    Ich bin in einer ähnlichen Situation wie der Herr Käshammer.
    Auch ich als eingetragener „Freund von Prokon“wünsche mir von Euch eine sachliche Aufklärung zur gegenwärtigen Situation durch Euch.
    Eine kleine Beruhigung war für mich die bereits erfolgte Zinszahlung für das Jahr 2013.
    Aber die heutigen Abendnachrichten des ZDF haben mich sehr verunsichert.Steht es um Prokon wirklich so schlecht,und was wird dann mit unseren GR ?
    Gruß
    Siegmar Kühr

  106. chris sagt:

    bitte, wer veröffentlicht im internet freiwillig seine telefonnummer. sachen gibt’s…

  107. Dave sagt:

    seine telefonnummer veröffentlich hier nur derjenige, der jetzt angst vor einem totalverlust bei diesem (sehr wahrscheinlichen) schnellballsystem hat.

    erst dicke 8 % kassieren wollen, und jetzt seinem investment nachweinen…

    lasst diesesn laden pleite gehen, geldgier in zeiten von EZB-Zins von 0,25 gehört richtig bestraft !

  108. Holger sagt:

    Herr Käshammer, Herr Kühr,

    ich habe Ihre Telefonnummern aus den Kommentaren entfernt. Ich denke auch, dass die nicht öffentlich hier stehen müssen. Wenn Sie von den „Freunden von Prokon“ kontaktiert werden möchten, ist der Weg über deren Website sicher der bessere.

    Viele Grüße
    Holger

  109. Morton sagt:

    Das die Prokon Geschichte einen oder mehrere Haken hat, musste man schon lange ahnen. Alleine schon die zugegeben sehr hohe Verzinsung
    Hätte einen doch zumindest misstrauisch werden lassen. Nun muss man erst mal die weitere Entwicklung absehen, aber ich ahne da nichts
    Gutes. Am Ende werden die Anleger wieder jammern, den Verbraucherschutz, die Politik/Bafin, wen auch immer zur Stelle bitten.
    Am Ende sind meiner Meinung nach die Anleger selber Schuld. Alleine die Kombination aus Genusssrechtskapital und einer derart
    Hohen Rendite, Leute bitte.
    Und wieder mal heißt es wieder, stupid German Money.

  110. werner sagt:

    was passiert, wenn auf dem grauen Kapitalmarkt – davor gibt es nur noch den Schwarzmarkt – etwas aus dem Ruder läuft, oder besser gesagt Lug und Betrug ans Tageslicht gerät:

    1. Der gutgläubige Anleger hat Angst einen Fehler einzugestehen,
    uns zwar sich selbst.
    2. Es bilden sich irgendwelche Interessengemeinschaften – die
    vorgaukeln bessere Informationen zu haben (woher auch immer)
    und günstige Lösungen bieten
    3. Selbst wenn es so wäre, die rechtliche Situation ist –
    eindeutig „Sie sind Inhaber eines Genussrechtes“ ….ein Blick
    in den Vertrag hilft
    4. Jetzt kommen die Schadensersatzansprüche – wo ist was zu holen
    – beim Vermittler (der ist einfach zu kriegen, aber meist
    selbst beteiligt oder pleite
    – oder eben beim Initiator
    auch wenn es was kostet – hier hilft nur ein Fachanwalt!

    Erfahrung:
    HAT Immobilienfonds 7000 Anleger 1998 Insolvenz Gründung einer Interessengemeinschaft (dort wurde ein Dreigestirn reich) – finanzierende Banken HSH Nordbank, Societe General – ich bin durch einen Vergleich komplett raus ….mit einer schwarzen Null – aber 10 Jahre „harte Arbeit“ ….ich habe aber viel gelernt.

    Auf Dauer hat der Anleger keine Chance, er darf eine gewisse Zeit mitspielen – und irgendwann wird ihm „alles“ d.h. über sein über Jahrzehnte angespartes Kapital genommen – nein, es ist nicht weg, es gehört einem anderen.

  111. Michael sagt:

    Die momentane Situation von PROKON ist tatsächlich sehr kritisch. Es liegt an der massenhaften Aufkündigung der Genussrechte durch die Genussrechtsinhaber. Ich selbst war zwei Tage lang sehr besorgt, nun macht sich allerdings eine gewisse Gelassenheit bei mir breit. Mein Geld und das vieler anderer steckt fest. Jeder kann sein Geld natürlich gut gebrauchen und möchte ungerne darauf verzichten. Da bei PROKON Sachwerte bestehen und keine Bank grössere Ansprüche stellen kann, ist meiner Meinung nach das Geld nicht verloren, sondern auf ungewisse Zeit nicht brauchbar.
    Dazu stelle ich mir zwei Szenarien vor. Erstens: Die Forderungen übersteigen in absehbarer Zeit die Geldbestände und Einkünfte von PROKON, dann muss sie Insolvenz anmelden. Dazu gleich mehr.
    Zweitens: Die Anleger bewahren die Ruhe und ziehen nicht dringend benötigte Geldforderungen zurück, bis sich die Situation stabilisiert. Eine Onlinezeitung schreibt: „PROKON-Anleger sollten kühlen Kopf bewahren“ Leider finde ich den Artikel nicht mehr. Das ist wenigstens ein Artikel, der meine Meinung widerspiegelt und die ich für richtig halte.
    Sachlich gesehen macht es keinen Unterschied, ob ich meine Genussrechte sofort kündige oder später; WENN PROKON pleite geht und aufgelöst wird, werden gekündigte und ungekündigte Genussrechte gleichwertig behandelt. Was verteilt werden kann wird auf alle verteilt. PROKON reagiert relativ gefasst und bereitet sich schon auf eine Planinsolvenz vor. Man ist dort also keineswegs blind, sondern nur medienfern.
    Eine Bemerkung zu den hohen Zinsen: Natürlich sind die Zinsen extrem hoch, dass damit ein Risiko einhergeht, kann ja jeder Anleger nun spüren. Allerdings möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass der niedrige Leitzins der EZB von 0,25 % nicht unbedingt die erreichbaren Zinsen wiederspiegelt. Der Leitzins ermöglicht meines Wissens den Banken, billig an Geld zu kommen um dem Mittelstand und Privatpersonen Kredite zu geben. Der Sinn des niedrigen Leitzins ist die Ankurbelung der Wirtschaft, was ja auch hervorragend funktioniert. Dabei wird kräftig zugelangt von den BANKEN, die sich damit gleich selbst absichern. Der DAX selbst ist ein Beispiel, dass die Wirtschaft anzieht und in Schwung kommt. Die Wertsteigerung an der deutschen Börse war vergangenes Jahr sehr hoch, über 10 Prozent im vergangenen Jahr wenn nur die Hälfte übrigbleibt.
    Der Leitzins spielt meines Erachtens also keine direkte Rolle bei Geldanlagen. Man möge mich bitte korrigieren, wenn ich mich irre.

    Spiegel online schreibt, man könne bei PROKON lernen, dass zuviel Gefühle bei Geldanlagen falsch am Platz sind. Das finde ich doppelt richtig: Wer nicht aufpasst, verliert sich in Ideologien, da muss ich mir selbst an die Nase fassen. Ich stelle aber klar, dass ich PROKON Genussrechte weiterhin für ein funktionierendes Modell halte. Die Bank als Vermittler von Krediten ist in Zeiten der Vernetzung aller Menschen durch moderne Kommunikationsmittel nicht benötigt. Beispielsweise gibt es mehrere Plattformen im Internet, wo Firmengründer direkt Geld einwerben und Anleger erfolgversprechende und sympathisierte Ideen unterstützen können; wenn auch (noch) nicht in so grossem Massstab wie hier.
    Zusätzlich ist die Angst ums eigene Vermögen äusserst kontraproduktiv. Oft genug sind an der deutschen Börse Phasen zu beobachten, wenn Anleger bei fallenden Kursen Aktien abstossen und dadurch Verluste einfahren. Der Kurs sinkt dadurch weiter in den Keller und wenn´s dumm läuft, ist die Firma auch bankrott. Aktien ohne Gewinn mit Verlust zu verkaufen und nicht noch weiter daran zu klammern ist generell richtig, nur die Panik dabei ist problematisch. Nicht umsonst verzichten manche Radiosender inzwischen auf die Durchsage der aktuellen Lage am DAX.
    Das Schlimme bei PROKON ist nun, dass durch die Angst der Anleger eben das Unvermeidbare passiert und die Insolvenz durchgeführt wird. Dabei denke ich nicht nur an mein Erspartes sondern auch daran: Was ist, wenn PROKON eine geunde Firma ist und die Windräder tatsächlich langfristig die geplanten Gewinne einfahren würden? Sie werden verkauft, vielleicht unter Marktwert und dann sind die Geldanlagen wenigstens teilweise, schlimmstenfalls ganz futsch. Und ein Pilotprojekt für saubere Energiegewinnung, das Profite schafft und obendrein direkt für die Bürger, wäre Geschichte.
    Ich bin gespannt, wie es weitergeht, und bleibe gelassen. Das möchte ich jedem raten, der hier investiert hat. Ganz gleich, ob er für oder gegen eine Privatinsolvenz stimmt.

    Ein Dankeschön übrigens an Holger, der diese Seite zur Verfügung stellt und offenen Meinungsaustausch ermöglicht.

  112. werner Heise sagt:

    *Ich hoffe sehr, daß Ihr alle Eure Kohle verliert.
    Schon mal gemerkt, daß Spekulation ein Verbrechen ist?
    Daß man durch nichtstun keine Werte schafft. Daß für Eure Rendite immer jemand bluten muß?
    Bluten sollt Ihr Gierpickel! Habt das System nicht verstanden! Lest mal die alternativen Medien und bildet Euch!
    Nachdenkseiten.de oder Nachrichtenspiegel.de könnten Euch weiterhelfen. Solange Ihr Euch an dem Kapitalverbrechen beteiligt, zählt Ihr zu dem Lumpenpack !
    *

  113. Alles wird gut sagt:

    Hallo Werner Heise,
    deftiger Kommentar, aber Genusrechte sind keine Spekulation, sondern eine Anlage in ein Unternehmen. Man spekuliert nicht, man investiert in eine Firma.

    Gibt man sein Geld der Bank und lässt sein Geld arbeiten auf dem Konto oder Sparkonto, weiß man nicht für was diese das Geld einsetzt, vielleicht für Nahrungsmittelspekulationen wie es die Deutsche Bank macht und ganz sicher um die überhöhten Managergehälter ihrer Bosse zu finanzieren.
    Fazit: Gibst du der Bank das Geld, macht die damit was sie will und spekuliert vielleicht wirklich damit. Genusrechte in ethisch vertretbaren Anlagen sind die absolut bessere Option.
    MfG

  114. Voller sagt:

    Also jeder Auszubildende in einem kaufmännischen Beruf lernt die „Goldenen Finanzierungsregeln“ .

    „Im Hinblick auf eine optimale Kapitalstruktur, was eine Kosten minimierende und damit auch Unternehmenswert maximierende Auslegung der Finanzierung bedeutet, haben sich einige Finanzierungsregeln ausgeprägt. Diese zielen nicht nur auf eine optimale Verschuldung, sondern auch auf die Erhaltung der Zahlungsfähigkeit, also eine optimale Liquidität…..
    Die goldene Finanzregel besagt, dass langfristig gebundenes Vermögen (Grundstücke, Anlagen, Lizenzen) durch langfristiges Kapital (Eigenkapital, Darlehen) gedeckt werden soll, da ansonsten ein Liquiditätsengpass droht.“

    Quelle Wikipedia

    Da hier langfristiges Vermögen (u.a. Windparks) aber mit kurzfristigem Kapital (kurzfristig kündbare Genussrechte) finanziert wurde und das mit einem für das Unternehmen sehr teuren Zins (6 bzw. 8 %), hat sich für das Unternehmen das Schneeballsystem automatisch ergeben müssen (ob gewollt oder auch ungewollt).
    Also hätte das Unternehmen natürlich entweder die Genussrechte mit Kündigungsfristen (z.B. 1 – 2 Jahre) austatten müssen (vgl. hierzu auch die neuen Vorschriften zu offenen Immobilienfonds) oder aber sich langfristiges Kapital von den bösen Banken leihen müssen zu 2-4 %.
    Außerdem wäre eine jetzige Insolvenz auch immer noch vermeidbar, wenn ggfs. Banken oder andere Kapitalgeber einspringen würden (Zwischenfinanzierung des Liquiditätsengpass mit Absicherung durch die Anlagen, die ja voll bewertet und frei im Unternehmen vorhanden sind).
    Wo wäre das Problem ?? An den Geldgebern würde es nicht scheitern bei der Sicherheitenlage (wenn es so stimmt, wie es dargestellt wird). Ich würde das (nach Prüfung der Sicherheiten selber machen, aber mir steht das Kapital nicht zur Verfügung…. Aber das ist ja unternehmensseitig nicht geplant, also lieber die lieben GRI „über die Klinge“ springen lassen und weiter auf Banken und Medien eindreschen…

  115. Hallo

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  116. RITA sagt:

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  117. Sophia sagt:

    Ich bin Sophia Lukas mit Namen. Ich lebe in Deutschland, ich möchte dieses Medium nutzen, alle Darlehen Suchende zu alarmieren, sehr vorsichtig sein, weil es Betrügern everywhere.Few Monaten war ich finanziell angespannt, und aufgrund meiner Verzweiflung ich von mehreren Online-Kreditgeber betrogen wurde. Ich hatte fast die Hoffnung verloren, bis ein Freund von mir rief mich zu einem sehr zuverlässigen Kreditgeber genannt Mrs.Mary Clark, die ohne Stress mich ein ungesichertes Darlehen von 95.000 unter 2 Stunden € verleihen. Wenn Sie benötigen jede Art von Darlehen kontaktieren sie gerade jetzt über sind: maryclarkservice@yandex.com ich dieses Medium bin mit allen Kreditsuchenden zu warnen wegen der Hölle, die ich in den Händen jener betrügerische Kreditgeber durchlaufen. Und ich möchte nicht einmal mein Feind durch eine solche Hölle passieren, dass ich in den Händen jener betrügerische Online-Kreditgeber durchlaufen, werde ich auch wollen Sie mir helfen, diese Informationen an andere weitergeben, die auch, wenn Sie in der Notwendigkeit eines Darlehens sind haben auch Ihr Darlehen von Mrs.Mary Clark erhalten, ich bete, dass Gott ihr langes Leben geben sollte.

    Gott segne ihn für immer.

    Sophia Lukas

    Zeugnis auf, wie ich mein Darlehen

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